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Ohne Gliedmaßen an die Spitze
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Wenn man an die richtig guten Jump 'n' Runs der 90er zurückdenkt, kommt man nicht darum hinweg Rayman 2 zu erwähnen. Der von Michel Ancel geschaffene Franzosenplattformer mit dem arm-, bein- und halslosen Blondschopf in der Hauptrolle hatte unerwartet gut den Sprung in die dritte Dimension geschafft und stellte sich als ernsthafte Konkurrenz für Spiele wie Mario 64, Banjo & Kazooie oder Sonic Adventure heraus, mancherorts sogar als das Beste unter diesen Titeln bezeichnet. Und dann widmete Michel Ancel sich anderen Projekten, irgendwie hat er auf'm Klo mal dieses obskure Beyond Good & Evil designed, und überließ anderen Leuten die Verantwortung für Rayman. Bis zu diesem Jahr, denn bei Rayman Origins hat er wieder das Heft in der Hand!
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Zwanzig Jahre lang blau
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Mario hat's leicht - der olle Klempner durchforstet seit 28 Jahren gemütlich 2D- und später auch 3D-Welten, lernt ab und an ein paar Tricks dazu und die Kundenschaft sowie die Kritiker fressen Shigeru Miyamoto nur so aus der Hand. Da müsste man meinen, dass das Maskottchen von Nintendos damaligem Erzkonkurrenten Sega, der superschnelle Igel Sonic, doch eigentlich einen ganz ähnlichen Werdegang bestritten hätte. Leider hat sich mein blauer Kindheitsheld nach dem tragischen Untergang des Dreamcasts an Katastrophen wie Sonic the Hedgehog (2006), Shadow the Hedgehog und Sonic Heroes ziemlich stark die Beine gebrochen. Umso erstaunlicher, dass das Sonic Team nach den vielen Blamagen mit Back-to-the-Basic-Ansätzen wie dem unterschätzten Sonic Unleashed und dem vielgelobten Sonic Colors ihren Rhythmus wiedergefunden haben. Mit Sonic Generations, einem wilden Ritt auf der Nostalgiewelle, will diese Formel noch weiter optimiert werden, bevor man sich wieder an neue Konzepte wagt.
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Wie Mario, nur monochrom und grausam!
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Limbo hat was mit Gott zu tun. Es ist nicht ganz die Hölle, aber wirklich angenehm dann nun auch wieder nicht. Der Limbus ist nämlich so eine Art Wartezimmer für all diejenigen, bei denen man nicht weiß, wo man sie jetzt hinstecken soll. Was das nun mit dem Jump 'n' Rätsel vom dänischen Entwickler Playdead Studios zu tun hat, kann jeder in seinem eigenen Kopfkino vorführen lassen - das soll uns nicht daran hindern, einen Blick auf dieses durchdachte Indie-Spiel zu werfen.
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eh eats monstres and doesnt afraid of anything!
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Mario mag ich nicht so gerne. Auch alle anderen, die mit ihm so rumhängen, nicht. Ich glaube aber, das auch schon häufiger mal erwähnt zu haben. Es sind halt eher die Rollenspiele und Rollenspiel-Derivate von Nintendo die es mir angetan haben. Trotzdem gibt es noch einen Nintendo Hüpf-und-Renn-Helden, den ich wirklich mag: Kirby. Ob es jetzt daran liegt, dass man die Fähigkeiten der Gegner absorbieren kann und so etwas mehr Abwechslung in das Spiel bringt, oder er fliegen kann und man nicht tausendmal in die gleiche verdammte Grube fällt, weil man einen Sprung nicht richtig getimed bekommt. So wie es mir normalerweise immer in Jump&Runs passiert.
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The Continuation
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Nachdem das Studenten-Projekt Continuity ein voller Erfolg am Flash-Himmel war, haben die Jungs mittlerweile ein kleines Entwicklerstudio gegründet und kürzlich Continuity 2: The Continuation für das iOS herausgebracht. Der Download kostet schlappe 79 Cent im AppStore und lohnt sich allemal.
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Mario + Masocore = Mariosocore
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Seitdem sich die iDevices als Brutstätte für Indie-Games entpuppt haben, kann man fast jede Woche einen neuen Titel für etwa einen Euro im AppStore zu seiner Sammlung hinzufügen. Interessanteweise ohne dass es sich dabei um langweilige Massenproduktion von Crap handelt. Viele der retrolastigen 2D-Spiele bedienen sich vielleicht alter Konzepte, machen aber mit echter Originalität in Stil und Präsentation alles richtig. Ein solcher Titel ist auch 1-bit Ninja von Ben Hopkins alias kode80.
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Flash + Kitsch
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Was ist hier los? Schon wieder Wochenende? Kann das denn angehen? Jawohl! Und da haben wir auch nichts gegen. Man könnte zwar meinen, das immer mal häufiger Wochenende sein könnte, aber wie ein weiser Mann (oder eine weise Frau) einmal gesagt hat: Gutes ist selten. Das stimmt zwar nicht, weil das Leben gar nicht so selten ist, aber zweifellos doch etwas Gutes, aber man kann es doch irgendwo verstehen. Also, genießt das Gute! Schönes Wochenende!
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21.05.2011 | Rian | Pausenfüller



