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Wiimake des Klassikers
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Goldeneye 007 war eines der besten N64-Spiele und DAS Mutliplayerspiel auf einer Konsole schlechthin. Vermutlich auch das beste James Bond-Spiel aller Zeiten. Nun erhält der Titel seinen Tribut in Form eines Remakes: Goldeneye wird derzeit entwickelt für Wii und den Nintendo DS. Auf der GamesCom konnten wir einen Blick auf das Gameplay der Wii-Version werfen und eine erste Runde im Multiplayer spielen. Was wir erlebt haben erfahrt ihr hier.
Bevor wir selbst spielen konnten, haben wir eine Führung durch den Singleplayer-Modus von Goldeneye erhalten. Bei den Leveln hat man sich hauptsächlich an das Original gehalten, nur ein paar Dinge sollen sich geändert haben. Schnell fällt allerdings auf, dass sich die Hauptfigur geändert: Damals verkörperte noch Pierce Brosnan den Geheimagenten, doch heute steht Daniel Craig im Dienste ihrer Majestät. Natürlich muss das im Spiel angepasst werden. Vor jeder Mission gibt es ein schnelles Briefing und dann stürzt sich der Spieler auch direkt ins Geschehen.
Uns wird ein Level gezeigt, das im Dschungel spielt. Vor dem Spieler sind bereits einige Feinde zu sehen. Bond kann nun auch schleichen, um die Feinde von hinten leise auszuschalten. Doch 007 kann auch anders! Im nächsten Moment prescht man zu Feinden vor und schaltet sie mit ein paar Schüssen und kräftigen Schlägen aus. Sofort fällt auf, dass Melee-Angriffe mächtig sind. So macht es Spaß! Wie auch unser derzeitiger Bond, Daniel Craig, setzt auch die Fugur im Spiel deutlich weniger Gadgets ein und dafür mehr Fäuste. Wenn man allerdings entdeckt ist und sich im offenen Kampf befindet, können Feinde Verstärkung anfordern und man bekommt schnell Probleme.
Operiert man verdeckt, kann man auf sein einziges Gadget zurückgreifen: Ein Mobiltelefon. Hiermit lassen sich beispielsweise Terminals hacken, um Kameras zu deaktivieren oder Geschütze umzuprogrammieren. Während man vorsichtig herumschleicht, lässt meine seine Gegner von ihren eigenen Waffen abschießen - elegant! Wird man aber doch mal entdeckt, ist das kein Weltuntergang. Das Spiel ist so konzipiert, dass Alarmzustände nicht von einem Abschnitt in den nächsten übernommen werden. Wurde man an einer Stelle entdeckt, kann man in der nächsten Passage des Spiels wieder unentdeckt schleichen.
Die wichtigere Komponente des Spiels ist jedoch der Multiplayer. Und der wurde hier mit viel Liebe programmiert! Es gibt einen Vier-Spieler-Splitscreen-Modus und einen Online-Modus für bis zu acht Spieler. Es werden Wiimote, Wii-Zapper, Classic- und Gamecube-Controller unterstützt, die zudem freies Button-Mapping erlauben (die persönliche Lieblingseinstellung ist gesichert!). Neben bekannten Modi wie Golden Gun, You only live twice und Death Match gibt es auch zahlreiche Optionen: Big Hands, Headshots only, Sticky Grenades und ein ganzer Haufen mehr. Zudem hat der Spieler die Wahl aus über 40 Charakteren und 25 verschiedenen Waffen (inklusive Granaten und verschiedener Minen).
Spielerisch lief alles überraschend flüssig. Die Steuerung mit dem Classic-Controller ging locker von der Hand und es kam schnell eine angenehme Action-Atmosphäre auf. Schläge stellten sich weiterhin als stark heraus und boten einen unfairen Vorteil für Halo-Spieler, die mit leerem Magazin sofort anfangen mit den Waffen nach ihren Feinden zu prügeln. Da die Multiplayer-Runde wirklich Spaß gemacht hat bleibt mir nur die Grafik zu bemängeln. Die Hardware der Wii ist nunmal aus der letzten Generation und leistet bei weitem nicht das, womit die anderen Konsolen das Spielerauge so fleißig verwöhnen. Davon abgesehen ist Goldeneye ein wahrer Geheimtipp und wird noch die ein oder andere Multiplayerstunde bereithalten. Nex

Bevor wir selbst spielen konnten, haben wir eine Führung durch den Singleplayer-Modus von Goldeneye erhalten. Bei den Leveln hat man sich hauptsächlich an das Original gehalten, nur ein paar Dinge sollen sich geändert haben. Schnell fällt allerdings auf, dass sich die Hauptfigur geändert: Damals verkörperte noch Pierce Brosnan den Geheimagenten, doch heute steht Daniel Craig im Dienste ihrer Majestät. Natürlich muss das im Spiel angepasst werden. Vor jeder Mission gibt es ein schnelles Briefing und dann stürzt sich der Spieler auch direkt ins Geschehen.

Uns wird ein Level gezeigt, das im Dschungel spielt. Vor dem Spieler sind bereits einige Feinde zu sehen. Bond kann nun auch schleichen, um die Feinde von hinten leise auszuschalten. Doch 007 kann auch anders! Im nächsten Moment prescht man zu Feinden vor und schaltet sie mit ein paar Schüssen und kräftigen Schlägen aus. Sofort fällt auf, dass Melee-Angriffe mächtig sind. So macht es Spaß! Wie auch unser derzeitiger Bond, Daniel Craig, setzt auch die Fugur im Spiel deutlich weniger Gadgets ein und dafür mehr Fäuste. Wenn man allerdings entdeckt ist und sich im offenen Kampf befindet, können Feinde Verstärkung anfordern und man bekommt schnell Probleme.
Operiert man verdeckt, kann man auf sein einziges Gadget zurückgreifen: Ein Mobiltelefon. Hiermit lassen sich beispielsweise Terminals hacken, um Kameras zu deaktivieren oder Geschütze umzuprogrammieren. Während man vorsichtig herumschleicht, lässt meine seine Gegner von ihren eigenen Waffen abschießen - elegant! Wird man aber doch mal entdeckt, ist das kein Weltuntergang. Das Spiel ist so konzipiert, dass Alarmzustände nicht von einem Abschnitt in den nächsten übernommen werden. Wurde man an einer Stelle entdeckt, kann man in der nächsten Passage des Spiels wieder unentdeckt schleichen.

Go Go Gadget Mobilephone!
Die wichtigere Komponente des Spiels ist jedoch der Multiplayer. Und der wurde hier mit viel Liebe programmiert! Es gibt einen Vier-Spieler-Splitscreen-Modus und einen Online-Modus für bis zu acht Spieler. Es werden Wiimote, Wii-Zapper, Classic- und Gamecube-Controller unterstützt, die zudem freies Button-Mapping erlauben (die persönliche Lieblingseinstellung ist gesichert!). Neben bekannten Modi wie Golden Gun, You only live twice und Death Match gibt es auch zahlreiche Optionen: Big Hands, Headshots only, Sticky Grenades und ein ganzer Haufen mehr. Zudem hat der Spieler die Wahl aus über 40 Charakteren und 25 verschiedenen Waffen (inklusive Granaten und verschiedener Minen).

Spielerisch lief alles überraschend flüssig. Die Steuerung mit dem Classic-Controller ging locker von der Hand und es kam schnell eine angenehme Action-Atmosphäre auf. Schläge stellten sich weiterhin als stark heraus und boten einen unfairen Vorteil für Halo-Spieler, die mit leerem Magazin sofort anfangen mit den Waffen nach ihren Feinden zu prügeln. Da die Multiplayer-Runde wirklich Spaß gemacht hat bleibt mir nur die Grafik zu bemängeln. Die Hardware der Wii ist nunmal aus der letzten Generation und leistet bei weitem nicht das, womit die anderen Konsolen das Spielerauge so fleißig verwöhnen. Davon abgesehen ist Goldeneye ein wahrer Geheimtipp und wird noch die ein oder andere Multiplayerstunde bereithalten. Nex
26.08.2010 | Nex | GamesCom 2010
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