Was ist los bei Hitbox?

(Artikel)
Benjamin Strobel, 05. April 2016

Was ist los bei Hitbox?

Streamerin TiiaAurora im Interview

Ricarda lebt mit ihrem Freund und zwei Katzen in Bochum. Bis vor kurzem war die junge Streamerin unter dem Nicknamen TiiaAurora fast täglich auf Hitbox.tv zu sehen. Meistens konnte man ihr dort bei ARK zuschauen. Das ist jetzt vorbei. Mit einem aufrüttelnden Blogpost hat sie der Streaming-Plattform Lebewohl gesagt. Was ist passiert?

Ricarda streamte seit 2014 bei Hitbox. Vorher bloggte sie mehrere Jahre über Technik. Das Streaming war immer ein Hobby für sie, doch 2015 ging Ricarda sogar als Partnerin bei Hitbox unter Vertrag. Als Hitbox-Partner erhält man auf der Website des Streaming-Dienstes einen so genannten Subbutton. Das heißt, Zuschauer können diese Streamer abonnieren, um sie finanziell zu unterstützen. Im Gegenzug für dieses Privileg und die finanziellen Vorteile, binden sich die Partner für ein Jahr exklusiv an Hitbox. Zuletzt häuften sich jedoch die Meldungen, dass bekannte Gesichter den Twitch-Konkurrenten verlassen. Manche nennen Zuschauerzahlen oder technische Barrieren als Grund, doch vermehrt werden auch Probleme hinter den Kulissen erwähnt. Es ist sogar von ominösen Geheimnissen die Rede. Ricarda alias TiiaAurora spricht dagegen Klartext. Im Interview erzählte sie uns mehr über ihre Erfahrungen mit Hitbox.

***

Ben: Vor ein paar Tagen hast du deinen Blogpost "Auf Wiedersehen Hitbox" veröffentlicht, in dem du beschreibst, warum du aufgehört hast. Wenn man sich den Beitrag so durchliest, muss man erstmal schlucken: Du berichtest von Mobbing und Diskriminierung, Stalking und wirklich den miesesten Dingen, die einem im Internet so passieren können. Gab es da ein Erlebnis, nach dem du wusstest: "Jetzt ist Schluss"?

Ricarda: Im Gesamten war es ein Prozess, der das Gefühl sehr stark verfestigt hat. Es waren diese vielen kleinen Dinge, die zusammentrafen und die einzeln für sich verkraftbar sind, die dann aber wie ein Puzzle ein Gesamtbild ergeben. Aber es gab einige dieser berühmten Tropfen, die das Fass dann zum Überlaufen brachten. Zum einen war es die Situation mit dem englischsprachigen Streamer, der in seinem Stream Fotos von Transsexuellen Menschen präsentierte und sich darüber lustig machte, wie sie aussehen. Als jemand, dem es wichtig ist, dass alle Menschen so leben können, wie sie wollen, ist mir das extrem übel aufgestoßen. Gerade dann wenn man Hitbox selbst als sehr tolerante Plattform erlebt.
Und dann war noch eine andere Situation, wo in einem ähnlich hasserfüllten, diesmal deutschsprachigen Stream meine Kontaktdaten veröffentlicht wurden und ich die Tage daraufhin extrem feindselige Tweets erntete. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt gerade im Umzug und das hat mir den Rest gegeben. Da war für mich klar, dass damit Schluss sein muss.

» Wenn ich sehe, dass eine Plattform Hassrede, Mobbing und Stalking toleriert, dann ist diese Plattform keine für mich. «

Ben: Hast du so krasse Ausschreitungen schon einmal erlebt oder war es bei Hitbox das erste Mal, dass dir das passiert ist?

Ricarda: Ich bin schon einiges an Gegenwind gewohnt. Allein durch meinen Job als Bloggerin oder damals Social Media Managerin für eine große Elektronikfirma. Man kann nicht immer jedem nach dem Mund reden und das soll man auch nicht. Da hat man auch mal Morddrohungen bekommen, wenn Kunden unzufrieden sind. Allerdings sind das genau die Situationen, denen ich mich nicht mehr aussetzen will, weil ich weiß wie es einem zusetzen kann. Streamen soll mir Spaß machen und wenn ich sehe, dass eine Plattform Streamer toleriert, die diese Art Content liefern (Hassrede, Mobbing und Stalking) dann ist diese Plattform keine für mich.

Ben: Verständlich. Aber sollte es nicht in jeder Community ein paar Regeln geben, die verhindern, dass aus Streitigkeiten Stalking und Hassrede werden? Wie ist das bei Hitbox?

Ricarda: Offiziell spricht sich Hitbox gegen Stalking und Hassrede aus. Offiziell wird es auch geahndet. Wieso es in diesem Fall nicht gemacht wurde, weiß ich nicht. Da müsste man dann wohl die entsprechenden Supporter für den englischsprachigen Bereich ansprechen, die diese Fälle entscheiden.

Ben: Die Fälle wurden also gemeldet. Was passierte dann?

Ricarda: Wenn man etwas meldet, bekommt man meist kein Feedback darauf. Ich dem Fall des englischsprachigen Streamers war der Kanal darauf hin zwar kurz weg, aber jetzt streamt er wieder.

» Ich glaube nicht, dass der Streamer sich geändert hat. «

Ben: Glaubst du, diese kleine Strafe hat geholfen, dass der Streamer sein Verhalten verbessert?

Ricarda: Entweder gab es nur eine kleine Strafe oder die Strafe wurde zurückgezogen. Beides wäre möglich. Ich glaube aber nicht, dass der Streamer sich geändert hat. Ich habe allerdings auch in keinen seiner Streams länger als 5 Minuten reingeschaut. Ich persönlich gehe dann solchen Situationen bewusst aus dem Weg.

Ben: Es klingt so als würdest du dir wünschen, dass Hitbox bei Ausschreitungen stärker durchgreift. Stimmt das?

Ricarda: Ich würde mir wünschen, dass man konsequent ist und die Streamer gleich behandelt. Dass Regeln, die aufgestellt werden, für alle gleichermaßen gelten und sich alle daran halten müssen, denn wenn das nicht so ist, braucht man keine Regeln.

Ben: Du hast schon in einem Blogpost geschrieben, es würde mit zweierlei Maß gemessen werden. Heißt das, es wurden Unterschiede zwischen Streamern gemacht?

Ricarda: Gefühlt ja. So haben einige Premiumpartner gleichzeitig auf Twitch gestreamt, obwohl dies durch die Exklusivitätsklausel in den Verträgen eigentlich nicht gestattet ist. Damit benachteiligt man alle die, die sich an diese Klausel halten.

» ...als wolle Hitbox dieser coole Onkel sein, bei dem man als Kind alles machen durfte, was bei den Eltern verboten war. «

Ben: Kannst du dir irgendwie erklären, wie es zu diesen Verstößen kommt?

Ricarda: Für mich hatte es immer den Anschein, als wolle Hitbox dieser coole Onkel sein, bei dem man als Kind alles machen durfte, was bei den Eltern verboten war. Der Onkel macht es dann um die Gunst des Kindes zu gewinnen und nicht so uncool und spießig wie die Eltern zu sein. Am Ende stellt man aber fest, dass Regeln ja nicht dafür da sind, um uns den Spaß zu verderben, sondern um ein Miteinander überhaupt erst möglich zu machen. Ich denke man wollte bei Hitbox nicht die Gunst der User verlieren, hat sie mehr durchgehen lassen und dabei nicht bedacht, dass man damit gleichermaßen den Nutzern vor den Kopf schlägt, die sich an die Regeln halten.

Ben: Du sagst, sie wollten womöglich die Gunst der User nicht verlieren. Hast du den Eindruck, Hitbox hat die Regeln nicht so ernst genommen, um konkurrenzfähig zu bleiben?

Ricarda: Das ist meine Vermutung. Vielleicht ist es ihnen aber auch völlig egal gewesen. Aber mein guter Glaube an die Menschheit lässt mich eher ersteres hoffen, da ich einen Teil des Teams damals auf der Gamescom kennengelernt habe und sie sehr engagiert waren.

Ben: Du schreibst, du bist jetzt bei Twitch. Geht man dort mit Regeln anders um?

Ricarda: Bei Twitch ist es ein bisschen wie bei jedem großen Internetunternehmen: Viel fliegt unter dem Radar, aber man hat keine Angst, auch wirklich große User zu sperren, wenn sie Unsinn angestellt haben.

Ben: Heißt das, du fühlst dich dort auch besser vor Angriffen geschützt?

Ricarda: Geschützt fühlt man sich nie wenn man im Internet unterwegs ist. Viel hängt davon ab, wie viel Eigenverantwortung man übernimmt. Twitch ist ein härteres Pflaster, was den Umgang miteinander angeht. Dort passiert jeden Tag mindestens genauso viel Schlimmes wie auf Hitbox. Der Unterschied ist jedoch wie man sich selbst vermarktet. Hitbox sieht sich selbst als familiär. Der Begriff #hitboxfamily ist in aller Munde. Wenn man sich so emotional vermarktet, hat man als User einen anderen Anspruch auf die Community-Arbeit wie bei einem Unternehmen wie Twitch, wo man weiß worauf man sich einlässt. Ich erwarte also nicht, dass der Umgang auf Twitch miteinander besser ist. Aber ich weiß zumindest was ich erwarten kann und werde nicht enttäuscht wie es bei Hitbox der Fall war.

» Hitbox hat User angenommen, die bei Twitch gebannt wurden «

Ben: Würdest du sagen, du bist eher enttäuscht von Hitbox, weil sie etwas Besseres versprochen haben oder haben sie durch ihre nachlässige Haltung auch ein Klima geschaffen, das ein schlechtes Sozialverhalten begünstigt?

Ricarda: Ich glaube das kann ich besser mit einem Vergleich erklären. Wenn du eine billige Wohnung in einem schlechten Viertel mietest, weißt du was du bekommst. Und bist darauf vorbereitet. Wenn du aber eine Wohnung in einem teuren Viertel mietest, die sehr angepriesen wurde und dann eine billige Wohnung bekommst, bist du enttäuscht, auch wenn in beiden Fällen die Wohnung von gleicher Qualität ist.
Und ich denke auch, dass Hitbox indirekt zu dem Klima beigetragen hat. Hitbox hat Menschen als User angenommen, die bei Twitch gebannt wurden - für verschiedene Verstöße. Diese User haben ihre Fans mitgenommen, die teilweise ebenso grenzwertiges Verhalten an den Tag legten. Da wurde eher darauf geachtet, dass man User und Streamer anzieht, als dass man für Harmonie in der Community sorgt. Das kann natürlich gut gehen, Leute können aus den Fehlern lernen. Aber wenn sie merken, dass ihnen keine Konsequenzen drohen, wieso dann also nicht weitermachen. Ich denke Hitbox war mit dieser Art der Community-Betreuung einfach überfordert.

Ben: Könnte Hitbox etwas tun, um dich zurückzugewinnen? Was wäre das?

Ricarda: Das Einzige was helfen würde, wäre die Zeit zum letzten Sommer zurückzudrehen und so Community-zentriert wie man damals war, weiterzumachen. Allerdings arbeiten die Menschen, die das Ganze vorantreiben wollten mittlerweile nicht mehr bei Hitbox. Daher ist das nur ein Wunschtraum meinerseits. Damals habe ich mich echt wohl gefühlt und stand hinter der Firma, weil ich gesehen habe, dass dort Menschen sind, die sich kümmern. Jetzt ist da nur noch ein großes Fragezeichen.

» Ich denke Hitbox war mit der Community-Betreuung einfach überfordert. «

Ben: Insgesamt gesehen, glaubst du dass man als Streamer(in) immer mit Angriffen und Ausschreitungen rechnen muss, egal auf welcher Plattform?

Ricarda: Wer in die Öffentlichkeit geht, muss damit rechnen, ja. Als Streamerin noch mehr als als Streamer, ganz einfach weil man augenscheinlich ein "leichtes Opfer" darstellt. Aber jeder, der den Weg in die Öffentlichkeit geht, weiß es entweder oder lernt es. Auch über die harte Tour.

Ben: Es wird oft gesagt, das sei ein besonderes Problem der Gaming-Community. Würdest du da zustimmen?

Ricarda: Nein, in der Gaming-Community ist es sogar noch kleiner als in anderen Communitys. Als ich noch Techblogging betrieben habe, war das noch eine Nummer härter. Da hatte man Menschen, die einen über jede Plattform hin verfolgten und einem auch Dinge an die Privatadresse schickten (die man ja im Impressum hinterlegen muss). Da fühle ich mich beim Gaming schon sehr viel besser aufgehoben, da hier die Toleranz auch noch ein bisschen höher ist als woanders.

Ben: Schön, auch mal was Positives zu hören!

Ben: Und wie geht es nun für dich weiter? Mit ARK auf Twitch?

Ricarda: ARK auf Twitch ist definitiv ein Plan. Momentan macht es mir am meisten Spaß und ich denke nicht, dass ich so schnell aufhören werde. Aber weitere Pläne habe ich noch keine. Ich habe mental erst einmal das Thema Hitbox für mich abgeschlossen. Es ist ein bisschen wie eine beendete Beziehung. Man ist irgendwie froh, dass man es hinter sich gebracht hat, aber für eine neue Beziehung braucht es noch ein bisschen Zeit.

Ben: Hast du noch ein paar abschließende Worte für unsere Leser?

Ricarda: Ja, eine Sache ist mir noch wichtig: Es ist nicht so, dass ich die Zeit auf Hitbox bereue. Ich habe mir dort eine Community aufbauen können, Erfahrungen sammeln können und habe auch Support durch Hitbox selbst erfahren. Und für diese Momente bin ich auch sehr dankbar. Mir geht es auch nicht darum Brücken niederzubrennen, sondern einfach, dass Hitbox merkt, dass sie da etwas fallen lassen, was sie von allen anderen Plattformen unterscheidet - eine engagierte Community, die hinter der Plattform steht. Den Weg den sie jetzt gerade einschlagen, weg von der Community, ist der falsche. Und ich hoffe dass sie das erkennen, denn vielleicht könnten sie das Ruder jetzt noch rumreißen. Mein Artikel wurde sehr viel in Österreich aufgerufen, dort ist ja das Hitbox-HQ. Ich hoffe sie nehmen es sich zu Herzen und machen nicht den Fehler, es überheblich wegzustecken, weil sie keine Kritik ertragen können.

Ben: Ja, das wäre zu wünschen. Vielen Dank für das Interview!

Das Interview stammt vom 02. April 2016.

Kommentare

Hitboxer
Gast
06. April 2016 um 15:39 Uhr (#1)
Das gewisse Premium-Partner auf Twitch gestreamt haben oder noch streamen war und ist auch eine nach verhandelte Zusatz Klausel. Wenn man sich da mal mit ihnen auseinander gesetzt hätte, anstatt nur Neid und Missgunst zu verbreiten, würde man dies auch wissen. Einen Permanenten Ban zu verlangen für EINEN Fehltritt, ist auch ein wenig Faschistisch. Persönliches verhalten welches eine negative Resonanz mit sich bringt auch noch auf die Community arbeit zu schieben finde ich auch ziemlich dreist. Wenn man eine so öffentliche Person zu sein scheint bei der man leicht alle Daten raus bekommt wundert mich das mit den Drohungen nicht. Alles in allem werden hier subjektive Erfahrungen als Tatsachen verkauft, dies finde ich mehr als fragwürdig und auch unfair der Firma Hitbox gegenüber. Es wundert mich das sowas als "News" veröffentlicht wird ohne ein gegen Statement. Ich lese da nur viel Neid, verletztes verhalten weil man einem Shitstorm ausgesetzt war ( Wahrscheinlich auch mit guten Grund, da diese Dame sich generell gerne in opfer rollen Drängt) und ein gewissen "Rache" Gedanken.
Haris
06. April 2016 um 21:35 Uhr (#2)
Es ist wirklich schade,dass Hitbox sich selbst die Community kaputt macht. Die Seite hatte Potenzial, gerade weil sie, anders als Twitch, keine legalen Spiele gebannt hat, was sie mir sympatisch machte. Aber insbesondere in der Rolle einer Nischenseite, die jetzt nicht nur mit Twitch konkurieren muss, sondern mittlerweile auch mit YouTube, braucht man eine leidenschaftliche Community, einen harten Kern, der Leute anlockt. Diese einerseits mit dubiosen Verträgen und andererseits mit undurchsichtigen und schlecht umgesetzten Community-Standards zu vergraulen ist ein Unding. Wäre nicht überrascht, wenn diese Abwanderung nur der Anfang vom Ende ist.
Ben
07. April 2016 um 11:57 Uhr (#3)
Hallo Hitboxer,

mir ist es an dieser Stelle sehr wichtig, unsachliche Vorwürfe in deinem Kommentar zurückzuweisen. Es handelt sich bei dem Beitrag nicht um eine "News", sondern um ein Interview - so ist es auch eindeutig markiert. Dadurch ist auch klar gekennzeichnet, dass es sich um einen subjektiven Erfahrungsbericht handelt.

Es steht dir natürlich frei, darin geäußerte Meinungen nicht zu teilen. Aus redaktioneller Sicht sehe ich hier allerdings keinen Anhaltspunkt, dass der Beitrag unglaubwürdig ist. Meine Interview-Partnerin habe ich mit ihren Erfahrungen aus erster Hand stets als authentisch erlebt und sehe darin keine sachlichen Widersprüche.

Völlig unsachlich und feindselig empfinde ich dagegen deinen Vorwurf gegenüber meiner Interview-Partnerin, sie würde sich in eine Opferrolle drängen. Es ist nicht das erste Mal, dass ich einen Vorwurf dieser Art lesen muss, und kann nur wiederolt den Kopf darüber schütteln, wie man ernsthaft davon ausgehen kann, jemand würde gern Opfer sein. Die Veröffentlichung persönlicher Daten im Internet, üble Nachrede und andere Mobbing-Angriffe machen keinen Spaß. Niemand möchte das. Etwas anderes zu behaupten, ist eine riesige Frechheit und Ungerechtigkeit gegenüber Menschen, die solche Dinge erlebt haben. Ich möchte trotz Entsetzen in aller Freundlichkeit darum bitten, solche Vorwürfe in deinen Kommentaren zu unterlassen.
Hitboxer
Gast
07. April 2016 um 12:43 Uhr (#4)
Dieser Artikel besteht nur aus Vorwürfen die ich als Teil der Community nicht so hinnehmen kann. Wo ist also der Unterschied? Die Tiia verarbeitet die Negativen Resonanzen als Opfer sehr gekonnt, sie ist da auch nicht die erste Person die dies so verwendet. Ich hinterfrage ihre "Erfahrung" und schreibe hier meine eigenen mit ihrer Person. Ich bekomme von ihnen jedoch sofort ein Maulkorb angelegt. Dies war nur mein Erfahrungsbericht... aber zweierlei Maß wird sehr oft von denen verwendet, die Drama nutzen um ihre eigenen Zwecke voran zu treiben.
Hitboxer
Gast
07. April 2016 um 12:46 Uhr (#5)
Und als Mitarbeiter Pro Artikel zu Kommentieren, ist sehr Unprofessionell und stellt die Fragwürdigkeit dieses Artikels nochmal deutlicher dar!
Bluetenstaub
Gast
07. April 2016 um 15:26 Uhr (#6)
Ich finde das Interview sehr gelungen. Und ich habe bisher keine negativen Erfahrungen auf Hitbox machen können (zum Glück.
Tiia's Meinung und Gefühlslage kann ich gut nachvollziehen.
Ich würde auch nicht wollen, dass meine privaten Daten in jedermanns Hand gespiel wird.
Ich glaube, dass der Gast Hitboxer, einfach zu wenig auf Hitbox unterwegs ist, als dass er sich dazu selbst ein Bild hätte machen können. Was er/sie hier schreibt, ist allerdings keine Meinung, sonderen pure Hetze. Es wundert er/sie / es nicht, das Mobbing, Drohungen kommen? Hmm, das sagt mehr über die Person aus, als das er/sie denkt. Wer das nämlich toleriert und auch noch gut heißt, sollte sein Verhalten mal selbst reflektieren. Shitstorm ist ein guter Grund? Applaus für so viel Dummheit! Shitstorms sind IMMER Kindergartenniveau. Und hinterfragt wird von Seiten des ''Hitboxer'' auch nichts. Sondern einfach nur Hetze betrieben.
Ich fühle mcih auf Hitbox sehr wohl, und aufgehoben. In erster Linie, schaue ich aber Streams des Streamers wegen. Und da spielt die URL keine Rolle.

LG
Hitboxer
Gast
07. April 2016 um 15:45 Uhr (#7)
Hetze ist das was dieser "Erfahrungsbericht" darstellt, ich bin schon sehr lange auf Hitbox unterwegs und bin mit der Community besser Vertraut als ihnen bewusst sein kann. Wer Shitstorm Provoziert wird ihn auch bekommen und dies kann die werte Dame sehr gut. "Private" Kontaktdaten sind zu 100% niemals veröffentlicht worden da sie selber direkt nur von feindseligen Tweets redet und diese Kontakt Daten findet man zu ihr überall! Mobbing finde ich nicht gut und hat niemand verdient, wer es jedoch provoziert muss damit umgehen können. Sie Überdramatisiert in vielen belangen und stellt sich gerne als Opfer hin um soviel Aufmerksamkeit und Reichweite zu generieren wie möglich, es ist nicht das erste mal das ich es bei ihr sehe oder erlebe. Sie verwendet Trigger Wörter wie "Stalking" "Hassrede" und "Mobbing" nur um es Drastischer wirken zu lassen. Etwas Recherche der Motive und gründe bevor man so einen einseitigen und ganz klar Sympathie behafteten Artikel verfasst, sollte schon gegeben sein wenn man es denn als Tatsachen verkaufen möchte. Das ist es was ich äußerst Unprofessionell und Hinterhältig finde mit solchen Mitteln Klickbait zu gestallten.
User
Gast
07. April 2016 um 16:58 Uhr (#8)
Ach Nin... Hitboxer, wenn man mit Kritik nicht klar kommt; einfach mal die Füße still halten und locker durch die Hose atmen. Hat schon einigen geholfen. :*

Zum Interview: Ob man die Meinung teilt, oder nicht sei dahingestellt, es sind immer Erfahrungsberichte, die niemals objektiv sein können. Aber einen rein böswilligen, subjektiven Hintergrund kann ich nicht erkennen.
User2
Gast
07. April 2016 um 17:33 Uhr (#9)
Interessant das Kritik an solcher Polemik so niedergehalten wird. Ich empfinde den Artikel auch alles andere als Sachlich oder von einer "Experten" Quelle stammend. Generell sehr ungewöhnlich was als "Experte" durchgeht. Man sollte diesen Artikel, diese Ansichten, hinterfragen und nicht als Tatsachen oder gegeben ansehen. Erst Recherchieren und dann eine Meinung bilden!
Bluetenstaub
Gast
07. April 2016 um 17:47 Uhr (#10)
Ich habe das alles sehr gut verfolgen können, und habe mir meine Meinung dazu gebildet.
Es ist ein Interview. Da ist IMMER die Sichtweise des Interviewten zu lesen. Wenn es sich um einen sachlichen Artikel gehandelt hätte, müsste sich Hitbox auch mal äußern, zu dem was grade los ist. Und sich nicht in Schweigen hüllen.
DAS ist nämlich ganz falsch wenn es um Communitynähe geht und #hitboxfamily. Die meisten tappen im dunkeln und wissen von nichts!
Also Interview ungleich Artikel. Der kleine aber feine Unterschied.
Und warum provoziert? Weil man seine Meinung vertritt? Wie war es weiter oben mit Maulkorb? Richtig!
User3
Gast
08. April 2016 um 21:00 Uhr (#11)
Wer einen Blog betreibt und laut § 5 TMG sowie § 55 RfStV Impressumsverpflichtet ist und dort entsprechend die privaten Daten dort angegeben sind, muss bei einer solchen Ausdrucksweise damit rechnen, entsprechend Gegenwind zu bekommen
blackmaniac
10. April 2016 um 18:27 Uhr (#12)
Wie provoziert man denn bitte gemobbt zu werden? Ich verstehe ja, dass es Leute gibt, die mit ihrer Art schonmal bei anderen anecken und es deswegen Stress gibt, bzw. dass es Leute gibt die einfache Ziele sind, aber wie macht man das bitte absichtlich um zu erreichen, dass man gemobbt wird? Außerdem gehören da immernoch 2 Leute dazu. Mobbing heißt für mich immernoch, dass man jemanden absichtlich schikaniert, mit dem Ziel diese Person entweder fertig zu machen, um sich selbst besser zu fühlen, oder um zu erreichen, dass diese Person sich freiweilig von einem entfernt. Das setzt für mich einen gewissen Grad an Boshaftigkeit und Hintertücke vorraus. Und Provokation heißt für mich immernoch, dass man durch ein bestimmtes Verhalten jemanden dazu verleitet, ein bestimmtes Fehlverhalten an den Tag zu legen, weil diese Person sich nicht anders zu helfen weiß, bzw sich nicht zurückhalten kann. Wie provoziert man jemanden dazu, dass dieser zum Mittel Mobbing greifen "muss"? Ich wüsste das wirklich unheimlich gerne.
FanboyUnited
Gast
11. April 2016 um 12:32 Uhr (#13)
@Blackmaniac... man kann sich auch mit Absicht dumm stellen, darauf hast du nicht einmal eine richtige Antwort verdient. Man merkt richtig das die Tiia ihre Hetze betreiben darf weil sie die richtigen Trigger Wörter verwendet und es allen egal ist ob dies nun Tatsachen sind oder nicht, sie ist genauso wenig Expertin von irgendwas wie ein Fisch Fliegen kann. Sie weiß genau wie sie Manipulieren muss um ihr Ziel zu erreichen. Sie behauptet eine menge Sachen von sich ohne wirklich Hinterfragt zu werden und warum? Weil sie die richtigen knöpfe drückt...
Wolkenkoenig
11. April 2016 um 16:35 Uhr (#14)
@FanboyUnited
Du vergisst die Tatsache, dass Menschen mit den selben Dingen verschiedene Erfahrungen machen und sich somit auch andere Meinungen bilden. Nicht jeder ist derselben Meinung und daraus resultiert nun mal, dass auch andere Meinungen an die Öffentlichkeit gelangen, die einem selbst womöglich nicht gefallen.
In diesem Interview von Hetze seitens Tiia zu sprechen ist also vollkommen daneben, denn sie spricht sich ruhig aus und teilt ihre (subjektive!) Meinung zum Thema mit.
Die einzige Hetze die hier passiert ist, dass du hier jemanden durch unnötige Vergleiche diffamierst, jemanden als dumm bloßstellst und einer Streamerin, die eindeutig Probleme mit ihrem Streaming-Dienst hatte den Vorgang der Hetze aufzwingst.
Und nur weil jemand mit einer anderen Meinung an die Öffentlichkeit geht, ist das kein Grund für die Legitimierung von Mobbing. Und außerdem versichere ich dir, dass niemand, aber wirklich niemand von sich aus provoziert, gemobbt zu werden, das ist doch völlig hirnrissig.
blackmaniac
11. April 2016 um 16:45 Uhr (#15)
Lehnst du es ab auf meine Frage zu antworten, weil es dir zu dumm ist drauf zu antworten, oder weil du keine Antwort hast? Ich persönlich tendiere eher dazu zu glauben, dass letzteres der Fall ist.

Desweiteren wären wir hier auf dem Dpad durchaus bereit eine Gegendarstellung zu veröffentlichen. Wenn du uns schildern kannst, dass die Dinge, die im Interview angesprochen werden so nicht stimmen, dann nur her mit diesen Informationen. Vor allem wenn diese Informationen deine Anschuldigung bekräftigen, Tiia würde uns benutzen, um Hetze gegen Hitbox zu betreiben.

Als kleine Bonusaufgabe wäre ich sehr verbunden, wenn du uns noch im Speziellen auf die "Trigger-Wörter" aufmerksam machen könntest. Wir sind schließlich bereit zu lernen und es hilft immer zu wissen, was von unseren Lesern als solche Trigger-Wörter empfunden wird.
Gast
27. Januar 2021 um 07:26 Uhr
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