Warhammer 40K: Inquisitor - Martyr

(Artikel)
Rian Voß, 06. September 2017

Warhammer 40K: Inquisitor - Martyr

Diablo in SPAAAAACE

Eigentlich wollen Neocore Games ja lieber, dass wir Inquisitor als “lustiges Van-Helsing-Like” beschreiben. Die haben schließlich Van Helsing entwickelt. Aber ich gehe mal davon aus, dass hier mehr Leute Diablo gespielt haben, also bleibt der Schuster bei seinen Leisten.


In Warhammer 40K: Inquisitor - Martyr schlüpft man in die bolzenbeschlagene Rüstung eines Inquisitors im Dienste des menschlichen Imperators. Unsere Aufgabe: Aliens töten, falsche Götter ermorden und Heiden ausmerzen. Dafür entscheiden wir uns für eine von drei Klassen: der Crusader hat eine Menge HP und unter anderem fette Schießprügel, die Assassine hat viele mobile Fähigkeiten und geht gerne in den Nahkampf und der Psyker wird im fertigen Build geduldete Magie verwenden. Geduldet, weil Magie natürlich auch wieder heidnisch wäre.

Bis zu vier Spieler können gleichzeitig im requirierten Raumschiff das Weltall durchkreuzen, um in den finsteren Ecken des bekannten Universums das Licht leuchten zu lassen. Sektoren sind in Untersektoren eingeteilt, die haben wiederum Sternensysteme. Die Karte wirkt ziemlich riesig, auf Planeten und Raumstationen stecken eigene thematische Biome, die sich zufällig aus Modulen zusammensetzen und so immer neue Spielerfahrungen bieten sollen.

Capture_08-21_15-05-48-091

Im Kampf geht es recht typisch zu: Schwärme von Monstern stürmen die eigene Position und man muss sich mit Fähigkeiten und mächtigen Waffen durchprügeln. Dabei soll es zuweilen auch etwas taktischer zugehen, damit man nicht in den bekannten “Ich benutze meine Lieblingsfähigkeit, bis ich einschlafe”-Trott verfällt. Einige Fähigkeiten muss man zum Beispiel wirklich zielen! (Das klingt jetzt sarkastisch, aber tatsächlich involviert so eine kleine Sache schon ungemein. Ich weiß nicht, wie oft ich in Diablo 3 schon weggenickt bin.) Hinzu kommt ein Cover-System - ihr könnt also hinter Objekten Schutz suchen, um nicht von einer Minigun kleingeschnitten zu werden. Das gilt aber auch für Gegner. Auch sollte man seine Ausrüstung nicht alle fünf Minuten austauschen, denn alle Fähigkeiten hängen von Waffe und Panzer ab. Den Shotgunkugelhagel werdet ihr beim Zweihänder vermutlich nicht haben.

Loot gibt es vor allem am Ende der Mission. Je nach Schwierigkeitsgrad und eingeschalteten Modifikatoren habt ihr dann höhere Chancen auf wertvollere Ausrüstung.

Als Erweiterung des Storymodus wird es in Zukunft auch Gratiserweiterungen mit neuen Karten, Geschichten und Gegnern geben. Neocore nennt das “Seasons”.

Warhammer 40K: Inquisitor - Martyr kommt im ersten Quartal 2018 für PC, PS4 und Xbox One. Am 31. August geht das Spiel auf Steam in Early Access.

Kommentare

Bisher hat dieser Artikel keine Kommentare. Sei der erste, der einen Kommentar veröffentlicht!
Gast
23. November 2017 um 10:25 Uhr
GASTNAME
E-MAIL (nicht öffentlich)
      
SICHERHEITSFRAGE
Mit wie vielen "d" schreibt sich "dailydpad"?
ANTWORT

Themen

Vorschau
Sparte - Ist das Spiel gut? Wir wissen es noch nicht! Aber wir verschaffen uns einen ersten Eindruck.

Gefällt dir unser Artikel?

Spiele des Artikels

RELEASE
2018
PLATTFORM

Ähnliche Artikel