|
Heiße Verfolgungsjagd
|
Als ich ein paar Freunden (keine besonders engagierten Gamer) davon erzählte, dass ich grad Need for Speed: Hot Pursuit zocke, war die erste Reaktion, die ich erntete: "Hä? Ist das nicht 10 Jahre alt oder so?" Jain. Also es gab schon mal Hot Pursuit I und II, aber nun kam ein neuer Teil. Dabei handelt es sich um kein Remake des ersten oder zweiten Teils, sondern man hat einfach das Prinzip der Teile wieder aufgegriffen. Im neuen NFS:HP kann man sich auch wieder auf die Seite der Raser oder der Polizei schlagen und auf verschiedene Art und Weise Rennen fahren.
Einmal kurz zur "Geschichte": Man befindet sich im fiktiven Seacrest County, einer eher verschlafenen Gegend, in der aber immer mehr illegale Hochgeschwindigkeits-Straßenrennen stattfinden. Um dem entgegenzuwirken wird nun auch die Polizei mit den krassesten Schlitten ausgestattet, damit sie die Raser auch stellen können und diese einem nicht einfach mit vor der Nase wegfahren. Nun fährt man halt als Raser seine Rennen oder nimmt als Polizist die Raser fest. Wenn man die Einzelspieler-Karriere spielt, kommt man auf eine Übersichtskarte, auf der einem dann alle Rennen angezeigt werden, die einem momenten zu Verfügung stehen. Das sind dann sowohl die Rennen der Raser als auch die Polizeimissionen, man kann also beide Karrieren gleichzeitig spielen und muss sich nicht am Anfang auf etwas festlegen. Für jedes Rennen bekommt man fraktionsspezifische Erfahrungspunkte, wodurch man dann Level aufsteigt sowie Wagen und Rennen freischaltet. Diesen Erfahrungslevel und die Wagen hat man dann auch im Onlinespiel.
Die verschiedenen Rennen sind so aufgebaut, dass man entweder einfach ein Rennen gegen andere, ein Rennen gegen andere mit Polizei, ein Rennen gegen die Zeit oder ein Rennen gegen die Zeit mit Polizei fährt. Dabei helfen einem aber nicht nur die PS des Wagens, sondern auch Waffensysteme, die nach und nach zu haben sind und sich durch geschickten Einsatz verbessern lassen. Die Raser und Cops haben zwei Waffen gemein und dann jeweils noch zwei spezifische. Die für beide sind das Nagelband, mit welchem sich die Reifen des Gegners zerlegen lassen, wenn er sich hinter einem befindet, und das gesteuerte EMP mit welchen man einen Gegner vor sich anvisiert und ihm dann die Elektronik röstet. Die spezifischen Waffen sind bei der Polizei das Anfordern einer Straßensperre sowie ein Helikopter, der vor die Gegner fliegt und dort Nagelbänder fallenlässt. Bei den Verkehrssündern ist es ein Turbo und ein Störsender, der die Hüter des Gesetztes eine kurze Zeit davon abhält ihre Waffen einzusetzten.
NFS:HP ist trotz der recht umfangreichen Karrieren doch sehr onlinelastig. Das macht vor allem das gruselige Autologsystem deutlich. Im Prinzip nichts Großartiges, einfach nur ein Name für den Onlineteil, wobei der Onlineteil alles umfasst, was man tut - alle Werte aus Rennen, Screenshots und sonst noch, was über Autolog dann allen Freunden zur Verfügung gestellt wird, so dass eine ewig geschürte Konkurrenz herrscht. Aber es ist schon komisch, wenn das alles, was wir aus tausenden Spielen kennen, einen Namen trägt, eine Stimme hat und dir vorgibt, mit wem du dich jetzt gefälligt anfreunden sollst, weil ihr von den Statistiken gut passt. Ich musste die ganze Zeit an Skynet denken...
Ich selbst bin ja kein großer Fan von Rennspielen. Ich habe zwar damals auch die Need For Speed: Underground-Teile gespielt, aber eigentlich nur des Tunens und weniger der Rennen wegen, aber ich muss zugeben, dass es schon seinen Reiz hatte mal mit diesen ganzen Protz-Karren von Porsche, Lamborghini, McLaren usw. durch die Gegend zu heizen. Besonders wenn dann auch noch die Polizei mit von der Partie ist und man mit seinen Extras rumhantieren darf (aber keine Sorge, das Spiel mutiert dadurch nicht zu einem Mario Kart). Was mich persönlich etwas gestört hat waren die Zeitrennen. Die hatten zwar auch was, aber wenn sie länger als drei Minuten gehen und man das Talent hat auf 3/4 der Strecke in ein entgegenkommendes Auto zu heizen und dann auch noch so einen ausgeprägten "Restart-Reflex" hat wie ich (sobald auch nur ein bisschen was schief geht wird auf Start gehämmert und von vorne begonnen) kann das echt nerven. Abgesehen davon kann sich, wer solche Rennspiele mag und auf teure Autos steht, das Spiel ruhig zulegen.
Auch Ihr - Jozu
Einmal kurz zur "Geschichte": Man befindet sich im fiktiven Seacrest County, einer eher verschlafenen Gegend, in der aber immer mehr illegale Hochgeschwindigkeits-Straßenrennen stattfinden. Um dem entgegenzuwirken wird nun auch die Polizei mit den krassesten Schlitten ausgestattet, damit sie die Raser auch stellen können und diese einem nicht einfach mit vor der Nase wegfahren. Nun fährt man halt als Raser seine Rennen oder nimmt als Polizist die Raser fest. Wenn man die Einzelspieler-Karriere spielt, kommt man auf eine Übersichtskarte, auf der einem dann alle Rennen angezeigt werden, die einem momenten zu Verfügung stehen. Das sind dann sowohl die Rennen der Raser als auch die Polizeimissionen, man kann also beide Karrieren gleichzeitig spielen und muss sich nicht am Anfang auf etwas festlegen. Für jedes Rennen bekommt man fraktionsspezifische Erfahrungspunkte, wodurch man dann Level aufsteigt sowie Wagen und Rennen freischaltet. Diesen Erfahrungslevel und die Wagen hat man dann auch im Onlinespiel.
Die verschiedenen Rennen sind so aufgebaut, dass man entweder einfach ein Rennen gegen andere, ein Rennen gegen andere mit Polizei, ein Rennen gegen die Zeit oder ein Rennen gegen die Zeit mit Polizei fährt. Dabei helfen einem aber nicht nur die PS des Wagens, sondern auch Waffensysteme, die nach und nach zu haben sind und sich durch geschickten Einsatz verbessern lassen. Die Raser und Cops haben zwei Waffen gemein und dann jeweils noch zwei spezifische. Die für beide sind das Nagelband, mit welchem sich die Reifen des Gegners zerlegen lassen, wenn er sich hinter einem befindet, und das gesteuerte EMP mit welchen man einen Gegner vor sich anvisiert und ihm dann die Elektronik röstet. Die spezifischen Waffen sind bei der Polizei das Anfordern einer Straßensperre sowie ein Helikopter, der vor die Gegner fliegt und dort Nagelbänder fallenlässt. Bei den Verkehrssündern ist es ein Turbo und ein Störsender, der die Hüter des Gesetztes eine kurze Zeit davon abhält ihre Waffen einzusetzten.
NFS:HP ist trotz der recht umfangreichen Karrieren doch sehr onlinelastig. Das macht vor allem das gruselige Autologsystem deutlich. Im Prinzip nichts Großartiges, einfach nur ein Name für den Onlineteil, wobei der Onlineteil alles umfasst, was man tut - alle Werte aus Rennen, Screenshots und sonst noch, was über Autolog dann allen Freunden zur Verfügung gestellt wird, so dass eine ewig geschürte Konkurrenz herrscht. Aber es ist schon komisch, wenn das alles, was wir aus tausenden Spielen kennen, einen Namen trägt, eine Stimme hat und dir vorgibt, mit wem du dich jetzt gefälligt anfreunden sollst, weil ihr von den Statistiken gut passt. Ich musste die ganze Zeit an Skynet denken...

Ich selbst bin ja kein großer Fan von Rennspielen. Ich habe zwar damals auch die Need For Speed: Underground-Teile gespielt, aber eigentlich nur des Tunens und weniger der Rennen wegen, aber ich muss zugeben, dass es schon seinen Reiz hatte mal mit diesen ganzen Protz-Karren von Porsche, Lamborghini, McLaren usw. durch die Gegend zu heizen. Besonders wenn dann auch noch die Polizei mit von der Partie ist und man mit seinen Extras rumhantieren darf (aber keine Sorge, das Spiel mutiert dadurch nicht zu einem Mario Kart). Was mich persönlich etwas gestört hat waren die Zeitrennen. Die hatten zwar auch was, aber wenn sie länger als drei Minuten gehen und man das Talent hat auf 3/4 der Strecke in ein entgegenkommendes Auto zu heizen und dann auch noch so einen ausgeprägten "Restart-Reflex" hat wie ich (sobald auch nur ein bisschen was schief geht wird auf Start gehämmert und von vorne begonnen) kann das echt nerven. Abgesehen davon kann sich, wer solche Rennspiele mag und auf teure Autos steht, das Spiel ruhig zulegen.
Auch Ihr - Jozu
Bisher gibt es keine Kommentare.




