Warframe

(Artikel)
Torsten Ingendoh, 31. August 2013

Warframe

Press X to Ninja

Ninjas sind schon was Geiles. SciFi ist auch ziemlich geil. Beides zusammen nennt sich Warframe, der neueste 3rd-Person-Shooter von Digital Extremes. Seit einigen Monaten schon ist die PC-Version in der Open Beta für alle zugänglich, aber pünktlich zum Launch der PlayStation 4 sollen auch Konsoleros in den Genuss dieses Free-to-Play-Titels kommen. Auf der Gamescom durfte ich mir das Ganze nicht nur anschauen, sondern auch selbst eine Runde spielen.

Schon beim Titelbildschirm musste ich grinsen. "Press X to Ninja" hieß es dort. Na, wer kann dazu schon nein sagen? Warframe ist ein reiner Ko-op-Shooter. Mit bis zu drei Mitninjas gilt es verschiedenste Missionen in unserem Sonnensystem zu erledigen. Diese reichen von einfachen "Besiege alle Gegnerwellen und dann den Endboss"- über "Finde und rette die VIP"- bis hin zu "Hack das Terminal und klau die Daten"-Missionszielen. Diese kann man bequem über die Weltraumkarten auswählen, wo man auch seine Mitstreiter rekrutiert, wenn man will. Der Clou ist hier, dass sich die Missionen ständig ändern. Wo eben noch ein Boss zu bekämpfen war, kann bald eine VIP-Mission auf euch warten. Damit man ein Ziel vor Augen hat, bekommt man nicht gleich alle Planeten und Monde zur Auswahl - man muss sich erst mal durchkämpfen. Übrigens nett zu sehen: Mit dem Touchpad auf dem PS4-Controller kann man einen Mauszeiger bedienen.

Warframe1

Jeder Planet hat mehrere Level, die es zu bestehen gibt. Diese finden entweder auf dem Planeten selber statt oder auf einem der Monde, Asteroiden oder Weltraumstationen, die diesen umgeben. Mit dem Team bereit geht es dann auch auf in die Schlacht. Jeder der Space Ninjas trägt einen Kampfanzug, den namensgebenden Warframe. Dieser bietet neben Schutz auch die Möglichkeit, viele Ninja-Moves vom Stapel zu lassen. Im Loadout-Menü lässt sich dieser ganz nach eigenem Geschmack bestücken. Zu jedem Warframe gehören vier verschiedene Spezialmoves, die per PS4-Touchpad ausgelöst werden, indem man in die richtige Richtung streicht. Dazu zählen Dinge wie Schutzschilde, Druckwellen oder Eisnovae. Als nächstes wählt man seine Hauptwaffe, seine Nebenwaffe und noch was Lustiges für den Nahkampf. Die Waffen reichen von Schrotflinten über Maschinenpistolen bis hin zu Technobögen und Wurfmesser. Für die Fäuste kann man Dinge wählen wie Feuer oder Blitzschläge.

Hat man seinen Warframe ausgestattet, fehlen noch ein paar Buffs. Diese funktionieren wie ein japanisches Sammelkartenspiel: Man kann bis zu neun Karten ausrüsten und so mehr Schaden austeilen, schneller rennen oder höher springen. Die Karten bekommt man als Belohnung für bestandene Missionen. Da man so aber auch unnütze oder doppelte Karten bekommt, kann man nicht benötigte nutzen, um die gewünschten Karten aufzubessern. Die Karten basieren übrigens alle auf Vorschlägen der Community.
Neue Waffen bekommt man durch ein Craftingsystem. Hierzu muss man einfach nur von Gegnern Materialien sammeln und zusammen mit der passenden Blaupause bekommt man die neue Wumme. Je nach Schießgerät kann das zwischen 12 und 24 Stunden dauern. Alternativ kann man aber auch die Waffen durch Microtransactions kaufen. Ist schließlich ein Free-to-Play-Spiel.

Warframe2

Alles bereit für die Schlacht, dann nix wie los. Anspielen durfte ich nach einer kleiner Einführung ein einfaches "Töte alle Gegner, bis der Boss kommt"-Szenario. Digital Extremes legt viel Wert darauf, dass man nicht nur wie ein Ninja kämpft, sondern sich auch wie einer bewegt: Wall Runs, große Sprünge und Tritte aus der Bewegung heraus gehen schnell in Fleisch und Blut über. Das Leveldesign regt auch dazu an. Als Beispiel wurde ein Schacht gezeigt, den ich senkrecht hochlaufen konnte und mit einem Sprung am Höchsten Punkt stand ich bereit, die Gegnermassen von oben zu bearbeiten. Was ich auch prompt mit einem fliegenden Tritt in einen Feind hinein getan habe.

Warframe ist Free to Play, also hat niemand, der sich eine PS4 zum Launch holt, eine Ausrede, warum er diesen Titel nicht zumindest ausprobiert. Ich sehe Potential in diesem Spiel. Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig mit den kleinen Touchpadbesonderheiten, aber das dürfte sich schnell geben. Wer nicht auf die Konsolenversion warten will, kann bereits jetzt die Open Beta auf dem PC ausprobieren. Man findet sie unter anderem auf Steam. Die Welt erweitert sich ständig und es wurde auch ein drei Stockwerke großer Bosskampf versprochen. Also dann, ihr Ninjas: der Weltall ruft!

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29. November 2013
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