Tipps: Super Mario Maker

(Artikel)
Benjamin Strobel, 12. Oktober 2015

Tipps: Super Mario Maker

6 häufige Fehler, die ihr vermeiden könnt

Mit dem Mario Maker wird jeder Spieler im Handumdrehen zum Leveldesigner. Allerdings ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und der Weg zum erfolgreichen Level kann steinig sein. Mit einigen Tipps kann man die Karten aber deutlich bessere Level bauen, die dann entsprehend beliebt werden. Wir haben 6 häufige Fehler zusammengetragen, die euch helfen können, besser Level zu bauen.

1. Dem Level fehlt ein Thema
Es ist ganz egal, ob sich euer Level um eine Gameplay-Mechanik dreht, um eine Geschichte oder schöne Architektur - wichtig ist, dass euer Level ein Thema hat. Stages ohne Konzept wirken häufig verwirrend und durcheinander oder einfach langweilig. Auch wenn ihr ohne Ziel drauf los gebastelt habt, ergeben sich beim Bauen oftmals klare Ideen, die einem besonders gefallen. Nehmt so eine Idee und baut das Level darauf auf und darum herum.

2. Das Level ist verwirrend
Selbst wenn ihr eine klare Idee habt, kann ein Level durch seinen komplexen Aufbau verwirrend werden. Achtete darauf, dass ihr dem Spieler deutlich macht, was zu tun ist. Ihr könnt Spieler an bestimmte Orte locken, indem ihr Items und Fragezeichenblöcke dort versteckt. Meistens wird ein Spieler neugierig sein, und sich die Sache mal ansehen. Wollt ihr Spieler besonders sicher durch ein Level führen, dann benutzt Münzen. Spieler werden euren Spuren ziemlich sicher folgen und dorthin gehen, wo sie sein sollen.

3. Das Level ist zu schwer
Es kann sehr verlockend sein, schwierige Level zu bauen. Einige richtig schwere Level sind sogar ziemlich beliebt. Allerdings solltet ihr bedenken, dass die meisten Spieler nur durchschnittliche Fähigkeiten haben und bei zu schwierigen Leveln irgendwann aufgeben werden. Insbesondere solltet iht starke Zeitbegrenzungen und sehr schnelles Scrolling vermeiden, durch die ein Level besonders schwierig werden kann. Wer frustriert ein Level beendet, wird auch seltener einen Stern dafür da lassen. Seht euch dagegen die Automatic-Level an, die überhaupt keine Eingabe erfordern, sondern sich von selbst spielen. Diese Level rangieren ständig in den oberen Plätzen, obwohl sie überhaupt nicht schwierig sind.

4. Das Level ist unfair
Wollt ihr trotzdem ein schwieriges Level bauen, lasst euch das nicht ausreden. Achtet allerdings darauf, dass das Level trotzdem fair bleibt. Ist eine Stage nur deshalb schwierig, weil ihr große Mengen an Gegnern spamt oder weil man nicht sehen kann, was auf einen zukommt (Trial & Error), wirkt sie schnell unfair und frustrierend. Insbesondere solltet ihr darauf achten, dass es keine Sprünge ins Nichts gibt, bei denen man die nächste Plattform noch nicht sehen kann. Wer bei solchen Stellen den Löffel abgibt, wird euer Level genervt wieder schließen.

5. Viele kleine Fehler
Regisseur Ed Wood ist bekannt für außergewöhnlich schlechte Filme. Es heißt, er hat jede Szene nur einmal gedreht und dann mit der nächsten weitergemacht. Wenn ihr auf diese Weise eure Level baut, schleichen sich schnell Fehler ein, die ihr vermeiden könntet, wenn ihr euch alles noch mal anschaut. Ich habe schon häufig gesehen, dass Blöcke so gesetzt waren, dass man sich beim Springen leicht daran stoßen konnte und dann in den Abgrund fiel. Fragt euch also: Ist genug Platz für jeden Sprung? Sieht man, welche Fallen und Feinde auf einen zukommen, auch wenn man es vorher nicht weiß? Funktionieren alle Stellen so, wie ihr euch sie vorgestellt habt? Ein gutes Level braucht viel Finetuning, das man nur erreicht, indem man jede Stelle immer wieder durchgeht. Solltet ihr Besuch haben, ladet ihn doch ein, euer Level für euch zu testen. Andere beim Probespielen zu beobachten kann sehr hilfreich sein und Fehler aufdecken, die euch selbst nicht mehr auffallen.

6. Langweilige Namen und Bilder
Um euer Level im Mario Maker zu bewerben, habt ihr nur zwei Stellschrauben: Den Namen und einen Screenshot. Für die Abbildung solltet ihr euch eine interessante Stelle suchen und an dieser das Level abspeichern. Der Mario Maker wird einen Screenshot von genau der Stelle erstellen, an der ihr gespeichert habt. Dieser erscheint dann auch online, wenn ihr die Stage hochgeladen habt. Der Name sollte, wie auch das Bild, Interesse an eurem Level wecken. Auch hier macht es Sinn, auf ein bestimmtes Thema oder Gimmick des Levels zu fokussieren. Für mich war beispielsweise der Name "Afraid of Heights?" sehr erfolgreich, mit dem ich provokant gefragt habe, ob die Spieler wohl Höhenangst haben. Gleichzeitig habe ich damit das Thema des Levels vermittelt, das darauf basiert, dass es viele Abgründe und wenig festen Boden gibt.

Viel Spaß beim Bauen! Ben

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22. August 2019 um 10:14 Uhr
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11. September 2015
PLATTFORM
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