Den kenn' ich!

(Artikel)
Rian Voß, 27. November 2016

Den kenn' ich!

"Die GDI tötet keine Kinder!"

Cutscenes sind toll, Cutscenes sind großartig. Während die gerenderten FMVs heutzutage zum Leidwesen von Square-Enix, diesen CG-Whores, seit des Animations-Overloads bis zur komatösen Ermüdung in den neuen drei Star Wars-Filmen immer mehr an Stellenwert verlieren, werden gute In-game-Zwischensequenzen - natürlich ohne Ladezeiten und mit guten Synchronsprechern - in höchsten Tönen gelobt und tragen maßgeblich zur Spielatmosphäre bei.

Dieser Artikel wurde erstmals am 25.7.2008 veröffentlicht.

Aus dem C&C3-Wikipedia-Artikel:
"Bekannte Hollywood-Stars wie Michael Ironside („Starship Troopers“), Tricia Helfer, Grace Park (beide „Battlestar Galactica“), Josh Holloway („Lost“), Jennifer Morrison („Dr. House“) und Billy Dee Williams („Star Wars“) schlüpfen in die Rollen von verschiedenen Spielcharakteren. Außerdem engagierte EA John Huck und Shanon Cook, zwei bekannte Reporter, die auch im Spiel diese Rolle übernehmen. Zusätzlich hat Joseph D. Kucan, der Schauspieler, der die Hauptrolle des undurchsichtigen Anführers der Bruderschaft von Nod in der C&C-Serie verkörpert hat, seine Rolle als Kane in C&C 3 wieder aufgenommen."
Doch was ist mit den guten, geschauspielerten Intermezzo-Filmchen der Neunziger geschehen? Während EA im Andenken an die verstorbenen Westwood Studios in Command & Conquer 3: Tiberium Wars immer noch tapfer Theaterleute auf die Lohnliste setzt, werden echte Menschen in Videospielen entweder digitalisiert und niemanden interessiert's oder sie werden gleich ganz ausgespart.
Dabei macht grade C&C wunderbar vor, was für Vorteile engagierte Schauspieler in der heutigen Zeit bieten: Seriendarsteller erlangen immer leichter Kultstatus bei begeisterten Fans (man denke nur einmal an Malcolm Reynolds aus der Serie Firefly) und verlangen weitaus weniger Gage als die Kollegen vom A-Movie. Diese bekannten Gesichter, welche natürlich nicht polygonisiert wurden, bieten für unentschlossene Käufer eventuell sogar den enscheidenden Kaufgrund. Und die charmanten Kerle und Kerlinnen aus Sitcoms und leichten Actionserien sind doch bestimmt immer für den ein oder anderen Spaß zu haben. Neil Patrick Harris oder Hugh Laurie zum Beispiel würden mich immer vor den Bildschirm locken. Epischte Filmsequenz ever!

Wer kam eigentlich zuerst auf die bescheuerte Idee, es wäre eine prima Sache aus echten Personen Videospielcharaktere zu machen? Die schauen doch entweder dämlich aus, verfügen über keinerlei Mimik oder man sieht sie nur von hinten!


"Wenn ich mir Tequilas Hintern angucken kann, macht Mord in Stranglehold gleich viel mehr Spaß!"


"Mit Tequilas Hinterkopf im Blick finde ich sogar sinnloses Herumstehen toll!"


"Ich jage niemals wieder etwas in die Luft, wenn ich nicht Tequila sein darf!"


"Niemals!"


Bullshit.

Da lobe ich mir doch eher Michael Ironside und seine Rasczak's Roughnecks. Huah! Rian

Kommentare

Ralleee
Gast
30. November 2016 um 16:56 Uhr (#1)
[...] werden echte Menschen in Videospielen entweder digitalisiert und niemanden interessiert's [...]

Rian
30. November 2016 um 20:00 Uhr (#2)
;_;
Gast
24. September 2018 um 23:33 Uhr
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