Angespielt: Super Smash Bros. Ultimate

(Artikel)
Benjamin Strobel, 27. Juni 2018

Angespielt: Super Smash Bros. Ultimate

Das ultimative Smash-Fest

Auf der E3 konnten wir Super Smash Bros. Ultimate endlich in Aktion sehen. Der neueste Teil wurde zuvor bereits angeteasert und erscheint im Dezember exklusiv für Nintendo Switch. Bei Nintendo in Frankfurt konnte ich das ultimate Smash-Fest selbst anspielen.

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Das ultimate Smash Bros.
Smash Bros. Ultimate möchte Fan-Träume wahr werden lassen: alle Charaktere, die jemals in einem Smash-Titel waren, kehren in Ultimate zurück. Der Roster vereint jedoch nicht nur Snake, Sonic, Shulk, die Ice Climbers und sämtliche DLC-Figuren aus Smash für Wii U/3DS, sondern umfasst auch mindestens zwei neue Figuren. Neben den Inklingen aus Splatoon bringt Nintendo auch eine Figur ins Spiel, die Fans seit der ersten Stunde fordern: Ridley, einer der größten Metroid-Bösewichte ist endlich spielbar. Abzüglich der traditionellen Klon-Kämpfer zählt Smash Bros. Ultimate bisher 65 Kämpferinnen und Kämpfer. Damit ist es nicht nur das größte Smash Bros. aller Zeiten, sondern auch ein Crossover-Projekt, das selbst die Avengers in den Schatten stellt.

Zwar werden vor Release wohl alle Figuren bekannt sein, aber etwas Spannung soll trotzdem bleiben: Deshalb startet man Ultimate mit nur acht Kämpfern - dem Original-Roster aus Smash 64. Wie man neue Figuren freischaltet, wissen wir noch nicht. Aber ich freue mich wie ein Kind darauf, einen Fighter nach dem anderen freizuspielen.

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Auch was die Stages angeht, wird Nintendo sich nicht lumpen lassen. In den Videos und Screenshots zum Spiel haben Fans bereits 84 Stages identifiziert, darunter auch zwei neue: Moray Towers aus Splatoon und Great Plateau Tower aus The Legend of Zelda: Breath of the Wild. 31 Stages aus früheren Spielen werden noch vermisst. Selbst wenn es nicht alle ins Spiel schaffen, ist die Zahl schon jetzt extrem beeindruckend. Diesmal lassen sich nicht nur alle Stages in Omega-Form spielen, sondern auch in ihrer klassischen Variante, aber ohne Hazards. Das heißt, diverse Stage-Effekte sind ausgeschaltet, sodass deutlich mehr Stages als Turnier-tauglich eingestuft werden.

Keine simple Portierung
Nachdem hauptsächlich bekannte Figuren und Stages zu sehen waren, spekulierte die Fan-Gemeinde, dass es sich womöglich nur um einen simplen Port handle. Dem steht nicht nur entgegen, dass Smash Bros. Ultimate in der Unreal Engine 4 entwickelt wird, während die Vorgänger noch eine eigene Engine verwendet haben. Beim Spielen merkt man auch sofort, dass Ultimate sich deutlich anders anfühlt als Smash Bros. für Wii und 3DS. Das Spiel ist insgesamt schneller, sodass Matches auch etwas kürzer sind. Das bemerkt man insgesamt, aber auch bei vielen einzelnen Figuren. Samus fühlt sich beispielsweise deutlich weniger behebig an und auch Zelda scheint etwas flinker zu sein. Durch einen agileren Air-Dodge kommt außerdem zusätzliche Bewegung ins Spiel. Interessant ist auch, dass der Knockback völlig anders funktioniert als in bisherigen Smash-Titeln. In Ultimate ist der initiale Knockback sehr hoch und bleibt relativ lang konstant. Erst am Ende der Flugkurve bremmst die Bewegung stark ab. Auch das trägt dazu dabei, dass Kämpfe noch dynamisher und schneller wirken, aber auch viel dramatischer und spektakulärer.

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Ob einem die Änderungen gefallen oder nicht, eines ist klar: Smash Bros. Ultimate ist kein Port. Hier steckt spürbar Entwicklungsarbeit drin und spätestens zum Release wird eine große Diskussion darüber entbrennen, ob die Neuerungen bei der Community gut ankommen. Bisher deutet alles darauf hin, dass gerade Hardcore-Fans bekommen, was sie sich gewünscht haben. Alle anderen bekommen ein ultimatives Smash-Fast - und das vielelicht ambitionierteste Crossover alle Zeiten. Ben

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19. November 2018 um 19:02 Uhr
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RELEASE
07. Dezember 2018
PLATTFORM
Nintendo Switch
Plattform - Hybrid aus Konsole und Handheld. Unter dem Codenamen Nintendo NX angekündigt, soll Nintendo Switch im März 2017 erscheinen.

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