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Mein Debut als Gamemaster
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Ich wollte schon immer gerne ein Pen & Paper-Rollenspiel spielen, aber irgendwie hat sich dazu ja nie jemand gefunden. Dann wurde mir 2009 Savage Worlds: Gentleman's Edition als verständliches Einsteiger-Rollenspiel empfohlen, das mich auch schlagartig durch sein recht simples, freigiebiges System so sehr in den Bann gezogen hat, dass ich genug Euphorie aufbringen konnte, um ein paar Mitglieder meiner Freundesorganisation zum Spielen zu überreden. Das Problem nur: Keiner von denen kannte das System. Und wirklich Lust zum Lesen hatten sie auch nicht. Also fiel die Wahl des Spielleiters auf mich und ich hatte bis dato ja selbst nicht mal an einer Sitzung teilgenommen. Gulp.
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29.11.2011 | Rian | Outside World
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Häufige Begriffe auf Spiele-Rückseiten
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Hey, kennt ihr Buzzword-Bingo? Auch bekannt unter dem Namen Bullshit-Bingo. Das ist ein Spiel, bei dem man bestimmte Dinge oder Ereignisse, etwa E3-Pressekonferenzen, auf bestimmte, häufige Begriffe untersucht - zum Beispiel eben so eine Konferenz auf "new", "amazing", "technology", "like never before" - und damit halt Bingo spielt. Man kann das Ganze auch als Trinkspiel verwenden, aber wir vom D-Pad distanzieren uns selbstverständlich vom Alkoholismus. Wie dem auch sei, ich habe mir mal meine eigene Gamer-Variante von Buzzword-Bingo erstellt.
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09.10.2011 | Rian | Wissenschaft
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Einfache Spielerlebnisse für die ganze Familie
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Videospiele sind zwar schön und gut, aber manchmal kann man sich auch herrlich mit Spielen aus Kindertagen vergnügen - damals, als man die Regeln mit zwei Beispielen erklären konnte und ansonsten der Learning-by-doing-Ansatz des "NEIN, DAS DARFST DU NICHT!"-Schreiens verfolgt wurde. Nehmen wir zum Beispiel Kofferpacken oder klassisches Fangen. Nun sind wir natürlich alle älter und schlauer geworden, aber das heißt ja noch lange nicht, dass diese vergnüglichen Zeitvertreibe ihren ganzen Reiz eingebüßt haben. Man muss aber vielleicht die Regeln ein klein wenig... modifizieren, um sie einem älteren Publikum schmackhaft zu machen. Etwa durch Rekursion.
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21.06.2011 | Rian | Vorschläge
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Wem Tabellenkalkulationen zu aufregend sind
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Normale Fußballspiele sind in der Regel fast das ganze Jahr über beliebt, bis einem irgendwann das Gameplay so sehr zum Halse heraushängt, dass man das nächste Vollpreisupdate mit minimalen Geschwindigkeitstweaks kaum noch erwarten kann, um sich an der spielerischen Frische zu ergötzen. Fußball-Manager haben hingegen zwei Hauptphasen, in denen sie besonders stark gespielt werden: Vor der Saison, wenn man nach getätigten Transfers des Managers sich so richtig auf sein Team freut und gerne schon mal das Potenzial mit ein paar simulierten Matches erkunden würde, und natürlich zum Ende der Saison hin, wenn feststeht, dass die selbstgesteckten Ziele nicht erreicht werden und man den Kopf angesichts der Unfähigkeit des Managers schüttelt, ehe eine Periode der Reflektion folgt, in der der geneigte Fußballfan feststellt, dass die völlig falschen Spieler aufgestellt wurden, die falschen Spieler gekauft wurden, die falschen Spieler verkauft wurden und überhaupt. Hätte man selber die Zügel in der Hand gehabt, dann wäre die Saison ganz anders verlaufen. Also schmeißt man den Football Manager 2011 an, um der Welt zu beweisen, dass man am qualifiziertesten für den Job ist!
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Ordentlich am Abgas-Rädel drehen
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Bio-Terroristen mit Hang zum Größenwahn aufgepasst: Wenn ihr lernen wollt, wie man bis zum Jahr 2080 effektiv die Welt zerstört ohne auch nur eine einzige Atombombe zu zünden, dann ist Fate of the World genau das Richtige für euch. Der Rest kann sich ja einfach der Weltrettungsversuche bei einem realistischen, minimalistischen Runden-Strategiespiel erfreuen.
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Salonstrategen aufgepasst!
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Man kann nicht nur Videospielenthusiast sein -- ist man einmal mit dem Nerd-Virus infiziert, ist es unausweichlich, dass man auch gewisse andere Interessen durch die Zockermuttermilch aufsaugt. Comics, Sci-Fi, Anime, WoW oder meine große Passion: komplexe Brettspiele. Nachdem ich euch im Januar ins alte Mittelalter mit dem Dracula-Spiel entführt hatte, wollen wir uns nun mal einem ernsteren Szenario zuwenden: dem zweiten Weltkrieg. Und zwar mit Axis & Allies
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10.10.2010 | Evil | Brettspiele
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Recettear: An Item Shop's Tale
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Der Held betritt den Laden. Er begutachtet bedächtig die Ware, vergleicht die vorhandene Ausrüstung mit der, die er in der letzten Stadt erstanden hat, dann die die Wertbeträge mit seinen Goldbeständen, kauft, verkauft und - ohne einmal bitte und danke zu sagen - verschwindet er wieder, ab ins nächste Dungeon. Aber überlegt er sich auch nur einmal, wo der ganze Kram, den er jetzt am Leib trägt, überhaupt herkommt? Ist ja sowieso schon ein Mysterium, wie die erschlagenen Kleintiere nach ihrem Ableben grobe Zweihänder und magische Kampfstäbe hinterlassen, aber dass das nette Mädchen hinter am Tresen jeden Tag hart für die Ware hinterm Schaufenster schuften muss, das fällt niemanden ein. Doch jetzt kommt Recettear, um der Ignoranz Einhalt zu gebieten!
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