Thief

(Artikel)
Benjamin Strobel, 10. Oktober 2013

Thief

Eine diebische Freude

Square-Enix pflegt in den letzten Jahren die erfolgreiche Tradition, vergessene Franchises wiederzuerwecken. Da haben wir Sleeping Dogs von United Front, das eigentlich mal True Crime war, und das extrem erfolgreiche Deus Ex: Human Revolution von Eidos Montreal. Dieselben Jungs und Mädels haben sich jetzt hinter Thief (hierzulande Dark Project) geklemmt. Der jüngste Gameplay-Trailer zeigt, dass Square-Enix ihr Geld nicht sinnlos verfeuert haben.


Mein erster Gedanke war "Fick ja, Gameplay!", dann sah ich den Trailer und dachte "No shit, es sieht wirklich gut aus". Der neueste Thief-Ableger fängt die düstere Atmosphäre seiner Vorgänger perfekt ein und setzt den Fokus an der richtigen Stelle: Stehlen. Titelheld Garret kehrt in seinen alten Beruf als Dieb zurück und erleichtert reiche Bürger um ihre geheimen Schätze. Besonders gut gefällt mir dabei der offensichtliche Film-Noir-Einschlag, der im Trailer sehr deutlich wird. So scheinen Handlungen des Spielers durch Garrets Monologe stets begleitet zu werden. In diesem Zuge beeindruckt mich auch die deutsche Synchro sehr, die gar nicht albern wirkt, sondern hochwertig und filmreif.

Das Gameplay konzentriert sich voll und ganz auf Stealth und dabei weniger auf stilles Töten als viel mehr das völlige Unentdecktsein, das Huschen durch den Schatten und über Dächer. Im neuen Trailer ist mehrfach eine spezielle Bewegung zu sehen, bei der Garret nach eine Angriff oder Taschendiebstahl blitzartig rückwärts in den Schatten zurückweicht. Das sieht nicht nur elegant aus und hilft dem Spieler dabei unentdeckt zu bleiben, sondern es passt einfach so gut zu der Figur des Diebes. Sie ist kein Kämpfer wie Adam Jensen, der Soldaten einfach so das Genick umdreht, wenn er denn will. Der Dieb ist feige und schwach, er arbeitet mit List und Heimtücke, nicht mit Gewalt. Die Umgebungen machen dabei nicht nur einen guten Eindruck durch Next-Gen-Grafik (die übrigens atemberaubend geil ist, wenn man nach acht Jahren immer noch auf das starrt, was eine 360 oder PS3 auswirft), sondern auch durch ihr detailliertes Design. Der Levelaufbau erinnert durch seine offensichtliche Vertikalität schnell Dishonored, nur irgendwie dunkler. Garret klettern über Simse und Dächer, lässt sich im rechten Moment hinter seine Feinde fallen. Er bewegt sich und lebt im Schatten - er ist der Schatten.

Ob den Fans der älteren Spiele die neuen Ansätze letztlich gefallen werden, bleibt abzuwarten. Eines scheint aber sicher: Eidos Montreal liefert hier wieder ein Produkt, das den Anspruch auf Hochglanz und höchste Qualität hat. Thief soll am 25. Februar 2014 für PS3, 360, PS4, XBO und PC erscheinen. Ich bin gespannt! Ben

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17. November 2019 um 04:22 Uhr
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28. Februar 2014
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