Alone in the Dark

(Artikel)
Benjamin Strobel, 14. September 2008

Alone in the Dark

Damals, als ich noch jung war...

...und einen 386er (8 Mhz - 33 mit TURBO!) mit einem Festplattenspeicher von 800 MB hatte, auf der man sogar Windows 95 installieren konnte, hatte ich nur ein Spiel, das schon zu der Zeit alt war, als ich begann, es zu spielen: Alone in the Dark.

Was ist? Man wird älter, spart sich Geld von Geburtstagen zusammen, das die Opas und Tanten einem über die Jahre fleißig in den Arsch geblasen haben und kauft sich endlich einen neuen PC (1 Ghz, 128 MB Ram, 32 MB Grafikkarte - das war mal HIGH END!). Die alten Gammelspiele verschwinden unter dem Bett und machen Platz für die neue Elite: Diablo 2, oder anderer Unsinn. Jedenfalls ein absolutes Powergame, das aus der Grafikkarte sogar das letzte Quäntchen DirectX 7 herauspresst. Auf einer Top-Auflösung von 800x600 Pixeln und einem 17-Zoll-Röhrenmonitor geht das echt ab, das kann ich euch sagen.

Oh mein Gott, ich gehöre ins Museum.

Tadaaa! Das coole Pappcover!
Und wenn nicht ich, dann die gute alte CD-Rom-Version von Alone in the Dark (Inklusive dem Bonusspiel Jack in the Dark, das man in zehn Minuten durchspielen konnte. True Story.). In einer dicken fetten Pappverpackung! Ich sage euch, so gehören Spiele ins Regal! Naja, ohne die Risse und Knicke, die meine Version hat. Aber so aus Pappe. Dick und fett.
Dann zieht man einmal in seinem Leben um und muss diese ganzen Ecken und Schubladen und Schranknischen ausräumen, die man sonst zur absoluten Bannung alter, peinlicher oder streng geheimer Gegenstände benutzt hat. Und solche Orte sind niemals aufgeräumt oder geordnet! Unter dem ganzen Schutt begraben lag tatsächlich mein altes Alone in Dark. Sofort eingelegt! Lief natürlich nicht. DOS-Spiel.

Aber das war egal, ich konnte mich noch bestens erinnern: Man konnte zwischen einem männlichen und weiblichen Charakter wählen und der Mann hieß James, glaube ich. Dann war man in diesem Haus, das eigentlich nur von Zombies und Zombiekötern bewohnt wurde (man war also echt nicht allein im Dunkeln! Und dunkel war's eigentlich auch nicht so wirklich) und musste da irgendwie rausfinden. Irgendwo gab es einen Topf mit Menschenfleisch und Indianerbilder haben Pfeile auf mich geschossen. Das war echt gruselig! Es gab sogar verschiedene Enden! Echt wahr! Oder ich verwechsel' das. Ist auch egal, ihr Jungspunds da draußen werdet es ja nur noch als Ausstellungsstück in einer Vitrine kennenlernen. Oder ihr klickt auf diesen Download und spielt es. Ich garantiere aber nicht, dass es bei euch läuft! Nex

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31. März 2020 um 14:34 Uhr
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