Thanksgiving

(Artikel)
Torsten Ingendoh, 29. November 2013

Thanksgiving

Dafür bin ich dankbar

In den USA ist es um diese Zeit Tradition (-> gestern) die ganze Familie einzuladen, einen Truthahn zu essen und für alles zu danken, für das man so dankbar ist. Thanksgiving nennt sich das und ist wohl gerade wegen des Festessens ein beliebter Feiertag in Amerika. Und weil dort die Amis mal einen freien Tag bekommen, was dort nicht sehr häufig vorkommt. Aber wir sind hier ja in good old germany und da wird das nicht gefeiert. Dennoch möchte ich heute mal für ein paar Sachen danken. Und da wir hier das DPad sind, hat das alles irgendwas mit Gaming zu tun. In diesem Sinne:

Ich bin dankbar für...
... Nintendo, weil diese japanische Firma meine Kindheit stark geprägt hat. Von langen Autofahrten mit Game Boy über Besuche beim Nachbarskind zum gemeinsamen NES-Zocken - Nintendo war fester Bestandteil meines Heranwachsens. Und einem System möchte ich ganz besonders danken.
... das Nintendo 64. Meine erste Heimkonsole. Auch wenn dieses Weihnachtsgeschenk dazu führte, dass ich meinen Game Boy verkaufen musste, werde ich nie die schönen Stunden vergessen, die es mir bescherte. Von Super Mario 64, über Diddy Kong Racing bis hin zu den beiden Zelda-Titeln - ich habe das System geliebt. Und wer weiß, vielleicht werde ich euch bei Zeiten über das ein oder andere Spiel meiner Sammlung in Zukunft mehr erzählen.
... World of Warcraft. Auch wenn ich über die neun Jahre, die es WoW gibt, wohl schon zuviel Zeit in der Welt von Azeroth verplempert habe, so bereue ich es nicht... na ja, ab und zu schon. Warum es sich dennoch lohnte, liegt an den Menschen, die ich durch Blizzards Geldmaschine kennenlernte und diese Menschen möchte ich in meinem Leben nicht vermissen.

WoWScrnShot_112913_195613Neun Jahre Freizeit in einem Bild

... Steam. Anfangs gehasst, mittlerweile geliebt, ist Steam ein gewisser Retter des PC aus einer misslichen Lage. Dank immer schnelleren Internetverbindungen wurde Spielepiraterie ständig einfacher. Die Antwort der Publisher lag in Kopierschutzprogrammen, die im schlimmsten Fall sogar das System so übelst ausbremsten, dass die raubkopierte Version flüssiger lief als die ehrlich erworbene. Man kann jetzt das System der Online-Aktivierungen hassen, aber dank Steam gibt es kein Starforce mehr. Valves Online-Plattform brachte somit auch Digital Distribution voran und dank den Sales kam so mancher Spieler in den Genuss wahrer Schmuckstücke der virtuellen Unterhaltung, die vorher nicht ins Budget passten, was es teilweise verschmerzbar macht, dass man seine PC-Spiele nicht mehr weiterverkaufen kann. Ich danke somit Steam für Sales und dafür das geringste Übel auf dem PC Markt zu sein.
... Xenoblade Chronicles. Ich liebe dieses Spiel. Ich bin so froh es zu besitzen. Ich hatte früher durchaus gefallen an JRPGs gefunden. Wenn auch durch SNES-Emulatoren, wenn ich ehrlich bin. Da ich aber keine Playstation hatte, wurde diese Nische meines Geschmacks lange Zeit nicht bedient. Golden Sun und Tales of Symphonia fielen irgendwann in die Lücke und obwohl ich beide Spiele sehr mag, so ist es doch Xenoblade, welches mich daran erinnerte, warum ich dieses Genre mochte. Hilft natürlich auch, dass die Geschichte von Bionis und Mechonis spannend erzählt wird, ich mich Hals über Kopf in die Charaktere verliebt habe und dazu das Gameplay stimmte. Wii- bzw. Wii-U-Besitzer sollten das SPiel in ihrer Sammlung haben und ich bin dankbar die Limited Edition mit dem roten Classic Controller Pro im Besitz zu haben.

XenobladeWP1080pAuf dass das neue RPG von Monolith genauso gut wird

... meine Handheld-Konsolen, momentan 3DS XL und PS Vita. Es kommt nicht selten vor, dass ich mich in einem Zug oder auf der Rückbank eines Autos befinde, seltenst auch mal in einem Flugzeug. Eingepfercht in ein solches Fortbewegungsmittel halten sich die Möglichkeiten zum Zeitvertreib in Grenzen. Hier kommen meine Handhelds ins Spiel. Besonders mit einem neuen Spiel bewaffnet werden so die Fahrten erheblich kürzer und das ist ein Segen. Auch wenn ich so manchen Game-Boy-Nacken davon trug, bin ich dankbar für die Kurzweil, die sie mir brachten und noch bringen werden.
... das Daily DPad. Danke, dass ihr mich aufgenommen habt. Wie einige vielleicht wissen, kenne ich Benny, Rian und Haris noch von einem früheren Projekt mit gleicher Zielsetzung. Als den dreien bewusst wurde, dass aus dem Projekt nichts wird, wurde das DPad geboren. Lange hielt ich noch an dem anderen Projekt fest, welches mehr und mehr zu einer typischen "Wir wollen Presseausweise zur Gamescom"-Seite verkam. Und als nicht mal mehr das funktionierte, kam das Angebot, ich solle doch fürs DPad schreiben. Nach einer gewissen Bedenkzeit stimmte ich zu und bin jetzt hier. Natürlich danke ich dem DPad, dass ich auf der Gamescom dieses Jahr wieder ordentlich Pressetermine hatte und Fotos wie dieses hier machen konnte

NigriAssassinMeJessica Nigri sticht mich einfach so ab

Aber ich danke dem DPad auch, dass ich über mein liebstes Hobby schreiben kann: Videospiele. Ich danke für die Diskussionen in unserer Skypegruppe und den Spaß, den alle mitbringen, aber auch den nötigen Ernst, um Artikel zu erschaffen, die lesenswert sind. Und deswegen danke ich auch euch, liebe Leser, dass ihr mir zuhört, wenn ich von Game-Boy-Spielen für die Autofahrt spreche oder erkläre, warum Call of Duty: Ghosts eher enttäuschend war. Danke, dass ich hier sein darf.

Wofür seid ihr dankbar, wenn es ums interaktive Hobby geht?

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18. Mai 2021 um 18:46 Uhr
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