Tipps: Witcher 3: Wild Hunt

(Artikel)
Paul Rubah, 24. Mai 2015

Tipps: Witcher 3: Wild Hunt

Dieses Spiel ist zu groß! WAS SOLL ICH TUN?!

The Witcher 3: Wild Hunt ist riesig! Und hat viel Story! Und eventuell wollt ihr an dieser Grafikopulenz teilhaben, aber leidet unter totaler Überlastung? Keine Sorge, das DPad ist da! Wir geben euch unsere besten Tipps zu den Themen Story, Crafting, Kämpfe und Entdecken, die euch beim Durchwildern der nördlichen Königreiche helfen werden.

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Story
  • Es ist kein Geheimnis: Die Witcher-Spiele sind eng mit den Hexer-Büchern von Andrzej Sapkowski verknüpft. Insbesondere die fünf Romane erläutern den Hintergrund des Krieges mit Nilfgaard, Ciris Rolle in alldem, die Legende um Falkas Blut und Geralts mysteriösen Tod. Aber auch wenn die Romane ganz gut sind, bieten die zwei Kurzgeschichtenbände "Der letzte Wunsch" und "Das Schwert der Vorsehung" noch einmal tiefere Einblicke in die Protagonisten und wie sie ticken. Generell gilt, je mehr ihr wisst, umso mehr könnt ihr das Spiel genießen.
  • In "Der letzte Wunsch" sind zwei Geschichten besonders wichtig: "Das kleinere Übel" beschreibt, wie Geralt zu dem unschönen Titel "Der Schlächter von Blaviken" kam. Es ist die Geschichte eines Dorfes, das von Unholden bedroht wird - und einer ganzen Menge schlechter Entscheidungen, die in vielen Leichen und Geralts Verbannung aus Blaviken endet. "Eine Frage des Preises" ist dagegen ein Ballsaal-Drama, in dem Geralt der Königin Calanthe, ihrer Tochter Pavetta und ihrem Gemahl Duny einen Dienst erweist. Als Belohnung wählt der Hexer einen uralten Brauch: Er möchte etwas, von dem Duny noch gar nicht weiß, dass er es hat. Das ist der Beginn der "Überraschungskind"-Geschichte, denn Pavetta ist mit ihrer Tochter Ciri schwanger.
  • Im Band "Das Schwert der Vorsehung" dreht sich alles um einen Spruch: "Das Schwert der Vorsehung hat zwei Schneiden - die eine bin ich, die andere ist der Tod." In der gleichnamigen Geschichte und in "Etwas mehr" trifft Geralt Ciri nach vielen Jahren wieder und wendet die Bedeutung des geflügelten Wortes hin und her. Wer anschließend noch in aller Kürze viele wiederkehrende Figuren auf einem Haufen haben möchte, der liest noch "Die Grenze des Möglichen": Hier gehen Geralt, Yarpen Zigrin, Yennefer und Rittersporn auf Drachenjagd. Neben vielen schönen Charaktermomenten ist die einzige Geschichte, die Einsicht in die Natur der gigantischen Feuerspucker gibt - und warum Drachen die einzigen Wesen sind, die Hexer nicht jagen.
  • Figuren im Glossar nachschlagen: Wenn ihr mal vergesst, wer hier wer ist, gibt es im Glossar des Spiels einen Text zu jeder wichtigen Person. Im Verlauf der Story werden neue Charaktere hinzugefügt und bestehende Einträge aktualisiert.
  • Hintergrundgeschichte im Spiel: Ihr könnt unheimlich viel Hintergrundgeschichte der Welt in Büchern erfahren, die im Spiel zu finden sind. Es gibt sogar eine Ingame-Version von "Der letzte Wunsch" in Super-Kurzform. Auch in Quest-Logs könnt ihr viel Geschichte nachlesen, die über die Quests hinaus geht, aber interessante Hintergrundinformationen bietet.
  • Trefft Entscheidungen und bleibt dabei: Widersteht der Verlockung des Reloads! Trefft eure Entscheidungen intuitiv und lebt mit den Ergebnissen. Zwar gibt es unmittelbare Reaktionen auf euer Handeln, doch viele Konsequenzen entfalten sich erst später und sind vorher nicht abzusehen. Macht euch nicht all zu viele Gedanken darum.
  • Ihr könnt mehr als einen Menschen lieben: Witcher 3 geht sehr offen mit Beziehung und Sexualität um. Geralt muss sich während seiner Reise nicht schämen, mit mehr als einem Partner ins Bett zu gehen. Wenn man euch in die Gemächer einlädt, dürft ihr gerne "Ja" sagen. Wie ihr solche Romanzen erfolgreich einleitet, erfahrt ihr in unserem Witcher 3 Sex-Guide.


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Erkunden
  • Stehenbleiben und gucken: Witcher 3 ist schön. Stehenbleiben lohnt sich. Starrt einfach in die Ferne, genießt die Sonne, lauscht dem Wind. Beobachtet Menschen und Tiere. Entdeckt! Die Rettung der Welt hat noch etwas Zeit, wenn der Himmel sich in Orange und Lila hüllt.
  • Erforscht die Fragezeichen auf der Karte: Es gibt viel zu entdecken. Neben garstigen Monstern kann hinter einem Fragezeichen auch ein Ort der Macht verborgen sein: Hier erhaltet ihr einen Buff für 30 Minuten und einmalig einen zusätzlichen Attributpunkt.
  • Geht tauchen: Ja, der Hexer kann tauchen. Erkundet Flüsse und den Meeresboden - so manches Mal wartet ein versteckter Schatz auf euch. Aber hütet euch vor Drownern.
  • Lest Bücher: Lest, so viel ihr könnt. Ihr erfahrt nicht nur mehr über die Welt des Hexers, sondern gewinnt oft wichtige Informationen über Monster und ihre Schwächen. Das Bestiary wird automatisch aktualisiert.
  • Merkt euch gefährliche Orte für später: Ihr findet Orte mit mächtigen Feinden, deren Totenkopfsymbol unmissverständlich signalisiert, dass sie euch haushoch überlegen sind? Ein Kampf ist in solchen Fällen tatsächlich sinnlos. Merkt euch die Orte für später!


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Crafting & Handel
  • Zutaten nicht verkaufen: Aus dem Reiter "Alchemy & Crafting" solltet ihr nichts verkaufen. Jedenfalls nicht, wenn ihr weniger als 10 davon habt. Früher oder später braucht man alles mal, um starke Tränke herzustellen oder mächtige Waffen zu schmieden. Einige Substanzen sind extrem selten und lassen sich nur teuer wieder zurück kaufen.
  • Tötet große Monster: Die Monster sind nicht nur die stärksten Feinde im Spiel, sondern auch die lohnendsten. Jedes größere Monster lässt ein Mutagen zurück, das eure Statuswerte direkt verbessert oder zu einem besonderen Trank verarbeitet werden kann.
  • Mutagene können kombiniert werden: Es gibt nur begrenzte Mutagen-Slots im Charaktermenü, daher solltet ihr euch nur mit dem Besten vom Besten ausstatten! Wenn ihr drei Mutagene einer Farbe gesammelt habt, könnt ihr sie zu einem stärkeren kombinieren.
  • Stellt neue Tränke und Öle so früh wie möglich her: Wenn euch ein Rezept in die Hände fällt, setzt alles daran, die Zutaten gleich zu sammeln. Ihr müsst jeden Trank, jedes Öl und jede Bombe nur einmal herstellen, anschließend werden eure Vorräte bei jeder Meditation aufgefüllt.
  • Achtet auf euren Vorrat an starken Alkoholen: Das Auffüllen der Tränke ist nicht kostenlos! Jede Meditation verbraucht einen starken Alkohol, um all eure Tränke zu erneuern. Kauft bei Händlern günstige Alkohole ein, damit die Meditation nicht eure teuren Schnäpse verkostet.
  • Tötet wilde Tiere: Wölfe, Bären und andere Wildtiere sind nicht die stärksten Gegner im Spiel, können aber wertvolle Rohstoffe hinterlassen. Felle sind eine gute Ware, auf die ihr selbst nicht angewiesen seid, die bei Händlern aber viel Geld einbringt.
  • Besucht verschiedene Händler: Unterschiedliche Verkäufer haben nicht nur andere Waren, sondern auch andere Preise. Jeder Händler hat zudem nur ein begrenztes Budget; Wenn ihr ständig eure Felle an denselben Kerl verkauft, wird er arm und kann euch nichts mehr abnehmen. Dann heißt es entweder kaufen oder weiter zum nächsten Händler.


Charakterentwicklung
  • Verbessert den leichten Angriff im Kampf-Skilltree: Ihr werdet ihn brauchen.
  • Konzentriert euch auf einen Skilltree: Je mehr Punkte ihr in einen Skilltree investiert, desto stärkere Skills werden darin freigeschaltet. Es gibt also keine Abkürzung zu den mächtigsten Fähigkeiten des Spiels. Zudem könnt ihr mit einem Mutagen im gleichen Slot alle Skills verstärken, welche dieselbe Farbe haben.
  • Ihr könnte eure Attributpunkte zurücksetzen: Einige Händler im Spiel verkaufen euch für eine stattliche Summe die "Potion of Clearance". Mit diesem Trank könnt ihr alle Attributpunkte zurücksetzen und neu skillen.
  • Rüstet Mutagene aus: Und achtet darauf, gleichfarbige Mutagene und Skills zu kombinieren.


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Kämpfe
  • Auf jeden Kampf vorbereiten: In Witcher 3 sieht man die meisten Gegner schon aus der Ferne. Mit den Hexersinnen könnt ihr sogar Feinde wahrnehmen, die noch nicht sichtbar sind. Nach Sichtkontakt führt der erste Weg ins Bestiary, wo man die Schwächen seiner Feinde nachschlagen kann. Anschließend rüstet man entsprechende Items aus, appliziert Öle und schluckt Tränke. Vorbereitung ist der beste Angriff.
  • Spielt auf den höheren Schwierigkeitsgraden: Auf normal wird das Spiel schnell zu leicht und ihr könnte ohne viel Taktik selbst die Bosse legen. Die Kämpfe sind auf höheren Graden viel interessanter und erfordern neben guter Vorbereitung auch exzellentes Timing. Zusätzlich gibt es keine Regeneration beim Meditieren mehr, sodass ihr auf Essen angewiesen seid, was das Spiel durch das Ressourcenmanagement spannender gestaltet. Andernfalls kann man nämlich Nahrungs-Items völlig ignorieren.
  • Benutzt den Ausfallschritt: Neben dem Hechtsprung gibt es jetzt einen kurzen Ausfallschritt, der keine Ausdauer kostet. Viele Angriffe schaden euch auch dann, wenn ihr blockt. Wenn ihr das Ausweichen in letzter Sekunde perfektioniert, kämpft ihr wie ein echter Hexer.
  • Benutzt Zeichen so oft ihr könnt: Auch im Kampf lädt sich eure Ausdauer ständig auf. Ist sie voll, wirkt ein Zeichen! Zeichen sind eine mächtige Unterstützung und können im richtigen Moment einen Kampf nochmal drehen.
  • Unter Wasser könnt ihr mit der Armbrust kämpfen: Das Schwert kann unter Wasser nicht ausgepackt werden, aber das heißt nicht, dass ihr wehrlos seid. Begegnen euch beim Tauchgang Drowner oder anderes Getier, könnt ihr euch mit der Armbrust verteidigen.


Zuletzt aber der wichtigste Tipp: Spielt wie ihr wollt. Spiel in eurem Tempo, erkundet in Ruhe, wenn ihr Lust habt und geht weiter, wenn ihr Lust habt. Man kann Witcher 3 nicht richtig oder falsch spielen.

Wir updaten diesen Artikel, wenn wir von neuen Tipps erfahren!

Weiterlesen: Alle Infos zu The Witcher 3: Wild Hunt

Kommentare

Adrian
25. Mai 2015 um 11:34 Uhr (#1)
Und ich habe aus Mangel an Zeit immer noch keine Minute gespielt, das ist so traurig :(
Ben
26. Mai 2015 um 14:53 Uhr (#2)
Habe den Beitrag heute geupdatet und noch eine Handvoll neuer Tipps integriert.
Rallee
Gast
27. Mai 2015 um 10:38 Uhr (#3)
Manchmal lohnt es sich auch, Questlogs von bereits bestandenen Aufträgen zu lesen, da hierbei z.B. Emotionen und Sitationen geschildert werden, die einem durch die Videosequenzen/Gespräche nicht unbedingt vermittelt werden.

Erzählen kann Witcher 3 auch wirklich unglaublich gut. Selten schafft es ein Spiel noch, mich nur schon allein durch die Story zu fesseln und mich nicht zu einem Textskipper mutieren zu lassen.
Ben
28. Mai 2015 um 10:29 Uhr (#4)
Die Questlogs sind ein guter Hinweis. Ich versuche, diese Info auch im Artikel unterzubringen.

Es ist halt so, dass sich Lesen allgemein lohnt.
Gast
26. Mai 2017 um 18:45 Uhr
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