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Scheinfreiheit
Charaktereditoren vs. Phantasie
Aufmerksame Leser wissen es schon: Ich gehöre leider zu diesen Selbstquälern, die sich beim Beginnen eines Rollenspiels partout nicht für einen Charakter entscheiden können, weil sich dieser Charakter, dieses Ich, das mich in der Zukunft für viele Stunden begleiten wird, absolut perfekt sein muss. Jetzt nicht wirklich absolut perfekt, aber rein subjektiv schon. So dass ich zufrieden bin mit der speziellen Rolle, die der Mann oder die Frau trägt, und auch so, dass ich mir im Kopf eine kleine Hintergrundgeschichte ausdenke, die Entscheidungen meiner Persona beeinflussen soll. Hier geht's weiter »
Der Orientierungssinn
Gamer im Vorteil!
Liberty City - Wer kennt diese Straßen nicht wie seine Westentasche?
Es ist ja gemeinhin bekannt, dass man durch Rockband lernt Instrumente zu spielen, WiiSports Resort einem das Bogenschießen lehrt und dass man nach ein paar Stunden mit dem neuen Tony Hawk wirklich Skaten kann. Was allerdings kaum einer weiß (oder was einfach nicht bemerkt wird, weil diese Vorgänge nicht so offensichtlich ablaufen, im nachhinein aber alles so lächerlich offensichtlich wird) ist, dass Gamer einfach einen IMBA Orientierungssinn haben. Aber das ist ja auch logisch. Ich meine - wir treiben uns mehrere Stunden am Tag in virtuellen Welten rum, von denen wir uns bei vielen ihren Aufbau merken müssen, da man sich trotz Minimap doch am besten an der Umgebung orientiert. Besonders weil die Map nicht mal immer vorhanden ist. Hierfür ist Overlord ein gutes Beispiel. Oder die Map ist störend oder sie ist doof zu erreichen. Bei Risen alle 20 Schritte auf die Map gucken? Niemals! Oder in Mass Effect immer wieder ins Menü und dann die Karte auswählen, nur um Choras Nest zu finden? Bwah! Die Architektur der Citadel hat man auswendig zu kennen! Und in den meisten Fällen ist es auch einfach so! Genau so in WoW - JEDER weiß wo was in Stormwind zu finden ist! Ohne Map! Spiele wie Diablo 2 machen es einem da etwas schwer mit den randomized Levels, allerdings gibt es halt einige, die immer glich sind und glaubt ja nicht, ein Diablo 2 Spieler könnte euch nicht aus dem Kopf eine Karte der Hallen von Vaught zeichnen! Hier geht's weiter »
Laue Story
Geile Welt
Ich habe mir letzt mal Gedanken gemacht, warum so viele Leute den Herrn der Ringe so lieben. Also mal echt: Über drei Bücher verfolgt man eine Gruppe von haarigen Leuten, die einen Ring zu einem Vulkan bringen sollen. Na klar, zwischendurch wird gekämpft und so, aber ansonsten. Wenn man mal ganz ehrlich ist, ist die Story wirklich nicht so der Hammer. Wenn ich jetzt überlege wie das zum Beispiel mit Halo ist, welches ich ja wirklich liebe, dann ist auch hier die Story, die man dort nachspielt, nicht so wirklich umwerfend. Allerdings sind die Welten, in denen diese Geschichten spielen, so tief und durchdacht, dass sich das Ganze irgendwie episch und besser anfühlt. Und man schaut nicht nur auf diese eine Story. Wenn man jemanden fragt, worum es in Halo geht, wird jemand, der davon so begeistert ist wie ich, nicht einfach nacherzählen, was er in den Spielen so gemacht hat - Nein, man wird der fragenden Person gleich alles, was man an Hintergründen kennt, an den Kopf werfen - auch Dinge die man im Spiel selbst gar nicht erfährt, sondern sich angelesen oder -gehört hat. Hier geht's weiter »
The Legend of Zelda
Swiss Army Knife of Dreams
Ich muss wohl feststellen, dass ich inzwischen zu einer Art Gamer der Kategorie "Meh, seen it all" gehöre, denn: Zelda nervt mich. Nun bin ich natürlich schon ein wenig vorbelastet, habe A Link to the Past nur einmal durchgespielt, ebenso Link's Awakening, habe allerdings Ocarina of Time, Twilight Princess und Phantom Hourglass irgendwo nach drei Viertel der Spielzeit abgebrochen, weil's mir zu öde wurde. Im Gegensatz dazu finde ich, dass The Wind Waker (welches ich auch beendete!) das beste Zelda ist, das man haben kann. Hier geht's weiter »
Risen dissen
Nur für die 360 - Und auch nicht wirklich
Im Gegensatz zu Nex habe ich mir die 360-Version von Risen angeguckt und bin zwar auch begeistert, aber man muss ein paar Abstriche gegenüber der PC-Version machen.

So wurde euch schon von der dichten Vegitation erzählt. Diese ist in der 360-Version zwar auch mehr oder weniger enthalten, wenn es um Bäume und Sträucher geht, aber die schönen Wiesen und Lichtungen sind hier nur grüne Flächen - genau so wie der Himmel hier nicht so richtig beeindruckend rüber kommt. Allgemein sieht das Spiel einfach irgendwie aus, als wär es für die erste Xbox gemacht worden. Das ist zwar ärgerlich, aber nicht wirklich dramatisch. Spiele können ja auch unabhängig von ihrer Grafik gut sein. Man mag es nicht glauben, aber es stimmt. Hier geht's weiter »
Brütal Legend
Diesmal ohne den Hype
Das ist bisher so noch nicht vorgekommen: Ich möchte einen fertigen Artikel von mir im Urteil revidieren. Ich habe ein paar Stunden Brütal Legend gespielt und daraufhin gemeint, ein Urteil über das gesamte Ding fällen zu können, obwohl gerade mal so die zeitliche Hälfte in Sicht gerückt war. Ich war im Stress und ich hoffe, das kommt so nicht wieder vor. Was nun folgt ist Brütal Legend: The Desillusioning - mit vielen tiefgehenden, neuen Kritiken an Tim Schafers neuem Werk! Hier geht's weiter »
Bayonetta VS Bayonetta
Grafikvergleiche
Es ist ja immer wieder dasselbe: Gut gegen Böse, Schwarz gegen Weiß, A gegen B, PS3 gegen 360, Satan gegen seinen bösen Bruder Satarn und so weiter... Heute in der Reihe wunderbar epischer Zerfleischungen: Bayonetta gegen Bayonetta.

Den wunderbaren Grafikvergleich, der das Fegefeuer des Konsolenrassismus neu entfachen wird, haben wir mit lieben Grüßen von Gametrailers importiert: Hier geht's weiter »
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"Ich habe mit einem PC-Spieler Gears of War auf der 360 durchgespielt (unter Meckern und Ma..."