Race Driver: GRID

(Artikel)
Joshua Peters, 05. März 2013

Race Driver: GRID

BRUMM BRUMM!

Ich weiß nicht - irgendwie mag ich Rennspiele gerne. Früher hatte ich eine Art Abneigung gegen Rennspiele; die gleiche die ich auch immer noch gegenüber Sportspielen hege. Irgendwann mit der Zeit hat sich das aber gelegt und ich fing an regelmäßig alle neuen Need For Speeds zu spielen und auch mal in andere Rennspiele reinzuschnuppern. Und nun war dieser große Sale auf XBL, bei dem man sich alles Mögliche für günstig hat kaufen können. Unter diesen Spielen befand sich auch Race Driver: GRID aus dem Hause Codemasters, welches kurzerhand gekauft werden musste, weil ich keine Lust auf Ralleyfahren in Dirt 2 hatte.


Nachdem ich GRID runtergeladen und gestartet hatte, gab es quasi auch schon sofort das erste Achievement für mich. Problem an der ganzen Sache ist nur, dass ich das Achievement dafür bekam meinen Wagen zu Schrott gefahren zu haben. Also eher nicht so glorreich. Das hängt aber auch damit zusammen, dass GRID im Gegensatz zu den Rennspielen, die ich sonst so spiele, sehr simulationslastig ist, während NfS ja eher in die Sparte Arcade fällt. Trotzdem packte mich der Ehrgeiz und ich spielte so lange, bis ich es einigermaßen drauf hatte. Okay, ich gebe zu, ich musst es irgendwann auf "Anfänger" stellen, aber hey - ich werde es auch noch mal auf schwerer durchspielen.
Aber die Einstellungen, die einem das Spiel an die Hand gibt, sind tatsächlich sehr umfangreich. Neben dem Schwierigkeitsgrad, welcher hauptsächlich bestimmt, wie gut die Gegner fahren, gibt es noch verschiedene Dinge wie ABS, welchen man an oder aus stellen kann, und einen Profimodus, damit sich auch alles möglichst realistisch fährt. Und die verschiedenen Wagen sowie Rennklassen fahren sich wirklich sehr verschieden. So kann ich z.B. mit meinem BMW durch den Nürnburgring heizen, wie ich lustig bin, aber wenn ich ein GT-Rennen fahren soll, versage ich auf ganzer Linie. Also so richtig. Das ist schon nicht mehr heilig! Ich gehe GT-Rennen seitdem auch eher aus dem Weg. Also, äh, ja - es gibt verschiedenste Arten von Rennen, die man fahren kann. Ach, was soll der ganze Mist hier, ich fange noch mal strukturiert an:
In Race Driver: GRID ist man man selbst, nur als Rennfahrer. Und dabei beschränkt man sich nicht auf irgendeine Art Rennen, sondern nimmt alles mit, was einem so vor die Füße geworfen wird. Anfänglich fährt man noch für andere Teams und heimst relativ wenig Ruhm für sich selbst ein, aber irgendwann hat man genug Geld für ein eigenes Rennauto und kann sein eigenes Team gründen. Ab da geht es dann ordentlich ab.


Mit dem eigenen Team kann man dann sehr gezielt in den Saisons Ruhm, Geld und Titel gewinnen. Dabei kann man sich, falls man denn das richtige Auto dafür besitzt, in Europa, der USA und Japan bei verschiedensten Wettkämpfen, welche meist über mehrere Rennen gehen, anmelden. Das können Tourenwagen-Rennen, Drift Challenges, Formel 1000, Formel 3 und, und, und sein. Am Ende möchte man natürlich in allen Disziplinen den ersten Platz einnehmen, aber um Geld zu verdienen sollte man sich erst mal auf das konzentieren, was man richtig gut kann. Wozu braucht man denn Geld? Naja, neben der Tatsache, dass Geld immer gut ist, kann man sich von den Moneten neue Autos kaufen. Und die braucht man eben, um an verschiedenen Disziplinen mit dem eigenen Team teilnehmen zu können. Geld verdient man aber nicht nur dadurch, dass man die Rennen gewinnt, sondern auch dadurch, dass man Sponsorenziele erreicht. Da sagt einem z.B. Auto Bild, dass man 3.750€ von ihnen bekommt, wenn man sich ihren Aufkleber irgendwo auf das Auto klatscht und dann das Rennen beendet. Anderen hätten dann schon lieber einen der oberen Plätze, bevor sie einem das Geld geben, und wieder andere wollen einfach nur, dass man, ohne das Auto zu zerdergeln, ins Ziel einfährt.
Ach ja... die Sache mit dem Zerstören der Autos. Das Schadensmodell in diesem Spiel ist sehr... umfangreich und geht auch über das, was man so sehen kann, hinaus. Da kann einem auch schon mal der Kühler kaputt gehen oder die Achse brechen. Dann ist es so gut wie vorbei mit dem Rennen. Also ist vorsichtiges Fahren angesagt. Schon ein kleiner Unfall kann einem den Reifen zerlegen und für einen nervigen Drall zu einer Seite führen.


Das Schöne an Rennspielen, welche jetzt nicht irgendwie mariokartesque sind, ist ja, dass sofort jeder weiß, worauf er sich einlässt. Wichtig ist dann halt nur die Frage: Arcade oder Simulation? Und wenn es hochkommt noch: Mit oder ohne Lizenzen? Im Falle von GRID lässt sich sagen, dass das Spiel ganz eindeutig eine Simulation ist, die einem, wenn man möchte, das Leben zur Hölle machen kann, wenn man sonst nur Arcade gewohnt ist. Also, GRID's Anspruch an Realität habe ich bisher in diesem Umfang noch nie in einem Rennspiel gesehen. Und auch die Strecken sowie unendlich Sponsoren sind alle aus dem echten Leben. Die Leutchen von Codemasters haben so unermesslich viele Lizenzen in ihrem Spiel untergebracht, dass ich gar nicht wissen möchte, wie viel sie dafür bezahlt haben oder wie viel sie von denen bekommen haben, damit sie alle erscheinen. Selbst eBay ist drin und erlaubt einem Wagen zu ersteigern, falls man keinen Neuwagen kaufen möchte. Ich persönlich wusste anfangs nicht, ob ich es mag, dass das Spiel so realistisch ist, aber inzwischen finde ich das ziemlich gut und erwische mich dabei, wie ich mich immer weiter reinsteigere und immer besser werden möchte. Aber bald kommt auch schon der zweite Teil, oh ja!

Auch Ihr - Jozu

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08. Dezember 2019 um 00:03 Uhr
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30. Mai 2008
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