Vorschau: Kingdom Come: Deliverance

(Artikel)
Haris Odobašić, 31. August 2016

Vorschau: Kingdom Come: Deliverance

Neue Beta-Eindrücke auf der Gamescom 2016

Kingdom Come ist einer der vielleicht interessantesten Crowdfunding-Titel der Gamescom. Denn hier geht es um eine bewusst authentische Nachbildung des Mittelalterlebens. Keine Spur Fantasy und auch die gewählte Region des Spiels, ein Stückchen des jetztigen Tschechiens, ist nicht unbedingt Alltagsmaterial in Videospielen. Der diesjährige Termin war dabei eine Art Fortschrittsbericht, in dem uns demonstriert wurde, was es so neues in der Beta gibt, ehe das Spiel 2017 erscheinen soll.

Der Fokus lag dabei auf dem Schleichsystem des Spiels, demonstriert bei einer Infiltration eines Camps der Kiptschak. Die Historiker unter euch wissen Bescheid, der ungebildete Rest kann selber nachlesen. In aller Kürze: Sie mögen euch nicht.

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Kingdom Come ist ja dafür bekannt, etwas detailgetreuer zu sein als vergleichbare Titel, und auch wenn es darum geht, unbemerkt zu bleiben, muss man doch einiges beachten. Nicht nur die Farbe eurer Kleidung spielt eine Rolle - helle Farben zum Beispiel sind auffälliger als dunkle. Auch die Art ist sehr wichtig. Egal wie dunkel eure Plattenrüstung ist, sie wird ordentlich klappern und ist deswegen vollkommen ungeeignet für Stealth. Und da ihr mehrere Schichten Kleidung tragen könnt, kommt da einiges auf euch zu, damit ihr nicht nur die aktuelle Mode gut repräsentiert, sondern dabei auch noch unauffällig seid wie Sam Fisher in seinen besten Tagen.

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Oder ihr macht es euch einfach: Nachdem sich der Entwickler also unter Beachtung dieser Gesichtspunkte an einen einen berittenen Feind angeschlichen hat, um ihn auszuschalten - ganz cool per Hellebarde vom Pferd geschmissen und dann erledigt -, zog er dessen Rüstung an und betrat das Camp. Etwas Skepsis der postierten Wachen ließ sich dank geleveltem Sprachskill - mit ein paar Worten Ungarisch - beseitigen. Im Camp dann ging die Sabotage los. Ein bisschen Gift in den köchelnden Eintopf zu schmeißen dauerte zwar ein paar vorgespulte Stunden, aber dann lagen schon die ersten Kiptschak in den Zelten und genossen eine richtig krasse Magenverstimmung mit garantiert tödlichem Ende. Später wurden auch ein paar Pfeile angezündet, ehe es an die Flucht ging.

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Zum Abschluss ließ sich unser Vorspieler dann noch erwischen und uns wurde der Kampf gegen mehrere Gegner demonstriert. Eine absolute Katastrophe und das im guten Sinne! Denn er hatte keine Chance. Feinde, die brav abwarten, bis sie an der Reihe sind, wie man es aus schlechten B-Movies und Assassin's Creed kennt? Fehlanzeige. Die Feinde nutzten ihre zahlenmäßige Überlegenheit direkt aus und machten kurzen Prozess.

Insgesamt bestätigt auch dieser Einblick den guten Eindruck, denn ich von Kingdom Come hatte. Es sieht grafisch absolut bezaubernd aus und dieser Ansatz des verstärkten Realismus mundet mir auch sehr, vor allem weil man diesen eben in allen Features umgesetzt sieht. 2017 kann nicht früh genug kommen! Haris

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24. April 2017 um 07:34 Uhr
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