Fate Stay Night

(Artikel)
Joshua Peters, 16. Februar 2011

Fate Stay Night

Und wieder eine Visual Novel!

Da mir aus Gründen nun Evils heilige Pflicht des Erogespielens übertragen wurde, und ich das nicht einfach so auf die leichte Schulter nehme, habe ich mich gleich am nächsten vergriffen - Fate/Stay Night. Hierbei handelt es sich wie oben schon angesprochen um eine Visual Novel, diesmal aber aus dem Hause Type-Moon. Auch haben wir hier eine weitaus größere Entscheidungsfreiheit in dem, was wir tun, und mit wem wir es tun anbandeln.


Bei Fate/Stay Night geht es um Magier und ihre Servants, somit haben wir wieder ein Fantasy-Setting (da muss irgendwo ein Nest sein). Aber wenigstens fängt es diesmal damit an, dass man aufwacht und zur Schule muss! Aber als Mädchen und wieder ohne Schwesterchen. Doch man spielt auch nicht die ganze Zeit diese Dame namens Rin. Magier sind in diesem Setting, das einfach nur unsere jetzige Welt darstellt, getarnt und die Technologie hat sie schon mehr oder weniger überholt. Es gibt somit kaum noch Dinge, die ein Magier kann, welche irgendeine Maschine nicht auch hinbekommt. Aber ab und zu, also so alle 60 Jahre, müssen sieben Magier um den Holy Grail kämpfen, welcher einem jeden Wunsch erfüllen kann. JEDEN. Rin ist überraschenderweise eine Magierin, genauso wie einer ihrer Schulkameraden, Emiya, welchen man später ebenfalls spielt.

Die Zeit, die man als Rin spielt, ist auch nur der Prolog, welcher sich über drei Tage erstreckt. Diese erlebt man dann auch noch einmal aus der Perspektive von Emiya. Hier darf man dann sogar endlich Entscheidungen treffen und Bonuspunkte bei Mitschülerinnen und Ähnlichem sammeln. Zudem bestimmen die gefällten Entscheidungen auch maßgeblich die Story. Es gibt insgesamt drei verschiedene Storyarcs: Fate, Unlimited Blade Works und Heaven's Feel. In diese rutscht man halt je nachdem wie sehr man sich bestimmten Zielen hingibt. Ich finde es immer ganz schön, diese Spiele mit Abenteuerbüchern zu vergleichen, in denen man dann auf verschiedenen Seiten weiterlesen muss.


Kommen wir mal zum Technischen: Die Hintergründe sind wirklich nett gestaltet und auch der Soundtrack ist passend. Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, waren die Charaktere. Die Dialoge zwischen den Personen sind alle vertont, zwar auf Japanisch, aber es macht trotzdem viel von der Stimmung aus. Was ich ganz witzig fand ist, dass die magischen Formeln, die sie nutzen, auf deutsch sind, und sie diese dann auch auf deutsch sagen. Es macht nicht unbedingt alles Sinn, was sie da sagen, aber es sorgt als Muttersprachler doch für etwas Amüsement. Die Japaner haben ja sowieso eine Affinität zum Deutschen, besonders wenn es um Magie und Alchemie geht.

Ach so, wir brauchen ja noch ein Fazit oder so... Naja, ich werde das Spiel jedenfalls noch etwas spielen, damit ich alle drei Storyarcs ausgereizt bekomme. Ich glaube aber auch, dass ich wohl nur noch 3-4 Spiele des Genres spielen muss, um alles mal gesehen zu haben, was diese Spare Spiel hergibt. Fate/Stay Night hat im übrigen auch eine Manga- und Animeadaption bekommen, sowie ein entschärftes PS2-Spiel. Das ist wohl das Schicksal aller erfolgreichen Galgēs.

Auch Ihr - Jozu

Kommentare

Haris
17. Februar 2011 um 01:33 Uhr (#1)
Also ich fand meine alten Abenteuerspielbücher nie so anregend wie die heutigen Visual Novels. Aber Fate/Stay Night ist insgesamt eher lahm. Das zieht sich viiiel zu lange in der Anfangsphase.
SushiCat
17. Februar 2011 um 01:47 Uhr (#2)
Du hältst mal schön deine Klappe. Sonst schenk ich dir demnächst Playboy-Slipper, die du dann im März mit nach F-Burg nehmen darfst :P
Rian
17. Februar 2011 um 08:50 Uhr (#3)
Das meinte ich zwar nicht, aber krass. :D
Gast
21. Juni 2018 um 21:36 Uhr
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