Rhythm Thief

(Artikel)
Joshua Peters, 20. Februar 2012

Rhythm Thief

Und der Schatz des Kaisers

Es hat sich ja in letzter Zeit für den DS bewährt, freundlich Geschichten mit putzigen Anime-Figuren zu erzählen, welche im Prinzip alles in ihrem Leben auf ein bestimmtes Muster zurückfüren. So wird bei einigen ungefähr alles als Rätsel verpackt, bei Rhythm Thief lässt sich alles durch - ihr habt es schon erraten - Rhytmusgefühl lösen. Somit danced sich also unser Held Raphael durch Paris und lässt allerlei Dinge mitgehen.


Hauptsächlich wertvolle Kunstgegenstände. Warum macht er das? Ich habe keine Ahnung, aber es hat etwas mit dem mysteriösen Verschwinden seines Vaters zu tun. Und mit Geld hat es auch nichts zu tun, denn Raphael gibt alles, was er klaut auch nach einigen Tagen wieder zurück. Schließlich werden ja auch Kinder das Spiel spielen. Alles, was man noch von seinem Vater hat, ist eine Münze, auf welcher ein seltsames Mal zu sehen ist. Dieses findet man dann plötzlich wieder und schon hat man seinen ersten Hinweis.
Begleitet wird unser Kleptomane von seinem treuen Hund Fondue. Ja, Fondue. Ich bin ja schon recht froh, das sie nicht so weit gegangen sind, den Hund Baguette zu nennen. Spielerisch wird zwar alles mit Rhytmus zu tun haben, aber man wird bei weitem nicht die ganze Zeit tanzen. Auch Verfolgungsjagden, Prügeleien und den Hund zu füttern steht auf dem Plan. Natürlich alles rhytmisch. Und auch das wird glücklicherweise nicht alles wie z.B. bei Elite Beat Agents immer nach dem selben Prinzip geschehen, sondern man wird auf verschiedenste Weise seinen Stylus hektisch über den Touchscreen huschen lassen dürfen. Aber auch der Bewegungssensor der tragbaren Konsole wird verwendet werden - womit das Spiel wahrscheinlich eher ungeeignet ist für Grobmotoriker. Jedenfalls wenn sie es in Bus und Bahn spielen wollen. Obwohl das wahrscheinlich auch ganz lustig anzusehen wär, bis zu dem Punkt, an dem der 3DS jemandem ins Gesicht geschlagen wird.


Weil der 3DS StreetPass kann, wird natürlich auch StreetPass unterstützt. Was wär es denn sonst auch für ein 3DS-Spiel?! Über StreetPass kann man in diesem Fall Fans sammeln. Fans kommen aber nicht einfach so, sondern man muss selbstverständlich erst einmal an einem Tanzwettbewerb teilnehmen. Hat man bestimmt viele Fans gesammelt, wird neuer Content freigeschaltet, mit dem man sich die Zeit vertreiben kann. Außerdem kann man gegen seine Freunde in verschiedenen Disziplinen messen - sei es nun das Tanzen oder was auch immer. Und Musikspiele machen ja auch erst richtig Spaß, wenn man sie mit bzw. gegen andere Spielen kann. Oder sehe ich das falsch? Leider wird der Multiplayer zum Release nur acht verschiedene Level umfassen. Mal sehen, ob das mit der Zeit noch aufgestockt wird, aber ich bin da nicht so optimistisch. Was auch ein nettes Feature ist, um einen am Ball zu halten: Wenn man gut spielt, werden mehr und mehr Rätsel und Geheimnisse freigelegt, durch die man immer mehr über die Geschichte erfahren kann. Sowas mag ich ja gerne, auch wenn ich dann wahrscheinlich wieder stundenlang an ein und dem selben Level hängen werde, nur um es perfekt zu schaffen.


Mit gut gemachten Musik- und Rhytmusspielen kann man meiner Meinung nach nichts falsch machen. Außer natürlich, die Lieder sind kacke. Aber das ist ja auch wieder von Person zu Person unterschiedlich, habe ich gehört. Ich werde mir das Spiel auf jeden Fall mal reinziehen und schauen, ob es auch was taugt. Bisher gefällt mir aber die Präsentation sehr, aber ich bin ja auch Animu-Fag.

Auch Ihr - Jozu

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06. Oktober 2022 um 13:05 Uhr
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