Batman: Arkham Origins

(Artikel)
Benjamin Strobel, 31. August 2013

Batman: Arkham Origins

Dunkler Ritter, die Dritte

Der dunkle Ritter steckt gerade mal zwei Jahre im Kostüm, da hat er schon den ganzen Hass der Unterwelt auf sich gezogen. Ein Untergrundboss, bekannt als Black Mask, heuert alle Kopfgeldjäger an, die er in Gotham City zusammenkratzen kann, um den Batman zu töten. In der Weihnachtsnacht kommt es zum großen Showdown zwischen der Fledermaus und zahlreichen Schurken. Mit dieser Geschichte geht die Arkham-Reihe bereits in die dritte Runde, die Entwicklung wechselte erstmals in die Hände von WB Games Montreal.


Auf der Gamescom wird mir ein Teil der Singleplayer-Kampagne von Batman: Arkham Origins präsentiert - einem Prequel zu den bisherigen Teilen der Reihe. Optisch orientiert sich der Titel sehr eng an den Vorgängerspielen und bleibt technisch auf demselben Niveau. Spielerisch werden sich wieder actionreiche Kampfsequenzen mit investigativen Elementen und Schleichpassagen abwechseln. Input über neue Ziele erhält der Flattermann wie bisher per Audio von Alfred und anderen Verbündeten. Natürlich ist Batman erneut mit bekannten Gimmicks bestückt, die ihm die Oberhand gegen seine Widersacher verschaffen sollen. So kehrt beispielsweise auch das Hacking-Tool zurück, erhöht durch ein Zeitlimit aber die Schwierigkeit des Minispiels.

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Der neue Grapple-Hook! Tell your friends!

Ein neues Gimmick ist ein spezieller Haken, den Batman abfeuern kann, um mehrere Objekte - oder Feinde - zueinander hinzuziehen und so auszuknocken. Dazu markiert man vorher die entsprechenden Objekte und feuert dann den neuen Grapple-Hook auf sie. Ich habe keine Ahnung, wie das technisch funktioniert, aber sieht geil aus! Auch im Kampf kann man sich neuer Mittel bedienen. Beispielsweise lädt Batman mit Comboschlägen seine neuen Shock-Gloves auf. Mit aktivierten Schock-Handschuhen kann der dunkle Ritter dann auch Feinde verprügeln, die sich sonst mit Schilden oder anderen Objekten schützen. Am Ende jeder Passage gibt es Punkte für den Spieler. Das Scoring-System wurde etwas abgewandelt und vergibt jetzt auch Ränge an den Spieler (wie bei unseren Reviews!)

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Neben dem Story-Modus kehrt auch der Challenge-Modus zurück; das bekannte Paket wird dann aber noch um eine kompetitive Multiplayer-Komponente erweitert, die es auf der Messe leider nicht zu sehen gab. Den neuen Challenge-Modus konnte ich dafür kurz anspielen und mir einen Eindruck von dem spielbaren Deathstroke verschaffen, den es dazu gibt, wenn man vorbestellt. Zumindest mit Deathstroke war ein anderes Pacing für die Schläge nötig als bei Arkham City. Meinem ersten Gefühl nach sind die Zeitfenster für Konter etwas kürzer geworden und wenn man sich bereits in einer Bewegung befindet, kann man diese mit dem Konter-Button auch nicht mehr abbrechen. Unterm Strich scheint der Kampf dadurch etwas schwieriger zu werden, aber das geniale Freeflow-Konzept bleibt natürlich erhalten.

Batman: Arkham Origins soll am 23. Oktober 2013 für PC, PS3, Xbox 360 und Wii U erscheinen. Die Handheldversion für PS Vita und 3DS mit dem Untertitel Blackgate ist nicht inhaltsgleich und erscheint zwei Tage später. Ben

Kommentare

Nils
31. August 2013 um 16:55 Uhr (#1)
Bestes Spiel des Jahres 2013 :D
Ben
01. September 2013 um 09:49 Uhr (#2)
Wir müssen mal abwarten. Das Spiel hat ein großes Erbe anzutreten, da dürfen wir den Tag nicht vor dem Abend loben.
Gast
07. Juli 2022 um 15:03 Uhr
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23. Oktober 2013
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