Styx: Master of Shadows

(Artikel)
Benjamin Strobel, 31. August 2014

Styx: Master of Shadows

Schleichen für Gnome

Styx ist ein diebischer Gnom. Er ist eine dreckige kleine Ratte, die im Schatten über den Boden kriecht und seinen Feinden im hintersten Winkel einer Gasse den Dolch in die Rippen rammt. Im gleichnamigen Spiel Styx: Master of Shadows schlüpft der Spieler in seine Haut und verfolgt mit ihm räuberische Pläne: Er will das Herz des Elfenbaums stehlen, selbstverständlich magisch und wertvoll. Leider ist das Teil sowohl bei Menschen als auch den Elfen begehrt, so macht der Gnom sich jede Menge Feinde. Kann das gut ausgehen?

Vorweg: Ich weiß es nicht! Aber ich habe den Titel aus dem Hause Cyanide Studios auf der Gamescom angespielt und herausgefunden, wie sich das Stealth-Spiel so anfühlt.

Styx-02

Styx ist ein Gauner, wie er im Buche steht: er schleicht, stiehlt und meuchelt. Ich liebe solche Spiele und Styx wird da wohl keine Ausnahme. Wenn man im offenen Kampf landet, hat man bereits etwas verkehrt gemacht. Jedes Mal, wenn mir das passierte, schlugen die Wachen mich tot und das Kampfsystem mir da bewusst keine gute Hilfe. Man kann Schläge zwar kontern, aber das Timing muss perfekt sein und gelang mir nur wenige Male. Mit Nachdruck schreit das Spiel: Schleiche oder du bist des Todes! Gut.

Styx hat eine Fülle an Stealth-Mechaniken, die mir gut gefallen. Beispielsweise ist der Untergrund, auf dem man sich bewegt, entscheidend. Tappert man auf dem Steinboden umher, können Wachmänner den Gnom gut hören und werden den Geräuschen nachgehen. Bewegt man sich dagegen auf leisen Sohlen über einen Teppich, braucht man sich um seine Geräusche nicht zu sorgen. Natürlich gilt dasselbe für Licht: Schatten ist dein Freund. Fackeln dagegen? Nicht so sehr. Lichter lassen sich löschen, allerdings sollte man sich dabei nicht erwischen lassen. Das Beste allerdings waren die Interaktionen mit der Spielumgebung, die man tatsächlich nicht außer Acht lassen darf. Einmal warf ich einen Mop im Eimer um, da schreckte gleich die Wache auf und hackte auf mich ein!

Styx-01

Sollte man sich entschließen, eine Wache aus dem Weg zu räumen, muss man einiges beachten. Wie auch das Schlösserknacken benötigt leises Meucheln etwas Zeit. Man muss also sicher gehen, dass nicht gleich schon der nächste Kerl um die Ecke kommt und einen mit der Hand in der Keksdose ertappt. Einmal erledigte Feinde sind übrigens nach wie vor gefährlich, weil sie leblos herum liegen. Wie beim Klassiker Hitman sollte man sich Truhen und Schränke oder zumindest dunkle Ecken suchen, um Leichen vor neugierigen Blicken zu verbergen.

Styx: Master of Shadows spielte sich an einigen Stellen etwas hakelig, vor allem, wenn man kämpfen musste. Bereits am Anfang waren vielen Stellen knifflig, wenn man nicht alle Mechaniken beachtete und sich vorsichtig verhielt. Dennoch haben mich die zahlreichen Stealth-Elemente begeistert und ich habe Blut geleckt. Für Genre-Fans könnte Styx durchaus interessant werden. Derzeit wird das Spiel für PC, PS4 und Xbox One entwickelt, ein genauer Releasetermin wurde nicht bekannt gegeben. Ben

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28. Juni 2017 um 00:37 Uhr
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07. Oktober 2014
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