Gamescom 2013: Day Three

(Artikel)
Benjamin Strobel, 23. August 2013

Gamescom 2013: Day Three

So viele Spiele, so wenig Zeit

Mit dem dritten Tag auf der Gamescom wird es mir so richtig bewusst: Ich habe so viel gesehen und so viele Eindrücke gesammelt und überhaupt keine Zeit, sie wirken zu lassen. Von einer Präsentation zur nächsten gehastet, verwischt der vage Eindruck von den Spielen nur allzu schnell, die gerade noch mit aller medialen Gewalt auf mich eingeprasselt sind. In diesem Jahr gab es besonders viel zu sehen, nicht zuletzt weil die neue Konsolengeneration vor der Tür steht. Ob Indie oder Triple-A: ich habe unglaublich viele ambitionierte und spannende Projekte gesehen.

Eines dieser Projekte war nicht mal ein Spiel: Oculus Rift. Die Brille mit Ambintionen für virtuelle Realität kann in der Entertainment-Halle 10.1 auf der Gamescom von allen Besuchern ausprobiert werden. Interessierte Gamer können sich bei Hawken zwei Minuten lang frei umsehen. Und ich muss zugeben, dass es ziemlich beeindruckend war, beim Jetpacken nach unten auf den Boden zu blicken und die Höhe förmlich zu spüren. Alles wirkt viel näher oder, anders gesagt, man fühlt sich tiefer im Spiel. Andererseits war mir hinterher auch ziemlich schwindlig - die Zukunft des Spielens hat wohl auch ihre Schattenseiten.

Jozu
Heute war irgendwie der Wurm drin. Erst konnte eben jener nicht von Haris beschaut werden, da Team 17 unerwartet nicht mehr da war, als er seinen Termin hatte, und dann machten sich auch noch die Iceberg-Leutchen gerade vom Acker, als ich meinen Termin wahrnehmen wollte. Naja, so konnte ich mich wenigstens noch etwas umschauen und ganz in Ruhe essen. Ein anderes, schönes Erlebnis war mein Termin bei Hotline Miami 2, auf welchen ich mich schon sehr lange gefreut habe. Ich war ungefähr 50 Minuten beim Stand der PR-Agentur. Es ging dabei sogar ganze zehn Minuten um das Spiel! Die restlichen 40 Minuten habe ich mich mit einem PR-Mitarbeiter über Next-Gen, das digitale Zeitalter, Microsofts Kehrtwende, Steam und lustige Akzente unterhalten. Dabei stieg dann auch noch jemand ein, und irgendwann standen wir auf irgendeinem Hinterhof der Messe, wo gerade eine Dame in einem Rollcontainer umherfuhr. Guter Termin.

Rian
Ich hatte heute einmal das Pech, während der besucheroffenen Zeit von den Business-Hallen im Süden zum Pressezentrum im Norden wandern zu müssen. Auf dem Weg dorthin war großer Stau an den Treppen hinab. Immerhin konnte ich an ein paar Besucher hinter mir einen Fast-Pass für einen der Stände und eine Visitenkarte loswerden. Falls ihr euren Weg hierher gefunden habt: Herzlich willkommen! Falls nicht: Dämliche Penner! Ansonsten hat die Messe heute ihren Tribut gefordert. Man darf es natürlich nicht zeigen, sondern muss an den Ständen immer spritzig und voller Motivation sein, aber die habe ich erst wiedergefunden, als ich mal eine halbe Stunde aufrecht sitzend ein Nickerchen machen konnte. Dann bin ich aber wieder mit Affenzahn von einem Termin zum nächsten getigert!

Haris
Ich halte mich heute für ganz besonders cool und verbringe lieber meine Zeit im Zug nach Hause, als dass ich über meine tollen Messe-Erlebnisse berichte. Ihr denkt jetzt vielleicht, dass das so wäre, wie als wenn ich euch meine Erfahrungen vorenthalten würde, aber in Wirklichkeit bin ich nicht mal hier, sondern der Rian tippt fleißig in meinem Namen, ohne dass ich davon weiß. Bis morgen!

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