Die Suche nach dem ohralen Glück

(Artikel)
Rian Voß, 04. Februar 2016

Die Suche nach dem ohralen Glück

Ein Leben ohne Kopfhörer ist möglich, aber sinnlos

2015 war für mich ein Jahr des persönlichen Fehlschlags. Zum einen war ich nicht beim D-Pad. Großer Fehlschlag. Noch viel schlimmer ist aber meine Suche nach einem neuen Paar Kopfhörer vonstatten gegangen. Ich liebe nämlich Kopfhörer und wollte endlich mal einen dreistelligen Betrag in die Hand nehmen, um meinen Ohren etwas Gutes zu tun. Das Resultat war ein Meer aus Tränen.

Ich habe einen großen Kopf. Leute sagen zu mir: "Ach, Rian, das sind nur die Haare. Die sind so dick!" Ich könnte jedes Mal ausrasten, wenn ich das höre. Das sind nur die Haare? Die Haare machen also, dass ich meine Schädeldecke nicht mehr spüre, wenn ich Hüte der Extragröße 60 trage? Klar! Mensch! Dann gehe ich mir doch mal am besten die Haare kurz schneiden! Oh, meine Haare sind schon kurz. Oh...

Ein großer Kopf verträgt sich nicht gut mit den meisten Kopfhörertypen. Klassische Ohrstöpsel und In-Ears sind natürlich weniger ein Problem. Schlimmer wird es dagegen bei den Modellen mit Bügel, denn nicht alle Hersteller denken daran, dass ihr Gerät auch auf einen Schädel von der Größe eines Basketballs passen muss.

Davon ließ ich mich aber nicht abhalten. Seit ich das Elternhaus verlassen habe, habe ich nie wirklich alleine gewohnt und ich habe gerne auch beim Zocken eine geöffnete Tür, weil ich mich sonst so isoliert fühle. Eine Dolby-7.1-Anlage nebst Downfire-Subwoofer mit gullideckelgroßen Membranen wirken da eher störend auf das allgemeine Wohnklima. Glücklicherweise beherrschen sowohl PC als auch Xbox One, PS4 und Wii U nativ oder zumindest semi-nativ eine Tonausgabe über Klinkenstecker. Geil, da könnte man doch richtig großartigen Sound auf die Ohren ziehen und keinen wird es stören! Jetzt müsste man nur noch ein passendes Paar finden. Was folgt, ist eine Aufzählung aller Kopfhörer, die ich jemals besessen habe. Und warum mich die meisten enttäuschten.

1. Versuch: Nothing special - Irgendwelche Apple-Kopfhörer
ipod

Meine Suche nach dem perfekten Kopfhörer begann natürlich nicht erst 2015, sondern schon viele Jahre zuvor. Apple-Kopfhörer als erste eigene Kopfhörer? Gar nicht so schlecht, hm? Ich habe mir während meiner Schulzeit einmal einen iPod geleistet und da lagen die Weißlinge bei. Weiß der Geier, wo ich das Geld für einen überteuerten MP3-Player her hatte, aber hey, ich wollte auch mal cool sein und Miete musste ich ja keine zahlen. Als jemand, der bis zu dem Tag Musik über knallblaue "Warum sollte man mehr Geld ausgeben, Sohn?"-Zehn-Euro-Logitech-Lautsprecher gehört hat, war der Sound aus den Stöpseln eine Offenbarung. Heute weiß ich natürlich, dass das ein Scheiß war, aber wie ein Kind, das zum ersten Mal im Leben Sahnetorte essen durfte, habe ich jede Sekunde genossen. Aber wie alle Apple-Geräte waren auch die Kopfhörer nicht von Dauer und so habe ich mir nach dem unausweichlichen Kabelbruch für zehn Euro Ersatz von Sennheiser gekauft. Diese Ohrstöpsel (Modellnummer MX360, Nachfolger gibt es in blau bei Amazon als MX365) besitze ich heute übrigens immer noch. Die gehen einfach nicht kaputt.

2. Versuch: Erster Ohrgasmus - Sennheiser HD 201
sennheiserhd201

Irgendwann wurden mir die Ohrstöpsel mit ihrem kurzen Kabel aber zu doof. Ständig riss ich die Klinke aus dem Frontanschluss und wirklich bewegen konnte ich mich auf meinem Stuhl auch nicht. Also legte ich mir meine ersten Overear-Kopfhörer mit extralangem Kabel zu - ebenfalls von Sennheiser. Das lag aber nicht an der Marke, sondern eher daran, dass die HD 201 (oder wie auch immer das Vorseriengerät damals hieß) nur zwanzig Euro kosten. Als ich die Kopfhörer - ich habe vorher noch nie Overears getragen - aufsetzte und Half-Life 2 spielte, musste ich weinen. Der Sound kam von überall. Er war laut, großartig, und das Beste: niemanden störte es. Die HD 201 begleiteten mich quasi auf jede Reise. Und da die Kopfhörer aus billigem Plastik bestanden, mussten sie früher oder später brechen. Da lernte ich: Wer lange Spaß an seinen Kopfhörern haben möchte, der sollte sie im Rucksack nicht unter die Xbox 360 legen und gewaltsam aus einem vollen Beutel zerren.

Amazon-Preis: 20 Euro

3. Versuch: Gratis High-Class - Mad Catz FREQ 5
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Ab 2010 begann die finanzielle Dürre. Ich hatte zwar Blut nach Overears geleckt, doch ich leistete mir keine neuen Kopfhörer. Stattdessen kam ich irgendwie mit dem zurecht, was ich hatte. Es heißt zwar immer, Studenten hätten ordentlich Kohle, aber wie bei allen anderen Sachen auch, musste ich hier anscheinend mal wieder den Außenseiter spielen. Also blieb ich overearlos. Bis zu einem legendären Mad-Catz-Event auf der Gamescom, bei dem ALLE ein über 100 Euro teures Headset geschenkt bekamen. Damals ging es Mad Catz noch richtig gut. Ich möchte auch anmerken, dass ich heute nicht mehr so gierig Pressegeschenke entgegennehme, weil Bestechung und so. Das fiel mir damals aber noch nicht wirklich ein. Heute verlose ich den Kram lieber, da haben alle was von.

Jedenfalls waren die FREQ-Kopfhörer schon ziemlich gut! Mehrere Equalizer-Einstellungen, Wahl zwischen Klinke und USB, Dolby 5.1 und ein wertiger Bügel machten das Zocken zu einer interessanten Erfahrung. Besonders schön: das ansteckbare Metall-Mikro mit Mute-Taste. Blöd nur, dass irgendwann das Mikrofon stets gefiept hat und es alle meine Zuhörer in den Wahnsinn trieb. Das war dann leider auch kein Exemplarfehler, sondern die ganze Serie litt unter dem Gefiepe. Außerdem konnte ich die Kopfhörer nie lange tragen, die Ohrmuscheln drückten sich so penetrant an meine Schläfen wie ein Perverser in der U-Bahn. Die FREQs verkamen zum Gelegenheitskopfhörer.

Amazon-Preis: 90 Euro

4. Versuch: Totes Fleisch - Mad Catz FREQ M
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Okay, ich schwöre, dass ich heutzutage echt keine kostspieligen Pressegeschenke mehr annehme! Aber damals, die Gamescom... man hat sich nach dem FREQ-Vorfall schon irgendwie auf das Mad-Catz-Event gefreut. Vielleicht gäbe es ja noch mal richtig gutes Loot...? Und die werte Pressevertretung enttäuschte nicht. Diesmal waren die einklappbaren On-Ear-Kopfhörer FREQ M in der unscheinbaren, braunen Tüte. Ich wünschte, ich könnte mehr über die stylischen Kopfhörer für unterwegs nebst Handymikrofon sagen, aber als Brillenträger sind eng anliegende On-Ear-Kopfhörer einfach keine Option. Nach kurzer Zeit biegen sich meine Ohren wie Bumerangs um die Brillenbügel und ich muss die blau gewordenen Ohrspitzen reiben, damit da nichts nachhaltig abstirbt. Echt schade. Von den Momenten vor der Ankunft des Schmerzes kann ich aber sagen, dass die FREQ Ms saubere Kopfhörer für kleine Köpfe sind und immerhin so unscheinbar aussehen, dass man sie auch ohne Peinlichkeiten in der Außenwelt tragen kann.

Amazon-Preis: 55 Euro

5. Versuch: Die Verwandlung - Teufel Aureol Real
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Wir erreichen das Jahr 2015. Geld ist auf dem Konto. Die Ansprüche sind gestiegen. Es wird Zeit für ordentliche Kopfhörer. Die Wahl fiel auf die Teufel-Klassiker für damals 100 Euro. Warum Teufel? Von der Marke hörte ich bis dahin nur Gutes, in der Richtung, dass es die Einsteigermarke für den gehobenen Hifi-Bereich sei. Also nach einigem Hin- und Her die offenen Aureol Real bestellt, ausgepackt, aufgesetzt und verliebt. Die Kopfhörer sind ultraleicht und sitzen dank der Schaumstoffpolster schön fluffig auf den Ohren. Die Soundqualität ist für den Preis herausragend. Hier merkt man einfach, wo die "Ich nehm die mal eben vom Saturn-Kassenregal mit"-Kopfhörer aufhören und Studio-/DJ-Kopfhörer anfangen. Für unterwegs sind die Teile aber nichts, denn offene Hörer schirmen nicht ab und die ganze Welt würde mitkriegen, dass ich den ganzen Tag nur das Titelthema von Steven Universe in Dauerschleife höre.

Nach etwa zwei Wochen wunderte ich mich aber. In Metal Gear Solid V fehlten Sounds. Manchmal brach die Tierwelt plötzlich ab, manchmal war die Musik weg oder die Sprache war unerhört leise. Bug im Spiel? Von wegen! Kabelbruch! Mit ein wenig Gedrehe an der Klinke erhielt ich wieder den vollen Klang, stellte aber fest, dass sich ein formschönes S direkt oberhalb des Steckers gebildet hat. Kopfhörer mit fest verlötetem Kabel eingeschickt, Ersatz bekommen. Bei diesem Modell klang nach einer Woche jeder Sound aus der linken Muschel wie aus der Blechbüchse. Zurückgeschickt, Geld erstattet. Immerhin war der Support stets freundlich.

Amazon-Preis: 80 Euro

6. Versuch: Der Heilige Gral - AKG K 701
akgk701

Nachdem ich 100 Euro für Kopfhörer ausgegeben hatte, war ich in "Scheiß drauf"-Laune. Ein audiophiler Kollege empfahl mir die AKG-Kopfhörer, die bei Amazon von 350 auf 200 Euro hinabgesetzt waren. Er ärgerte sich, dass er sich Sony-Kopfhörer besorgt hatte, kurz bevor er von dem Angebot erfuhr. "Die klingen wie ein Brett, Rian! Wie ein Brett!" Ich sagte ihm, dass das jetzt für mich keine gute Werbung sei, aber er wiederholte nur: "Wie ein Brett!" Irgendwie hat mich dieser unerwartete Schlaganfall aber neugierig gemacht und ich habe einfach noch einmal 100 Euro auf meine Teufel-Ausgabe draufgelegt.

Als ich die Kopfhörer aus der schlichten Hülle aufsetzte, sich mein Schädel in das dynamische Kopfband einfügte und sich die Plüsch-Kissen um meine Ohren schmiegten, war ich erst einmal... unbegeistert. Ich hörte Musik. Oh weh, klingt ja genau wie vorher, dafür hatte ich 200 Euro ausgegeben? Ich setzte noch einmal die Aureol Real auf, die ich zu dem Zeitpunkt noch nicht zurückgeschickt hatte. Ich hörte das gleiche Lied. Ich war... verwundert. Als ich die K 701 noch einmal aufsetzt, war es, als hätte sich ein Pfropfen aus meinem Gehirn gelöst. Es war, als hätte ich die Welt seit meiner Geburt nur in Schwarz-Weiß gesehen und zum ersten Mal fluteten Farben mein Gesichtsfeld. Ich konnte HÖREN. In den Raum! Mir war da erst klar, wie dreidimensional Ton doch dargestellt werden kann. Wenn ich die Augen schloss, konnte ich ganz genau wahrnehmen, wo welche Instrumente standen, nichts vermischte sich zu dem platten Kuddelmuddel, das alle anderen Kopfhörer seitdem an meine Ohren tragen. Und das so glasklar, dass man Angst haben müsste, der Sound müsste zerbrechen, wenn man sich zu schnell bewegt! Die AKG K 701 haben mir eine neue Welt eröffnet.

Doch letztendlich musste ich auch sie wieder zurückschicken. Der simple Grund: Der Kopfgurt war einen halben Zentimeter zu kurz. Wegen meines großen Schädels presste sich das Band immer an meine Schädeldecke und 200-Euro-Kopfhörer dürfen einfach nicht unangenehm zu tragen sein. Sie dürfen es einfach nicht. Mir blutet heute noch das Herz.

Amazon-Preis: 195 Euro

7. Versuch: Pathologisch - Beyerdynamic Custom One Plus
beyerdynamiccustomonepro

Ich dachte, ich hätte endlich meine Kopfhörer gefunden. Auch wenn der Sound keine so räumliche Klarheit wie die AKG-Hörer bot, waren die Beyerdynamic für etwa 160 Euro herrlich bequem und haben die Außenwelt auf wunderbare Weise auch ohne Sound bis auf ein Flüster gedämmt. Man könnte sie locker draußen tragen ohne dass jemand weiß, dass man Musik hört. Abgesehen davon, dass die Kopfhörer relativ klobig-beschissen aussehen und ich sie nie im Leben freiwillig draußen tragen würde. Habe ich dann aber doch, und zwar zum Releasetag von Star Wars: Das Erwachen der Macht. Denn komische Blicke hin oder her - die Kopfhörer haben mich mehr als einmal vor Spoilern geschützt. Und mit den physisch verstellbaren Bassreglern konnte ich Spielesounds und Lieder entweder von Vibrationen befreien oder mein Trommelfell zum Schlackern bringen.

Leider schlackerte das Trommelfell ein paar Tage nach, denn in meinem rechten Ohr stellte sich ein andauerndes Trommeln und ein Druckgefühl ein. Es stellte sich heraus, dass das Custom One Pro etwas unglücklich auf die Stelle hinter meinem Kiefer drückt, was wohl einen Nerv einklemmt oder so und für ein Druckgefühl sorgt, was dann auch irgendwas in meinem Ohr zum Dauerschwingen brachte. Das Ergebnis war ständiger Trommelwirbel. Das ist etwas störend, wenn man schlafen möchte oder sich allgemein konzentrieren muss. Das Trommeln ist nach ein paar Wochen des Nichtbenutzens immerhin wieder abgeklungen.

Amazon-Preis: 160 Euro

Welche Kopfhörer ich jetzt benutze
Wisst ihr, welche Kopfhörer mich noch nie betrogen haben? Meine billigen 10-Euro-Sennheiser-Stöpsel. Die klingen zwar nach nichts, aber ich misshandele die Teile so sehr, die hätten schon zwanzigmal kaputt sein müssen. Stattdessen erreichen sie ihr zehntes Jahr in Dauerbenutzung für unterwegs. Eventuell probiere ich irgendwann noch einmal teurere Sennheiser-Hörer, ich weiß es nicht. Vielleicht kriegt auch noch mal irgendwann ein Arzt das mit dem Kiefer hin.

fatalityhs800

Aber wisst ihr, welche Kopfhörer ich jetzt zum Zocken benutze? Das Creative Fatal1ty Pro Series HS-800. Es kostet 28 Euro bei Amazon, sitzt leicht auf dem Kopf und hat ein gutes Mikrofon. Na ja, halt "gut" für den Preis. Der Sound ist jetzt eher platt, platter als platt. So gar nicht brettig, wenn das mal Sinn ergibt. Aber sie leisten mir gute Dienste. Na ja, sagen wir adäquate Dienste. Für den Preis kann man wirklich nicht meckern, da gibt es wesentlich Schlimmeres. Und das Kabel ist sehr lang.

Die Moral der Geschicht ist eine ganz bestimmte Frage: Gibt es denn da draußen keine leichten, gut klingenden Kopfhörer für meinen Wasserschädel? Es muss auch nicht mit Mikro sein! Ich finde es ja schon schlimm genug, dass die Gamermaus-Industrie mit ihrer rechtsfokussierten Denkweise den Linkshänder-Gamer in den Designs komplett benachteiligt, aber bis ich mich selbst zum Opfer der Kopfhörersuche machte, war mir nicht klar, was da für ein Missstand für Menschen mit dickem Schädel existiert.

Ich weiß, dass die Geschichte jetzt wahrscheinlich für euch genauso unbefriedigend endet wie für mich. Aber manchmal ist das im Leben so. Manchmal ist alles traurig. Und Rian findet keine Kopfhörer. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und wenn ich endlich das passende Set gefunden habe, dann könnt ihr sicher sein, dass ihr mich laut Heureka rufen hören werdet!

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Kommentare

Nicolas
04. Februar 2016 um 23:13 Uhr (#1)
Ich fühle mit dir, Rian! Hab mit meinem Schädel die selben Probleme. :\
Psycho
Gast
04. Februar 2016 um 23:42 Uhr (#2)
Sonst kann man auch mal auf deam internationalen Forum head-fi oder im Kopfhörerbereich vom deutschen hifi-forum gucken, da gibts für jedes Problemchen eine Lösung. Ich selbst benutze übrigens ein USB-Tischmikro und dazu den Philips Fidelio X1 sehr hoher Tragekomfort und super Ton.
Rian
05. Februar 2016 um 01:43 Uhr (#3)
Die Fidelios sehen immerhin cool aus. Ich mag die Beyerdynamic immer noch sehr gerne, aber wenn man mit denen herumläuft, muss man sich echt verstecken.
Sanni
05. Februar 2016 um 10:33 Uhr (#4)
Interessante Story! :D

Es ist tatsächlich anstrengend und kostspielig, das perfekte Modell zu finden. Ich kann dein Problem mit den zu sehr in den Kopf drückenden Kopfhörern sehr gut nachvollziehen, da es mir mit meinen aktuellen Kopfhörern auch so geht - obwohl ich eigentlich einen kleinen Kopf habe. Meine Kopfhörer haben zwar einen superguten Sound, aber mehr als eine Stunde kann ich die nicht tragen. Und die Ohrmuscheln dichten die Ohren so krass ab, dass ich meinen Herzschlag höre, wenn ich sie an habe. Richtig gruselig!

Dabei hatte ich davor eigentlich schon meine Lieblingskopfhörer (Sennheiser!) gefunden, mit super Tragekomfort, tollem Sound und recht gutem Design. Aber nach 5 Jahren Intensivnutzung ist irgendwann dann doch mal ein Kabelbruch zu erwarten gewesen. Ich ließ die guten Kopfhörer extra in einem HiFi-Shop reparieren, aber leider gab später ein anderes Bauteil den Geist auf. Schade, es war wirklich ein Glücksgriff und ich habe studiumsbedingt kein Geld, mir solch gute Markenkopfhörer nochmal zu leisten. Die alten hat mir mein alter Mitbewohner aus Reue (und evtl. Hintergedanken? XD) geschenkt, nachdem er meine vorherigen Apple-Kopfhörer zerstört hatte :'D (auf jeden Fall haben Stipendiaten wohl zu viel Geld!)
Rian
05. Februar 2016 um 10:47 Uhr (#5)
Welche Sennheiser liebst du, Sanni? Da ich die meisten positiven Erlebnisse mit dem Hersteller gemacht habe, würde ich mir deine Empfehlung bei der nächsten Umguckrunde doch mal genauer anschauen wollen.
Haris
05. Februar 2016 um 12:34 Uhr (#6)
Aus eigener Erfahrung kann ich wirklich den Universalschädel Pro empfehlen, auf den jeder Kopfhörer perfekt passt. Hatte trotz gut einem Dutzend Kopfhörern noch nie einen der gedrückt hat.
Rian
05. Februar 2016 um 12:59 Uhr (#7)
Das habe ich schon häufig gehört und meine Meinung bleibt dieselbe: Das ist nur was für early adopter. Für mich ist der Zug da schon lange abgefahren.
Sanni
05. Februar 2016 um 18:46 Uhr (#8)
@Rian: Ich hatte die Sennheiser HD 238, scheint aber nicht mehr erhältlich zu sein. HD 239 soll aber anscheinend fast gleich sein, wenn man einer Rezension glauben mag, außer dass die Polster nicht mehr mit Kunstleder, sondern einfachem Stoff überzogen sind. Haben meiner Meinung nach nen guten Bass, sehr angenehmen Tragekomfort (sind ja auch sehr kompakt im Design), aber da sie nur aufliegen, kriegen andere in sehr leiser Umgebung schon mit, was man da so hört...

Ich weiß allerdings wirklich nicht, ob meine Audioansprüche deinen ebenbürtig sind. Sie haben für mich einfach absolut gepasst...!
Gast
25. September 2016 um 02:12 Uhr
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