C&C: Red Alert 3

(Artikel)
Rian Voß, 24. Mai 2008

C&C: Red Alert 3

Otaku's Paradise

Schlechte Verlierer gibt's überall. Da wurden Yuri und die Romanov-Familie in Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 endlich von den Alliierten unter Beihilfe von Albert Einstein besiegt, aber anstatt es mit Fassung zu tragen muss ja jemand in die Zeit zurückreisen und wieder alles auf den Kopf stellen. Und jetzt will das ost-asiatische Imperium beim Dritten Weltkrieg auch noch mitmischen. Na dann Ganbatte!

Die Ankündigung von C&C: Alarmstufe Rot 3 kam jetzt so überraschend wie Halo 3 oder GTA IV - dennoch kann ich meine Euphorie nicht ganz im Zaum halten. Ich habe ja bereits ausführlich darüber referiert, dass meine Fähigkeiten bezüglich Realtime-Strategy ein wenig eingeschränkt sind, aber diese spezielle Ablegerserie der Mutter der Echtzeitstrategie hat schon immer einen besonderen Reiz auf mich ausgeübt - was mitunter am selbstironischem Charme der wundervoll gedrehten, schauspielerischen Leistungen in den FMV-Sequenzen und dem abgespacetem Waffenarsenal lag. Ob Delfine, Riesenkraken, mechanische Spinnen oder Zeit-Ghostbuster - allesamt witzig und erfrischend.

Bei gewissen LAN-Veranstaltungen in illustrer Runde mauserte sich RA2 zum absoluten Spaßgaranten. Gott, was habe ich diabolisch-manisch gelacht, als ich nach einem erfolgreichen Sammelangriff an der Seite meines Verbündeten sofort meine restlichen Truppen in dessen leergefegte Basis beorderte, die Allianz auflöste und sämtliche Gebäude in Staub verwandelte. BWAHAHAHA! Danach wollte dann irgendwie auch keiner mehr mit mir Allianzen schließen. Hmm...

Also, mit einer Legion solch psychopatischer Killer-Schulmädchen würde jeder den dritten Weltkrieg locker in die Tasche stecken.
Oder als ich grade dabei war, Nex' Lager zu exterminieren und ich mich beim Verpuffen des letzten Kraftwerks wunderte, warum da keine Nachricht vom unerwarteten Ableben meines Ziels aufpoppte. Erst Minuten später musste ich herausfinden, dass sich das kleine Scheusal in ein Atomkraftwerk, das er vorsorglich in die Mitte einer befreundeten Basis gebaut hatte, zurückgezogen hat. Naja, ob das so ein Akt der Brüderlichkeit war? Die Teile sind gefährlich...

Wie dem auch sei! Neues RA, neues Glück, neuer Spaß! Und grafisch sieht's ja nun wirklich aus wie der vorige Teil, nur in 3D mit schönem Wasser: Helle Pastellfarben, cranke Einheiten (gerüchteweise verfügt das Östliche Bündnis über Horden von kampfbereiten Schulmädchen) und eine Menge nicht ernstzunehmender Spaß. Ich freu mich schon jetzt auf meine Kirovs. Rian

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06. April 2020 um 13:05 Uhr
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