Final Exam

(Artikel)
Rian Voß, 27. August 2013

Final Exam

Shmup, Bemup und Chaos

Eigentlich ein merkwürdiges Konzept: Wir schmeißen Left 4 Dead zusammen mit einem Ko-op-Sidescroller, in dem man schießen, schlagen, upgraden und eine ganze Menge Monster prügeln kann. Was herauskommt, ist Mighty Rocket Games' Final Exam.

So, Story-Zeit! Und jetzt schön aufpassen, denn die ist umfangreich. Also, Ohren gespitzt? Gut! Los geht's: Menschen haben sich in Monster verwandelt.
Nachdem wir das also hinter uns gelassen haben, können wir uns gut vorbereitet in die Rollen unserer vier Protagonisten versetzen (natürlich allesamt Highschool-Stereotypen), und zünftig mit Schusswaffen und Nahkampfangriffen Monster kloppen und dabei von Left 4 Dead inspirierte Missionen ausführen: Bringe die Objekte von dort nach hier, bewache ein bisschen, und so weiter.

FINAL EXAM  01

"Shmup" und "Bemup" stehen übrigens für "Shoot 'em Up" und "Beat 'em Up". Bemup gibt es als Begriff eigentlich nicht, aber wenn Shakespear neue Wörter erfinden kann, kann ich das schon lange.
Das klingt ein bisschen simpel, macht in der Praxis aber doch Spaß, gerade wegen des netten Kombo-Systems, das sich Tricks bei 2D-Fightern ausleiht. So kann man etwa mit einem Uppercut Feinde in die Luft schlagen und dort mit einem gezielten Kugelhagel jonglieren, bevor man hinterherspringt und in zwei Metern Höhe die Kombo fortführt. So gibt es ordentlich Punkte und Punkte will man für's Upgraden, also schön den Multiplikator am Wachsen halten. Dann kann man auch noch mit Physik und der Umgebung herumspielen. Benzinfässer sind deine Freunde! Es sei denn, man steht neben ihnen.

Tatsächlich gerät man aber auch im Spieler-Duo schnell mal in die Bredouille, wenn man nachlässig wird oder sich zu sehr mit den unendlich nachspawnenden Gegnern aufhält - Munition wird knapp, die Medikits gehen alle und auch die lebensrettenden Granaten werden eher weniger als mehr. Immerhin kann man sich gegenseitig wiederbeleben, aber in der Hitze des Gefechts ist auch das nicht immer einwandfrei machbar.

FINAL EXAM  03

Glücklicherweise muss man nicht für immer um sein schwächliches Leben bangen, da man verdiente Fähigkeitspunkte zwischen den Missionen für Skills ausgeben kann. Die braucht man dann auch wieder, um den Combocounter zu pflegen.

Bis zu vier Spieler können sich in diesem humorvollen Slasher gleichzeitig vergnügen, wobei das die Anzahl für Online-Ko-op ist - offline können es nur zwei Leute auf denselben Bildschirm bringen. Als Grund dafür wurde genannt, dass bei vier Spielern der Bildschirm einerseits zu voll wird, andererseits sind die Areale sehr groß geraten und gleichzeitige Missionsziele laden dazu ein, dass sich eine große Gruppe aufteilt und parallel arbeitet. Gerade das fand ich sehr interessant, da sich so die Taktiken zwischen den Spielern mischen und optimieren lassen. Wer nach dem Durchspielen dann immer noch nicht genug hatte, kann sich an einen Time-Attack-Modus wagen.

FINAL EXAM  05

Final Exam wirkt wie ein nettes Spiel. Leider hatten wir keine Gelegenheit, mit fortgeschritteneren Charakteren zu spielen, sondern dümpelten nur mit unseren quasi fähigkeitenlosen Level-1-Chars durch die Monstermassen, aber das war schon spaßig - da kann's nur cooler werden, wenn man erst die richtig fetten Spezialmanöver lernt. Das Spiel erscheint noch dieses Jahr für PS3, Xbox 360 und PC als downloadbarer Titel. Rian

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