Mehrere Spiele

(Artikel)
Joshua Peters, 28. August 2012

Mehrere Spiele

...in vielen kleine Portionen

Auf der GamesCom haben wir viel gesehen. Sehr viel. Oh Gott, so viel! Nun gibt es aber ein Problem. Über einiges lässt sich nicht "OH, SO VIEL!" schreiben. Nun möchte ich die Spiele aber deshalb noch lange nicht unbeachtet lassen, sondern fasse einfach mal in einem Artikel zusammen, zu was ich vor meinem Gewissen keinen eigenen Artikel hätte rechtfertigen können.


Beginnen möchte ich mit NBA2K13. Eingeplant in meinen Kalender war für diese Präsentation eine ganze Stunde. Nach zehn Minuten wurden wir alle entlassen. Mit allen Infos, die wir brauchen. NBA2K12 zählt zu den besten Sportspielen, die es da draußen gibt. Wie will man das toppen? Mit einer verbesserten Physik für die Klamotten, einer überarbeiteten KI, welche die Spieler nicht einfach nur besser macht, sondern hauptsächlich dafür sorgt, ihnen mehr Leben einzuhauchen, damit sie nicht einfach auf dem Feld rumgammeln, falls sie gerade nicht gebraucht werden. Zudem aktualisierte man die Steuerung des Spiels, um sie etwas intuitiver und dynamischer zu gestalten. Außerdem soll es so dem Spieler, der nicht im Ballbesitz ist, ermöglichen auch wirklich ein Verteidiger zu sein und nicht einfach nur ein Hindernis. Eine weitere Neuerung werden die Signature-Skills sein, welche einem Spieler einzigartige Moves und Verhaltensweisen geben, damit sich die Spieler noch realistischer anfühlen. Für Basketball-/Sport-Fans und solche, die es werden wollen, kommt da also ein ganz großer Titel. Ach ja – es wird auch Kinect-Unterstützung geben, diese beschränkt sich allerdings nur auf Sprachkommandos. So um die tausend. Und wenn man zu viel schimpft, bekommt man sogar eine Verwarnung.


Ich erzählte ja schon, dass ich bei Larian war, um mir ihre Machwerke anzuschauen und zu sehen, wie weit Dragon Commander ist. Recht weit ist es, ich konnte mir dieses mal den Multiplayer-Modus ansehen, allerdings wurde auch einiges geändert. So wird es z.B. die Generäle im Kampf nicht mehr geben und die Drachen wurden etwas abgeschwächt. Dadurch verschieben sich die Kämpfe um ein großes Stück in Richtung RTS, denn man möchte seine Einheiten eigentlich nicht die ganze Zeit idlen oder unbeaufsichtigt kämpfen lassen, also wechselt man viel mehr hin und her, wenn man den Drachen überhaupt steuert, bevor die eigenen Truppen radikal dezimiert wurden. Das ist für mich okay, auch wenn ich es etwas schade finde, aber die Spieler wollten einfach mehr Kontrolle in den Kämpfen. Leider hat diese Entwicklung dazu geführt, dass das Spiel nicht mehr für die Xbox 360 erscheinen wird, sondern nur für den PC.


Dann war da noch mein Termin bei CD Projekt RED. Was gab es bei ihnen zu sehen? Etwa den Witcher 3 oder sogar Infos zum Cyberpunk-RPG, das sie entwickeln? Nope, sie zeigten das REDkit. Dieses ist ein mächtiges Werkzeug zur Erstellung von Welten, Quests und Mods für The Witcher 2 auf dem PC. Weniger intuitiv als die anderen Editoren, die ich auf der GamesCom sah, sah er schon aus, dafür sind die Möglichkeiten weit weniger beschränkt und man kann wirklich sehr, sehr viel damit anfangen. Wenn man möchte, kann man sogar seine eigenen Tonspuren einsprechen, was sie auch sehr humoristisch demonstrierten. Ich bin mal gespannt – sicherlich wird man sich in das Teil etwas reinarbeiten müssen. Das Erstellen von Maps und so weiter sah zwar relativ einfach aus, und man bekommt auch einige Tools für Faule zur Hand, aber das Ganze dann mit Leben, Quests und Dialogen zu füllen war schon etwas abstrakter und sah ein bisschen nach einem zufällig mit Zeug gefüllten UML-Diagramm aus. Es war auch nicht immer sofort ersichtlich, was da jetzt alles genau passiert ist, und man braucht ähnlich wie beim Programmieren verschiedene Einzelteile, die man dann in seiner Hauptfunktion zusammenfügt und, und, und. Ich freue mich aber schon darauf, mal selber Hand anzulegen. Ach so – in typischer CDPRED-Manier wird das Tool natürlich umsonst sein.


Jetzt noch mal ein Activision-Spiel: 007 Legends. Ich muss ja zugeben, dass ich mit Glück vielleicht zwei James-Bond-Filme gesehen habe. Darum entgingen mir persönlich wahrscheinlich das ein oder andere Zitat. Im Grunde alle. Aber ich war von genug 007-Fans umgeben, um die offensichtliche Begeisterung mitzubekommen. Inspiriert ist das Spiel von fünf Klassikern und Skyfall.
Allerdings wird man in allen Episoden den aktuellen James Bond, also Daniel Craig, spielen und auch über seine Gadgets verfügen. Darunter ein krasses Smartphone! Auch sein Auto hat man. An sich sah das Spiel nicht wirklich innovativ aus, aber das macht ja nichts. Das heißt ja nicht, dass es öde wird, nur ist halt alles schon mal dagewesen. Man wird mehrere Wege haben, ans Ziel zu kommen, es gibt Erfahrung und ein Upgrade-System und viel Rumgespiele mit den vorhin schon erwähnten Gadgets. Auch einen Ko-Op-Modus wird es geben. Ich denke, dass Fans, die auf Shooter stehen, ganz auf ihre Kosten kommen werden und auch Leutchen wie ich, die nicht so in der Materie drin sind, hätten genug Spaß mit dem Titel und könnten sogar noch die Handlungen der James-Bond-Filme erfahren! Denn sie halten sich ziemlich genau daran, mit Zitaten und allem.

Also dann! Damit bin ich auch erst einmal am Schluss angekommen. Die nächsten Tage wird es nochmal einen Artikel zu Hawken und einen zu Brick-Force geben und dann bin ich, glaube ich, auch schon durch mit all meinem GamesCom-Zeugs!

Auch Ihr – Jozu

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28. November 2020 um 06:35 Uhr
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