Das erste Rollenspiel, das ich jemals zockte, war weder elektronisch noch ein standardmäßiges Pen & Paper. Es war ein Teil der Fighting Fantasy-Reihe, die hier in Deutschland vor allem Bekanntheit als
"Das große Fantasy-Abenteuer-Spielbuch" erlangt hatte. Sogar das
Micky Maus-Magazin schrieb darüber! Diese Bücher stellten kurze Singleplayer-Abenteuer da, die mit Stift und Würfel gespielt wurden. Nach der kurzen Charakterkreation, die meistens nur aus dem Auswürfeln einiger Attribute bestand, fingt ihr beim ersten Abschnitt an mit dem Ziel das Ende des Buches, den
vierhundertesten Abschnitt, zu erreichen. Doch auf dem Weg dahin erwarten euch Kämpfe, Rätsel und vor allem viel Geblättere. Die Bücher hatten zwar nur so um die 200 Seiten, aber um das "Spiel" durchzuspielen musstet ihr oft genug die Abschnitte vor und rückwärts durchqueren. Dennoch boten die Teile großes Spaßpotential, denn, solange man fair spielte und nicht cheatete, war der Schwierigkeitsgrad gerne knackig und verschiedene Wege und Sackgassen sorgten für Wiederleswert.
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