Rhythm Heaven

(Artikel)
Benjamin Strobel, 14. Juli 2009

Rhythm Heaven

Ein rhythmisches Review

Eigentlich dürfte ich diesen Test gar nicht schreiben. Für gewöhnlich muss ich jede Art von Rhythmus- und Musikspiel von Rian fernhalten, da er sonst manischer Sucht verfällt und tagelang nur noch mit DS und Kopfhörern in minderbeleuchteten Ecken hockt. Daher habe ich den Titel dieses Spiels auch bis heute vor ihm geheim halten müssen.

Rhythm Heaven bzw. Rhythm Paradise (eine Google-Suche nach Rythmus + DS hätte Rian sicher den Namen geliefert). Nachdem Elite Beat Agents tatsächlich Einzug in Europa gehalten hatte, war auch hier unter Beweis gestellt, dass Rhythmus-Spiele auf dem Nintendo DS eine gute Figur machen. Lediglich der Lautsprecher-Sound des kleinen Geräts nervt hier ein Bisschen, weshalb Kopfhörer auf jeden Fall Pflicht sind! So auch bei Rhythm Heaven.

Im Gegensatz zu dem Spiel mit den elitären Agenten verfolgt Rhythm Heaven jedoch kein völlig einheitliches Spielprinzip, sondern bietet eine Sammlung aus gut 50 rhythmischen Minispielen. Hat man eines gemeistert, bekommt man Zugang zum nächsten. Mit diesem muss man sich dann so lange herumschlagen, bis man es gemeistert hat, ansonsten wird das nächste nicht freigeschaltet.
Die ersten beiden Spielchen sind auch noch ziemlich einfach und lassen sich nach wenigen Versuchen schaffen. Danach steigt der Schwierigkeitsgrad jedoch rapide an - die Spiele verlangen einem wirklich Einiges ab. Ein Jammer und Fluchen ging durch unserere Redaktionshallen, als ich mich durch dieses vermaledeite Ping-Pong-Spiel gequält habe. Fürchterlich! Aber wenn man ein Minispiel erst mal geschafft hat: Tolles Gefühl. Richtige Arbeit! Das ist wie mit Verstopfung auf Klo zu gehen! Das ist kein Spaß, aber hinterher ist man richtig schon relaxed. Um allerdings eine Medaille zu verdienen, muss man das jeweilige Minigame fast fehlerfrei durchspielen (gerade für Spieler der etwas unmusikalischen Sorte wird das eine richtige Herausforderung sein! Ich gehöre etwa dazu, wie böse Zungen behaupten. Und natürlich werden Medaillen mit freischaltbaren Extras belohnt). Eine Menge Schweiß und Blut wird den Stylus hinabrinnen, bis ihr das alles geschafft habt! (Challenge, anyone?)

Und hier ein paar der wirklich abgefahrenen Minigames:

1. Dieses hier nenne ich "Omnomnom"
2. OMGOLG! OMGLOLZOMG! J-Pop!
3. Der Autist!
Da ist für jeden was dabei! Unsinn ohne Ende. Aber Unsinn mit Anspruch! So wie das DPad, haha! Hah... Es sind zwar auch ein paar nervige Rhythmus-Zwischenlevel dabei, aber so ist das mit jungem Gemüse - da sind auch mal Pflaumen dazwischen. Insgesamt macht Rhythm Heaven aber einfach mal Spaß und bietet im Gegensatz zu anderen Minispielsammlungen nicht nur Games, bei denen man sich tiefe Fugen in den Touchscreen ritzt, sondern auch das musikalische Etwas und jede Menge Abwechslung. Nex

Kommentare

Bronko
14. Juli 2009 um 17:26 Uhr (#1)
Kann es sein, das es Rhythm Paradise heißt???
Ben
14. Juli 2009 um 20:45 Uhr (#2)
Richtig, das ist der Titel unter dem es hierzulande erschienen ist ;)

Danke für die Info, ich werde es dem Artikel hinzufügen.
Gast
16. Mai 2021 um 11:35 Uhr
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