Indie, Outdie und Unfälle

(Artikel)
Rian Voß, 17. August 2011

Indie, Outdie und Unfälle

GamesCom '11 Diary #1

Erster Tag der GamesCom und schon drücken die Blasen gegen die Schuhsohlen. Das soll mich aber nicht aufhalten, durch die Gegend zu streifen und Loot abzusahnen. Dieses Jahr werde ich nicht an einer übermäßigen Loot-Armut leiden, sondern der Allerbeste sein wie keiner vor mir war! Das Rennen um die T-Shirts ist gestartet!

Bit Barons
Alexander Zacherl hat mir heute die Ehre gegeben. Nicht nur das, er hat mir auch einen halben Käsekuchen gegeben (nice!) und wir haben uns ein wenig über das zukünftige Projekt der Münchener Spieleschmiede unterhalten, die uns auch den knifflig-simplen Puzzler Astroslugs beschert haben. Bisher befindet sich das neue Spiel ohne Namen noch in der Konzeptphase, aber dadurch wird das Ganze nicht weniger interessant: generelles Spielprinzip wird eine Mischung aus Pokémon, Grandia und Spore sein. Was so merkwürdig klingt, ist schnell erklärt, denn man soll Monster zum kämpfen benutzen, die Kämpfe werden über ein KS im Stile des RPG-Großmeisters Grandia abgewickelt (was ich unglaublich genial finde, denn in den J-RPGs sucht das Grandia-Kampfsystem noch heute seinen Meister und ist vollkommen unterplagiert) und man soll Monster auf eine natürliche Weise kreuzen können, so dass tatsächliche, optische Features in das erschaffene Baby berechenbar übernommen werden. Das alles soll vollständig in 2D und für iOS-Devices erscheinen und bietet meiner Meinung nach mehr als nur einen Grund, um die Bit-Baronen durch einen auch sonst schon gerechtfertigten Kauf von Astroslugs zu unterstützen.

Der Unfall
Wenn man sich schon zum Idioten macht, dann am besten in einem halbdunklen Raum voller Leute, die einen nicht kennen. Nehmt euch ein Beispiel an mir! Ich habe mich beim Sony Press-Briefing an den Rand einer Bank gesetzt, um den bereits darauf sitzenden Spieler zu beglubschen und ihn mit der Kraft meiner Gedanken dazu zu bringen, mir die PS Vita für Gravity Rush zu überlassen. Das hat auch irgendwann geklappt, jedoch ist mir ironischerweise die Physik entfallen, also hat sich beim erheben seines Hinterns mein Teil der Bank stark abgesenkt, ich stieß ein Glas Cola um und hätte damit beinahe einen Vita-Prototypen vernichtet. Auch ein Weg, um das DPad bekannt zu machen - wenn nicht berühmt, dann halt berüchtigt!

Täglicher Lootbericht: Sieben T-Shirts, eine Mütze, eine Sonic Generations-Tasche und ein bisschen Klimperkram
Asura's Wrath
Bei CyberConnect2 arbeiten Götter. Es muss einfach so sein, denn wenn ich mir anschaue, was sie mit Naruto Ultimate Ninja Storm und nun Asura's Wrath machen, da kann einem nur die Kinnlade runterklappen - ähnlich wie seinerzeit God of War 2 für die Playstation 2. Asura legt sich mit den Göttern an, und wenn ich Götter meine, dann nicht solche Pimpfe wie Zeus, der sich gerade mal auf hundertfache Größe für einen letzten Bosskampf aufpusten kann, sondern ich meine solche, die in drei Machtstufen das Volumen eines kleinen Sonnensystems annehmen und mit ihrem Zeigefinger versuchen, Kontinente wie Pickel auszudrücken. Ich habe mir das natürlich nicht gefallen gelassen und in einem epischen Kampf, der Asura letztlich alle sechs Arme gekostet hat, den Götzen zerschlagen und seine kläglichen Überreste in Sternenstaub verwandelt.

Ich werde mir Asura's Wrath weiter am Freitag direkt bei Capcom angucken. Bisher ist es das Gamescom-Spiel, auf das ich am meisten gehyped bin.

Ace Combat Assault Horizon
Es ist lange her, dass ich großartig Flugzeugspiele angetastet habe, der letzte große Titel war Afterburner für XBLA, aber das neue Ace Combat könnte ich doch wirklich zulegen wollen. Die Kämpfe im Luftraum sind schnell und spannend mit arcadiger Kontrolle, die immer noch mehr Optionen übrig lässt als das absolvieren einer Fassrolle und der Lock-on zum Abschießen von Lenkraketen. Ein großes Highlight ist wohl der Dogfight-Modus, in den man schalten kann, sobald man am Heck eines Feindes schnüffelt. Hier muss man den sich schnell windenden Flieger im Zielkreis halten, um ihn dann auf kürzeste Distanz mit unausweichlichen Raketen zu beharken.
An Spezialwaffen soll es auch nicht mangeln. Es ist einfach nur ein schönes Gefühl, wenn man vier Gegner gleichzeitig mit einem multiplen Sprengkoffe aufs Korn nimmt. Rian

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21. März 2019 um 17:19 Uhr
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