Sorcery Gewinnspiel!
Simuliertes Leben
I am watching my Sim watch TV
Ach ja, die Sims sind mit ihrem dritten Spiel (wenn man Add-Ons und MySims weglässt) zurückgekehrt. Auf dem PC zwar schon etwas länger, aber jetzt halt auch auf der Konsole. Aufopferungsvoll wie ich war habe ich mich freiwillig gemeldet zum Spielen gemeldet, damit die anderen sich nicht damit rumschlagen müssen - wobei ich insgeheim natürlich schon ganz geil drauf war, aber pssst! Worauf ich mich dabei eingelassen habe wurde mir dann nochmal von dem Code, der dem Spiel für die Exchange-Funktion zum Austausch von Möbeln und anderen Gegenständen mit Mitspielern beilag und der aus mehreren vierstelligen Fragmenten bestand, klar gemacht. Er begann mit G44Y. Na gut, ich übertreibe, gegen die Sims ist ja eigentlich nichts einzuwenden - aber das mit dem Code stimmt! Wie sich das Spiel auf der Konsole macht und ob es sich lohnt schauen wir uns nun einmal an.


Noch mal für alle, die das Prinzip von den Sims noch nicht kannten (als wenn es so jemanden wirklich gäbe...): In den Die Sims-Spielen steuert man eine bis ganze viele Familien, die aus einer bis ganz vielen Personen bestehen, und sorgt dafür, dass es ihnen gut geht in ihrem Leben. Das funktioniert indem man ihnen einen Job besorgt, ein Haus, dieses einrichtet, Freunde für seine Sims sucht, sie heiraten lässt, Kinder kriegen, umziehen, kochen, angeln, schwimmen und so weiter und so fort. Man hat also verdammt viele Möglichkeiten seine Sims bei Laune zu halten. Dabei muss man aber trotzdem auf seine Bedürfnisse und seit Teil 2 auch Wünsche achten. Naja, gut, auf die Wünsche muss man jetzt nicht unbedingt viel geben, aber wenn man es tut geht es den Sims nochmal besser und man kriegt Bonuspunkte, die man für spezielle Eigenschaften und Items ausgeben kann.

Ein Sim hat aber nicht nur Wünsche und Bedürfnissen, sondern auch eine Persönlichkeit, die man bei der Erstellung durch das Auswählen bestimmter Merkmale hervorhebt. Danach richten sich im Endeffekt dann auch die Wünsche der Sims. Zudem hat er oder sie Fähigkeiten wie z.B. Kochen, Charisma und Athletik. Das wirkt sich dann darauf aus, wie gut der Sim etwas kann, was auch durchaus wichtig ist, wenn man den Beruf betrachtet, oder wenn man nicht unbedingt vorhatte das Haus beim Rühreimachen abzufackeln. Auch wird ein Sim mit der Zeit natürlich älter und stirbt irgendwann, also gewöhnt euch nicht zu sehr an sie. Man kann in den Optionen allerdings einstellen, wie schnell sie altern, und da kann man seinen Sims auch einfach eine epische Lebensspanne verpassen.


Zudem gibt es noch Karma. Man kriegt immer um Mitternacht eine zufällige Anzahl Karma auf seinen Karmacounter (der ist bei 100 voll) und damit kann man sich dann nette Effekte herbeizaubern, die entweder guter oder böser Natur sind. So kann man bei einem Sim z.B. alle Bedürfnisse auf einmal befriedigen, so dass es ihm verdammt gut geht, oder auch das Gegenteil bewirken. Das kann durchaus praktisch und amüsant sein. Am Anfang hat man aber noch nicht alle Karma-Kräfte, sondern muss sie sich nach und nach freischalten, indem man bestimmte Herausforderungen schafft. Wovon die meisten dann auch gleich Achievements geben - yesh!

Mit seinen Sims möchte man ja aber auch nicht nur zu Hause rumhocken, sondern auch ein bisschen was erleben (soweit das möglich ist), und dafür kann man durch die Stadt ziehen und sich z.B. im Fitnessstudio mit Freunden treffen, oder die Katakomben einer Krypta erforschen (wobei Letzteres eigentlich nur aus Fragen besteht, was man jetzt machen möchte während man nur die Krypta sieht - aber hey, gibt Achievement!).


Jetzt, wo das Gameplay und alle Neuerungen geklärt sind, kommen wir zu der wichtigsten Frage: macht sowas Spaß? Jain. Also jaah... aber irgendwie... Es ist eher wie eine Sucht und man spielt selbst wenn man eigentlich keinen Bock hat, weil man unbedingt noch die Beförderung will oder das Haus noch mal schnell umbauen oder oder oder... Glücklicherweise verschwinden die Entzugserscheinungen nach spätestens zwei Tagen. Es soll aber auch Leute geben, die resistent gegen Sims sind.

Für die Konsolenversion ist die Steuerung ja noch ein wichtiges Thema, da sie eine recht hohe Komplexibilität aufweist und es viele, viele Menüs gibt. Prinzipiell ist den Entwicklern die Umsetzung der Steuerung gut gelungen, aber man muss sich auch erst mal reinfuchsen. Zum Glück gibt es für fast jede Funktion ein Tutorial, welches sich euch aufzwingt. Damit man die ersten auch wirklich macht, gibt's dafür ein Achievement (yay...), trotzdem ist es, glaube ich, besser, wenn man sich die PC-Version zulegt, wenn man denn die Möglichkeit hat. Die Konsolenversion ist zwar echt gelungen und macht Sims-Fans glücklich, aber am Rechner ist es dann doch noch 'ne Runde komfortabler. Wer sich das Spiel dennoch für die Xbox holt, dem sei an Herz gelegt, das Spiel auf der Festplatte zu installieren, da es wirklich ressourcen-intensiv ist und zwischen dem Laden von DVD und von Festplatte hier ein himmelweiter Unterschied herrscht.

Auch ihr - Jozu
29.10.2010 | Jozu | In-Game
2 Kommentare
» Kommentare
Rian am 29.10.2010 um 17:25 Uhr
Hah, ich gehöre zu den resistenten - ich habe noch nie einen meiner Sims sterben sehen!
Hanannan (Gast) am 27.01.2012 um 21:44 Uhr
Ich liebe die Sims 3 nähmlich ich habe die sims in=(Poster,Ds spiel,PC spielu.s.w)Und mein Wunsch wäre es einfach nur Die GANZGANZ !!NEUE!!Sims3 zu haben das wunsche ich mir nur und auch mein handy
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