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Blip - FIRE!
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Retro ist immer gut! Naja, nicht immer. Häufig geht das sogar ganz übel daneben, wenn man nur mal an die ganzen 3D-Versionen von alten Arcade-Spielen denkt: Pong 3D, Frogger 3D, Pacman 3D... After Burner Climax hingegen ist eine gelungene Neuauflage des angegrauten Flugzeug-Shooters für Arcade-Maschinen und Mega Drive und bleibt sich trotz imposanten Effekten mit rasanter Action selbst treu.
Die Story in ihrer fulminanten Größe: Irgendeine Nation hat Atomwaffen. Nicht gut! Aufhalten! Und nach Arcade-Tradition geht das dann auch so schnell los, man steigt als Pilot nicht mal in eines seiner drei Flugzeuge, sondern sitzt nach der Auswahl bereits drin. Feuer frei!
Obwohl After Burner mehr oder weniger ein Rail-Shooter ist (Feinde ploppen auf und je schneller man sie abschießt, desto besser), hat man doch ein wenig Kontrolle über das Spielgeschehen: Das eigene Flugzeug befindet sich auf dem Bildschirm und durch Zielbewegungen lässt sich der Titankoloss zum Ausweichen bewegen, durch ein einfaches Hin-Her-Gerüttel des Sticks kann man sogar eine Barrel Roll ausführen, um feindlichen Raketen zu entkommen. Je nachdem kann man auch mehr oder weniger Schub geben, um aus haarigen Situationen zu fliehen oder um in engen Passagen besser zu manövrieren.
Bei all den hereinfliegenden Raketen darf natürlich auch die Gegenwehr nicht fehlen: MG-Munition gibt's unendlich, also kann man ruhig den Daumen permanent auf der entsprechenden Taste lassen. Damit kriegt man immerhin feindliche Flieger über kurze Distanz. Das Butterbrot des Kampfpiloten jedoch ist sein großer, ständig regenerierender Vorrat an zielsuchenden Kurzstreckenraketen - da führt man nur einmal kurz das Visier über einen gegnerischen Vogel am Horizont, schon ist der Mistkerl erfasst und mit einem Druck auf die Raketentaste hat man ein Problem weniger. Manche dicken Viecher halten natürlich auch entsprechend mehr Geschosse aus, aber das kriegt man dann auch mit.
Und warum heißt das Ganze jetzt After Burner Climax? Das liegt selbstverständlich am grandiosen Climax-Mode: Über kurze Zeit lädt sich von selbst eine blaue Leiste auf. Ist die voll, lässt sich mit einem Tastendruck die Zeit verlangsamen, das Zielvisier wird mächtig groß, alle Feinde werden hervorgehoben und man hat unendlich Raketen. Kann man sich da noch mehr wünschen? Ich denke nicht. Die Leiste lädt sich so schnell auf, dass man alle paar Sekunden die Climax aktivieren kann und es macht mächtig Spaß, auf so eine degradierende Art und Weise die gesamte feindliche Luftwaffe auzulöschen.
Wiederspielwert ist bei so einem Titel, dessen Kampagne (inklusive eines erneuten Durchlaufs, um alle Wege einmal gegangen zu sein) vielleicht eine halbe Stunde dauert, eigentlich recht kurz berechnet, allerdings ist ABC (herrliches Kürzel) vollgespickt mit Extras und freispielbaren Modi, dass man gerne immer wieder zurückkommt, um noch einen unfairen Bonus zu aktivieren, um die Gegner noch mehr zu plätten. Mehr Leben? Klar. Automatisches Feuern des Maschinengewehrs? Daumenschonend. Zielvisier standardmäßig auf Climax-Größe? Fickja!
Vor allem grafisch und vom Sound macht ABC dann auch noch ordentlich etwas her: Explosionen, wunderschöne Umgebungen und massenweise Filter- und Raucheffekte versüßen einem die Flugerfahrung, so dass es fast schon schade ist, dass vor lauter Feindbeschuss und Fassrollen die Kamera ständig hin- und herwackelt.
Insgesamt macht After Burner Climax einen sehr guten Eindruck und ist auf jeden Fall einer der lohnenderen Titel für 800 MS-Points (10 Euro), allerdings sollten Leute, die von sich wissen, dass sie keinen langanhaltenden Spaß daraus ziehen dasselbe Spiel immer und immer wieder mit kleinen Veränderungen zu zocken, sich zweimal überlegen, ob sie das Geld für eben so einen Titel herausrücken wollen. Rian

Die Story in ihrer fulminanten Größe: Irgendeine Nation hat Atomwaffen. Nicht gut! Aufhalten! Und nach Arcade-Tradition geht das dann auch so schnell los, man steigt als Pilot nicht mal in eines seiner drei Flugzeuge, sondern sitzt nach der Auswahl bereits drin. Feuer frei!
Obwohl After Burner mehr oder weniger ein Rail-Shooter ist (Feinde ploppen auf und je schneller man sie abschießt, desto besser), hat man doch ein wenig Kontrolle über das Spielgeschehen: Das eigene Flugzeug befindet sich auf dem Bildschirm und durch Zielbewegungen lässt sich der Titankoloss zum Ausweichen bewegen, durch ein einfaches Hin-Her-Gerüttel des Sticks kann man sogar eine Barrel Roll ausführen, um feindlichen Raketen zu entkommen. Je nachdem kann man auch mehr oder weniger Schub geben, um aus haarigen Situationen zu fliehen oder um in engen Passagen besser zu manövrieren.

Bei all den hereinfliegenden Raketen darf natürlich auch die Gegenwehr nicht fehlen: MG-Munition gibt's unendlich, also kann man ruhig den Daumen permanent auf der entsprechenden Taste lassen. Damit kriegt man immerhin feindliche Flieger über kurze Distanz. Das Butterbrot des Kampfpiloten jedoch ist sein großer, ständig regenerierender Vorrat an zielsuchenden Kurzstreckenraketen - da führt man nur einmal kurz das Visier über einen gegnerischen Vogel am Horizont, schon ist der Mistkerl erfasst und mit einem Druck auf die Raketentaste hat man ein Problem weniger. Manche dicken Viecher halten natürlich auch entsprechend mehr Geschosse aus, aber das kriegt man dann auch mit.
Und warum heißt das Ganze jetzt After Burner Climax? Das liegt selbstverständlich am grandiosen Climax-Mode: Über kurze Zeit lädt sich von selbst eine blaue Leiste auf. Ist die voll, lässt sich mit einem Tastendruck die Zeit verlangsamen, das Zielvisier wird mächtig groß, alle Feinde werden hervorgehoben und man hat unendlich Raketen. Kann man sich da noch mehr wünschen? Ich denke nicht. Die Leiste lädt sich so schnell auf, dass man alle paar Sekunden die Climax aktivieren kann und es macht mächtig Spaß, auf so eine degradierende Art und Weise die gesamte feindliche Luftwaffe auzulöschen.

Wiederspielwert ist bei so einem Titel, dessen Kampagne (inklusive eines erneuten Durchlaufs, um alle Wege einmal gegangen zu sein) vielleicht eine halbe Stunde dauert, eigentlich recht kurz berechnet, allerdings ist ABC (herrliches Kürzel) vollgespickt mit Extras und freispielbaren Modi, dass man gerne immer wieder zurückkommt, um noch einen unfairen Bonus zu aktivieren, um die Gegner noch mehr zu plätten. Mehr Leben? Klar. Automatisches Feuern des Maschinengewehrs? Daumenschonend. Zielvisier standardmäßig auf Climax-Größe? Fickja!
Vor allem grafisch und vom Sound macht ABC dann auch noch ordentlich etwas her: Explosionen, wunderschöne Umgebungen und massenweise Filter- und Raucheffekte versüßen einem die Flugerfahrung, so dass es fast schon schade ist, dass vor lauter Feindbeschuss und Fassrollen die Kamera ständig hin- und herwackelt.
Insgesamt macht After Burner Climax einen sehr guten Eindruck und ist auf jeden Fall einer der lohnenderen Titel für 800 MS-Points (10 Euro), allerdings sollten Leute, die von sich wissen, dass sie keinen langanhaltenden Spaß daraus ziehen dasselbe Spiel immer und immer wieder mit kleinen Veränderungen zu zocken, sich zweimal überlegen, ob sie das Geld für eben so einen Titel herausrücken wollen. Rian
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