Okamiden

(Artikel)
Jozu, 08. November 2010

Okamiden

Brushie, Brushie Brushie!

Evil hat gestern gut vorgelegt und ich werde mich dem Trend mal anschließen und auch wieder etwas über Handheld-Spiele schreiben. Und zwar über Ōkamiden, den Nachfolger von Ōkami, welcher für den Nintendo DS erscheinen wird.

Diesmal schlüpft man aber nicht in die Haut von Amaterasu, sondern in die des Sohnes: Chibiterasu. Und Chibi trifft in diesem Fall auch zu, denn er ist wirklich nicht besonders groß. Das ist aber okay, er ist schließlich noch jung, was aber auch zur Folge hat, dass er auch nicht besonders viel Power besitzt. Warum muss man überhaupt in dessen Haut schlüpfen? Die Dämonen sind doch weg! Naja, sind sie leider nicht, und als das neun Monate nach dem Ende von Ōkami bemerkt wurde, hat Sakuya aus dem ersten Teil halt nach Amaterasu gerufen, aber Chibiterasu bekommen. Sowieso wird man einige der Chars aus dem Vorgänger hier wiederfinden und auch viele der Locations neben den Neuen.
Aber genug davon: Nun muss man als kleines Hundetier die Welt retten und wieder mit Leben füllen! Dafür steht einem erneut der Celestrial Brush zur Verfügung, mit dem man allerlei Dinge pinseln kann. Das geschieht natürlich über Touchscreen und Stylus (oder mit den Fingern, wenn die dünn genug sind und man auf einen schmierigen Bildschirm steht). Neben dem Celestrial Brush gibt es aber auch noch die Guidance Technique. In Ōkamiden hat man nämlich die meiste Zeit über Begleiter dabei, die auf einem Reiten, und diese kann man dann bei Bedarf auch eigenständig steuern, um dort weiterzukommen, wo unser Chibi nicht längs kann. Man kann sich also schon mal denken, wie die Hälfte der Rätsel aufgebaut sein wird. Diese Begleiter werden die Kinder von Chars aus Ōkami sein, die für die Story auch eine große Rolle spielen, sowie deren Beziehungen zueinander.


Mich erinnert Ōkamiden sehr an Zelda, so wie Ōkami auch schon, aber da geht es mir mit Sicherheit nicht als Einzigem so. Aber ich mag Zelda ja eigentlich - die DS-Spiele war'n irgendwie nicht so hammer wie die alten Spiele, aber das wisst ihr ja, habt's hoffentlich hier gelesen. Auf die hatte ich mich damals eigentlich gefreut. Nun, mit Ōkamiden haben wir ja was ganz Ähnliches da, nur ohne blödes Rumschippern oder noch viel blöderes Zugfahren. Die Steuerung unterscheidet sich auch nicht so besonders, außer, dass man mit den Facebuttons rumlaufen wird und nicht per Stylus. Unten ist dann die Minimap und wenn man L oder R drückt, wechseln die Bildschirme ihre Positon (bzw. das, was auf ihnen abgebildet ist) und man kann rumpinseln. Dementsprechend gespannt bin ich, wie das Ganze jetzt werden wird, obwohl ich bisher sehr viel optimistischer bin als ich es bei Spirit Tracks war - und selbst da hatte ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Freuen wir uns also auf ein Zelda in hoffentlich besser mit Chibiwolf.

Auch Ihr - Jozu

Kommentare

Damien
09. November 2010 um 17:36 Uhr (#1)
Ein Okami für die Konsolen wäre wirklich genial. Mit dem DS kann ich leider nicht viel anfangen und so wird Okamiden wohl leider an mir vorbeigehen.

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