Angespielt: Hot Wheels Infinite Loop

(Artikel)
Robert Mitchell, 24. August 2019

Angespielt: Hot Wheels Infinite Loop

Heiße Spur auf der Gamescom

Jetzt ist die Rennkatze aus dem Sack: Mattel bringt die mittlerweile seit 51 Jahren von Kindern - und manchen junggebliebenen Erwachsenen wie mir - heiß geliebten Hot Wheels-Spielzeuge als Racer auf Mobilgeräte. Manche Leser*innen werden sich daran erinnern, dass dies nicht die Videospielpremiere von den Hot Wheels ist. Sie hatten kürzlich schon einen DLC-Auftritt in Forza Horizon 4. Mit Hot Wheels Infinite Loop hat die Digitalsparte von Spielzeughersteller Mattel nun selbst ein Spiel auf den Markt gebracht. Auf der Gamescom 2019 wird das Mobile-Racing-Game aktuell vorgestellt und ist für iOS ab sofort erhältlich.

Das Ergebnis kann sich tatsächlich sehen lassen: Beim Probespielen auf der Gamescom kam es mir zeitweise vor, als würde ich ein Konsolen- oder PC-Rennspiel spielen. Die Fahrzeugmodelle glänzen und sehen ansprechend aus - so ist man natürlich auch verführt, mehr Fahrzeuge erspielen oder eben kaufen zu wollen - und die farbfrohen Strecken rauschen mit schönem Motion Blur an einem vorbei.

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Einzelspieler soll Hot Wheels Infinite Loop in Form von Herausforderungen bieten, aber das Herzstück scheint der Multiplayer-Modus zu sein, an den ich nach einem Tutorium direkt herangeführt wurde. Vier gegen vier tritt man gegeneinander an, sammelt Nitro, indem man driftet, um dann einen Schub auf Knopfdruck zu bekommen, und rast in gegnerische Autos, um sie Burnout-mäßig von der Strecke zu fegen.

Die Steuerung geht leicht von der Hand. Neben Pfeilen für links und rechts - das Spiel übernimmt die Beschleunigung selbst - gibt es einen Knopf fürs Driften, wobei das Spiel die Driftrichtung selbst anhand der jeweiligen Kurve erkennt, und eine weitere Taste für den Boost. Alle Knöpfe sind auf dem Bildschirm, Controller-Support fehlt bisher - leider.

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Mit Strecken in New York und London, die in verschiedenen Konfigurationen vorkommen, und fünf Klassen von Autos wie etwa den schnellen Rennwagen, den kräftigen Muscle Cars oder den abgefahren Witzautos, die "experimental" genannt werden, könnte das Spiel genug Tiefe bieten, um mehr als nur ein kurzweiliges Spielchen für zwischendurch zu sein. Ob das der Fall sein wird, hängt vermutlich davon ab, wie die Blance zwischen Erspielen und Erkaufen von Inhalten in der Praxis ausfällt.

Was Mattel aber schon sehr richtig erkannt hat: die Autos stehen im Vordergrund des Geschehens. Sie sehen wunderbar aus und es macht bereits Spaß, ihnen beim Fahren zuzusehen. Wie Hot Wheels Infinite Loop sich auf Dauer schlägt, kann man auf iOS testen, dort ist das Siel bereits erhältlich. Für Android soll das Spiel in Kürze erscheinen.

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13. Dezember 2019 um 07:28 Uhr
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15. August 2019
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