Roundup: Astragon-Simulatoren

(Artikel)
Torsten Ingendoh, 03. September 2017

Roundup: Astragon-Simulatoren

Polizei, Feuerwehr und Fischen

Es ist bereits ein Meme geworden, dass wir Deutschen uns gerne mit diversen Simulatoren befassen. Größter Lieferant dieser Sparte ist mittlerweile der Publisher Astragon geworden. Welche Berufe wir diesmal nachspielen dürfen, dass möchte ich euch in diesem kleinen Round-Up zeigen.

Police Simulator 18
So viele Spiele erlauben es euch, eine Stadt mit Verbrechen zu terrorisieren, irgendwer muss mal für Ordnung sorgen. Recht und Ordnung, um genau zu sein. Genau das ist eure Aufgabe in Police Simulator 18. Wie der Name es schon sagt, wird man hier den Alltag eines Gesetzeshüters erleben. Quasi ein Anti-GTA, wenn man so will. Simuliert wird hier die fiktive Stadt Loston Bay, in der ihr als normaler Streifenpolizist anfangt und je besser ihr euren Job macht, desto schwierigere Aufgaben bekommt ihr. Gezeigt wurde mir, wie der Alltag in der Polizeistation anfängt. Zunächst muss man sich zum Dienst melden, dann geht es zur Waffenkammer, wo man seine Ausrüstung für den Tag bekommt. Als einfacher Streifenpolizist bekommt man nur eine Warnweste, Handschellen und Pfefferspray ausgehändigt. Erst wenn dank Beförderungen die neuen Aufgabenbereiche es verlangen, bekommt man bessere Ausrüstung, sogar Schusswaffen sind am Ende dabei.

Von Rang und Aufgabe hängt auch ab, welches Auto man fahren darf. Vom normalen Streifenwagen über Highspeed-Verfolgungswagen bis hin zum schweren Sondereinsatzwagen kann man sich hocharbeiten. Man bekommt per Ticker neue Aufträge, die man annehmen oder ablehnen kann. Eine Strafe fürs Ablehnen soll es nicht geben, außer halt, dass man nicht befördert werden kann, wenn man nix tut. Als Aufträge bekommt man Raser, Falschparker, Unfälle usw. Als Beispiel wurde eine Unfallaufnahme gezeigt. Man muss beide Fahrer befragen, jeder sagt natürlich, der andere ist Schuld. Mit der Kamera nimmt man die Schäden auf und am Ende gibt man seinen Bericht ab. Ich konnte nicht wirklich sehen, ob man auch sagen soll, wer nun wirklich schuld ist. Man kann übrigens jeden Passanten auf der Straße anhalten und nach seinen Ausweispapieren fragen. Vielleicht findet man ja einen gesuchten Verbrecher.

Für spätere Missionen sind auch Raubüberfälle vorgesehen. Gezeigt wurde mir, wie man mit der Dienstpistole Bankräuber unschädlich macht und somit den großen Coup vereitelt. Erwartet keine spannende Feuergefechte, die Schussphysik ist verdammt simpel. So simpel, dass es ehrlich gesagt etwas lächerlich aussah, wie der Polizist mit einer Pistole die schwer bewaffneten Bankräuber regelrecht aufräumt. Da Astragon eine Ab-16-Freigabe anpeilt, sind tödliche Schüsse übrigens nicht möglich. Getroffene Gegner sind lediglich kampfunfähig. Auch wird man nicht wahllos auf Passanten ballern und sie auch nicht mit dem Streifenwagen plattfahren können. Let's Plays, in denen das Spiel so falsch wie möglich gespielt wird, sind damit ausgeschlossen. Schade. Ende des Jahres dürfen wir auf Streife gehen, alleine oder im Coop-Modus.

Firefighting Simulator
Von der Feuerwehr-Simulation wurde eigentlich nur eine Tech-Demo gezeigt. Die Entwickler zeigten an einem Beispielhaus ihre Feuerphysik. Jedes Gebäude wird in mehrere Voxelblöcke unterteilt und das Spiel fragt ab, ob dieser Voxel brennbar ist oder nicht, und ob genug Luft für ein Feuer da ist. Trifft beides zu, kann das Feuer auf diesen Voxel überspringen. So brannte im Beispielhaus eine Ecktreppe nach und nach ab. Ebenfalls überprüft das Spiel, ob sich die Konstruktionen noch halten können. Wenn nicht, dann bricht sie zusammen. Die halbverbrannte Treppe stürzte irgendwann ein. Außerdem durfte ich eines der lizenzierten Feuerwehrautos bestaunen. Nun ja, das war auch irgendwie alles, was mir gezeigt wurde. 2018 brennt es auf dem PCs.

Firefighting
Fishing: Barents Sea
Vom Feuer zum Wasser. In Fishing: Barents Sea baut ihr euer kleines Fischerimperium auf. Angefangen mit einem kleinen Fischerboot, dass ihr von eurem Opa erbt, arbeitet ihr euch hoch, bis euch eine ganze Flotte an großen Trawlern gehört. Das Spiel ist ein Traumprojekt eines Norwegischen Fischersohnes, weswegen das Spiel auch in Hammerfest, Norwegen spielt - ja, so heißt der Ort wirklich. Natürlich wurde die Geographie des Ortes originalgetreu nachgebaut. Die Entwickler sind sich sicher, dass man jedes Gebäude aus dem Spiel in der echten Stadt wiederfinden wird. Ebenfalls greift das Spiel auf die echten Wetterdaten der letzten 20 Jahre zurück, damit man immer realistisches Wetter hat. Zudem hat man auch moderne Fischortungssystem lizenziert und kann diese auf den großen Trawlern später genau so verwenden, wie sie auf den echten Trawlern funktionieren. Anfang 2018 dürft ihr angeln gehen.

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23. September 2017 um 07:27 Uhr
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Sparte - Ist das Spiel gut? Wir wissen es noch nicht! Aber wir verschaffen uns einen ersten Eindruck.

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