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Der niemals wahr wird
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Kennt ihr diese Gruselgeschichten, die etwas mit Gaming zu tun haben? Also, sowas wie die Geschichte um die verfluchte Mayoras Mask-Cartridge vom gruseligen alten Mann? Nicht? Naja, ist auch nicht so schlimm, aber es gibt immer wieder solche Geschichten, in denen die Spiele plötzlich Dreh- und Angelpunkt von übernatürlichen Ereignissen werden. Auch in Büchern, Animes und Realfilmen findet sich das Thema, dass die Grenze zwischen Gaming und RL verschwindet und sich Leute in virtuellen Welten verlieren, oder besser gesagt: ihre Bestimmung finden.
Und das scheint ja nicht einfach nur ein nettes Thema zu sein, um Menschen Angst zu machen, sondern auch ein Wunsch, der vielen von uns Spielkindern inne ist: Dass eines Tages plötzlich alles nur noch ein Spiel ist und man genau das wird, was man schon immer sein wollte. Aber im Gegensatz zu all den Leuten, die diesen Gamern einen Vorwurf daraus machen, dass sie sich in ihre Traumwelt flüchten, finde ich es total unangebracht das zu verurteilen. Natürlich gibt es Extreme und das ist dann auch nicht mehr besonders schön und kann fatal enden - sowohl für dieses Extrem als auch für dessen Mitmenschen - aber das gibt es überall. Zudem wissen wir ja alle, dass unsere Welt NIEMALS so werden wird wie z.B. Albion oder Azeroth - klar, wir würden die jetzige jederzeit gegen so eine Welt eintauschen, zumindest vom Impuls her, und ja, wir würden dort versagen, aber das war es dann wert. Aber spielen wir wirklich nur so gerne, weil wir uns nach dieser Traumwelt sehnen - sehnen wir uns überhaupt ernsthaft nach ihr? Ich weiß von mir, dass ich schon immer in einer Fantasywelt leben wollte. Beachten wir hier besonders das "wollte". Aber selbst jetzt ohne diese Sehnsucht spiele ich noch viel und gerne. Es kann also nicht nur am reinen Hang zur Realitätsflucht liegen, wie es vielen Gamern so oft vorgeworfen wird.
Viel Begeisterung dafür, sich in so einer Spielewelt zu verlieren, schürt mit Sicherheit auch von dem Wunsch her, etwas Besonderes zu sein. Individualität gibt es ja gar nicht mehr so wirklich. Kann es ja auch gar nicht geben, bei all den Menschen. In Games sticht man heraus, man ist der Held und es gibt nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten wie im echten Leben, was es auch allgemein leichter macht, besonders zu sein. Selbst in MMORPGs ist das möglich, weil es nur einen begrenzten Pool an Individuen gibt. Dasselbe Prinzip macht diese ganzen YouTube Vlogs und Web 2.0 allgemein so interessant für viele. Aber wir wollen ja beim Gaming bleiben und beim "in Welten flüchten". Warum ich selbst es albern finde, das zu verurteilen? Weil man es nicht wirklich definieren kann, allein schon auf philosophischer Ebene. Ein Mensch, der zu einer Party geht, flüchtet sich auch in eine kleinere Welt, in der er vieles vergessen kann, was ihm nicht passt.
Was ich jedoch noch zum Untertietel des Artikels: "Der niemals wahr wird" sagen wollte: wahrscheinlich wird der Traum doch wahr werden und die Grenzen verschwinden, aber höchstwahrscheinlich nicht zu einem Zeitpunkt, an dem wir noch Zeit oder Interesse haben, geschweige denn leben. Aber was sich neben Kriegstechnologie und Medizin am schnellsten weiterentwickelt sind nun mal die Videospiele. Mit diesen etwas zusammenhanglosen Ergüssen lasse ich euch jetzt einfach alleine.
Auch Ihr - Jozu
Und das scheint ja nicht einfach nur ein nettes Thema zu sein, um Menschen Angst zu machen, sondern auch ein Wunsch, der vielen von uns Spielkindern inne ist: Dass eines Tages plötzlich alles nur noch ein Spiel ist und man genau das wird, was man schon immer sein wollte. Aber im Gegensatz zu all den Leuten, die diesen Gamern einen Vorwurf daraus machen, dass sie sich in ihre Traumwelt flüchten, finde ich es total unangebracht das zu verurteilen. Natürlich gibt es Extreme und das ist dann auch nicht mehr besonders schön und kann fatal enden - sowohl für dieses Extrem als auch für dessen Mitmenschen - aber das gibt es überall. Zudem wissen wir ja alle, dass unsere Welt NIEMALS so werden wird wie z.B. Albion oder Azeroth - klar, wir würden die jetzige jederzeit gegen so eine Welt eintauschen, zumindest vom Impuls her, und ja, wir würden dort versagen, aber das war es dann wert. Aber spielen wir wirklich nur so gerne, weil wir uns nach dieser Traumwelt sehnen - sehnen wir uns überhaupt ernsthaft nach ihr? Ich weiß von mir, dass ich schon immer in einer Fantasywelt leben wollte. Beachten wir hier besonders das "wollte". Aber selbst jetzt ohne diese Sehnsucht spiele ich noch viel und gerne. Es kann also nicht nur am reinen Hang zur Realitätsflucht liegen, wie es vielen Gamern so oft vorgeworfen wird.
Viel Begeisterung dafür, sich in so einer Spielewelt zu verlieren, schürt mit Sicherheit auch von dem Wunsch her, etwas Besonderes zu sein. Individualität gibt es ja gar nicht mehr so wirklich. Kann es ja auch gar nicht geben, bei all den Menschen. In Games sticht man heraus, man ist der Held und es gibt nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten wie im echten Leben, was es auch allgemein leichter macht, besonders zu sein. Selbst in MMORPGs ist das möglich, weil es nur einen begrenzten Pool an Individuen gibt. Dasselbe Prinzip macht diese ganzen YouTube Vlogs und Web 2.0 allgemein so interessant für viele. Aber wir wollen ja beim Gaming bleiben und beim "in Welten flüchten". Warum ich selbst es albern finde, das zu verurteilen? Weil man es nicht wirklich definieren kann, allein schon auf philosophischer Ebene. Ein Mensch, der zu einer Party geht, flüchtet sich auch in eine kleinere Welt, in der er vieles vergessen kann, was ihm nicht passt.
Was ich jedoch noch zum Untertietel des Artikels: "Der niemals wahr wird" sagen wollte: wahrscheinlich wird der Traum doch wahr werden und die Grenzen verschwinden, aber höchstwahrscheinlich nicht zu einem Zeitpunkt, an dem wir noch Zeit oder Interesse haben, geschweige denn leben. Aber was sich neben Kriegstechnologie und Medizin am schnellsten weiterentwickelt sind nun mal die Videospiele. Mit diesen etwas zusammenhanglosen Ergüssen lasse ich euch jetzt einfach alleine.
Auch Ihr - Jozu
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