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Nightwing- und Robin-Bundle
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Wenn Spiele so gut sind, dass man sie noch Monate nach ihrem Erscheinen spielt, dann scheint ein DLC die dicke Sahnehaube auf dem Kuchen zu sein. Wenn dieses Spiel dann noch kleine Comic-Nerd-Herzchen höher schlagen lässt, befindet man sich im Paradies. Im zuckrig-süßen Fangirl-Himmel in meinem Fall.
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Unglaubliches Abenteuer zwischen den Dimensionen
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Fünf Jahre. Das ist nicht nur die Zeit, die Polytron-Designer Phil Fish hatte, um sein langersehntes Xbox-Live-Arcade-Spiel FEZ fertigzustellen, sondern auch die, die mir gegeben war, um mich auf das Review geistig vorzubereiten. Seit meiner ersten Vorschau habe ich die Entwicklung dieses Titels genau im Auge behalten. Immer wieder überkamen mich Ängste: Taugt das Spiel was? Ist es letztendlich nur eine neue Mische altbekannter Konzepte? Paper Mario lässt grüßen? Nach einer so langen Periode des Erwartens muss man zwangsläufig seine Hoffnungen nach unten korrigieren, ansonsten explodiert einem der Kopf. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mich FEZ nun doch derart umhauen würde, dass es mir die Sprache verschlägt und ich in den letzten Tagen regelrechte Angst empfand, diesen Artikel zu schreiben, denn: Egal, wie gut und verständlich ich meine Gedanken hier zu Papier bringe, es käme niemals an die Tatsache heran, dass FEZ wahrscheinlich das beste Spiel dieser Generation ist.
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Complete Edition
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Der kürzlich entbrannte Wettstreit um wertlose Zahlen, die die Welt bedeuten, sorgt neben ständiger Angst und einem Bohren im Hinterkopf auch dafür, dass man einfache Wege geht, um schnell an Gamerscore zu kommen, wie z.B. DLCs runterladen oder sich auch wieder an Spiele traut, die eigentlich schon ein anderer "abgearbeitet" hat, somit also für Artikel unnütz werden. Am schönsten ist es natürlich, wenn man beides verbinden kann, wie bei der L.A. Noire Complete Edition.
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Der wahre Diablo-Killer
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Nicht wenige Sega-Jünger waren erst mal enttäuscht, als sich herausstellte, dass das neue Phantasy Star für die Dreamcast kein epischer Final-Fantasy-Killer werden sollte, der die geballte Rechenpower der Dreamcast mit der hohen Qualität der Phantasy-Star-Serie kombinierte. Stattdessen sollte der neueste Teil der Serie zwar auch eine Story mit einem Einzelspielermodus bieten, aber der Fokus sollte klar daran liegen, das meiste aus den Online-Fähigkeiten der Dreamcast zu machen. Kaum jemand hätte zu dem Zeitpunkt erwarten können, dass Phantasy Star Online ein Vorreiter im Bereich des Online-Spielens auf einer Konsole werden würde. Der Komfort, den wir heute so gewohnt sind, mit Freundeslisten, Voice-Chats und allem drum und dran - das alles kannten wir damals noch gar nicht. Es war der Anbruch eines neuen Videospielzeitalters.
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Take my Money, all of it!
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Wenn zum Beispiel Rian zu mir kommt und wir Insect Armageddon spielen wollen, dann bringt er einen USB-Stick mit, auf welchem seine Spielstände sind. Früher hat man Ähnliches mit Memory Cards gemacht. Wie aber gestaltet man es, wenn ich meinen Char, den ich bei mir auf der Xbox 360 hochgelevelt habe, im selben Spiel bei einem Kumpel spielen will, der dieses aber für die PS3 hat? Bisher fast undenkbar, aber Skylanders - Spyro's Adventure hat eine Antwort.
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Mehr vom Besten, nur besser und mehr
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Mit Infinity Blade haben Chair vor ziemlich genau einem Jahr einen Meilenstein in der Geschichte des mobilen Spielens abgelegt. Was die PS Vita uns künftig an Grafikpower bringen soll, machte die mobile Version der Unreal 3-Engine schon vor einem Jahr zum neuen Standard. Aber Infinity Blade überzeugte nicht nur optisch. Die Entwickler haben auch gezeigt, dass man großartige Spiele für Touchdisplays machen kann - ganz ohne Tasten. Infinity Blade II soll, gerade frisch erschienen, die Fußstapfen seines großartigen Vorgängers mehr als ausfüllen. Die Entwickler versprechen mehr von Allem und ein besseres Alles. Lohnt sich dieser Nachfolger?
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Hart, aber gerecht
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Es kristallisiert sich ein Muster heraus: Genau einmal im Jahr finde ich ein Spiel, das mich völlig vereinnahmt. Letztes Jahr war es NieR, vorletztes Valkyria Chronicles und eigentlich müsste nun Dark Souls, mit seinen bisher über 60 Stunden auf dem Zähler, die Liste fortführen, jedoch ist "vereinnahmen" nicht das richtige Wort, finde ich. Das klingt zu nett. Das ist wie einen Massenmörder als "leicht neben der Spur" zu bezeichnen. Nein, was Dark Souls mit mir angestellt hat, spottet jeglichem Vergleich. Es hat mich als Kind gefressen, zerkaut, verdaut und ich musste mich durch seinen Darm Zentimeter um Zentimeter mit Fingernägeln und Zähnen vorkämpfen, um letzten Endes als stolzer Mann wieder ausgeschissen zu werden.
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04.12.2011 | Rian | Knüppelhart




