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Kopfschuss Reloaded
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Ich hatte mich ja schon vor ein paar Jahren an Persona 3 gewagt, das Spiel, in dem sich Minderjährige fröhlich in den Kopf schießen, um Dämonen zu beschwören, und der Hauptcharakter, um seinen körperlichen Zustand auf Vordermann zu bringen, einfach nur mal schnell einen Toilettengang absolvieren muss. Besser spät als nie wurde nun der Titel für die PSP verwurstet. Während dabei Story und Gameplay gleichgeblieben sind, musste trotzdem für den Handheld die ein oder andere Änderung vorgenommen werden.
Größte Auffälligkeit ist, dass man nun nicht mehr frei herumlaufen kann. Gab es auf der PS2 ordentlich Kilometergeld zu sammeln bei der Erforschung von Stadt und Schule, sieht man bei der PSP die Lokalitäten alle in einer isometrischen Perspektive und kann mit einem Cursor alles Interessante anklicken. Puristen könnten die Nase rümpfen, aber insgesamt fällt diese andere Art der Fortbewegung in den Gebieten abseits des Dungeons nicht negativ ins Gewicht. Ich persönlich bevorzuge diese Variante sogar, da sie um einiges schneller funktioniert.
Im Tartarus und anderen Kampfgebieten an sich darf dann wieder normal gelaufen werden, dafür hat sich dort aber etwas anderes Aufgrund von PSP-Limitationen verändert: die grafische Qualität. Die Charakter werden aus um einiges weniger Polygonen dargestellt, was das Spiel eher wie einen späten Dreamcast-Titel aussehen lässt.
Die kleine UMD-Speicherkapazität macht sich schließlich auch darin bemerkbar, dass das Spiel auf Videosequenzen verzichtet. Stattdessen erzählen nun Bildergeschichten die Story des Spiels. Dafür fallen aber, zumindest bei UMD-Installation oder Kauf über den PSN-Store, die Ladezeiten fast vollkommen weg.
Schade finde ich allerdings, dass man nicht den Content aus dem Update Persona 3: FES übernommen hat. Dafür gibt es jedoch die Möglichkeit einen weiblichen Hauptcharakter zu haben, was im Original nicht ging. Das hat zwar keine Lesbo-Social-Links zur Folge, kann aber doch eine frische Perspektive auf die Story verleihen, inklusive der Möglichkeit, ein paar der männlichen Charaktere zu daten!
Auch als jemand, der Persona 3 gespielt hatte, konnte ich mit Persona 3 Portable viel Spaß haben. Atlus hat sich wirklich Mühe gegeben das Spiel so gut wie möglich auf die PSP zu porten und das macht sich durchaus bezahlt. Ob und wann das Spiel nach Europa kommt steht dabei zwar noch in den Sternen, aber der geneigte Fan kann sich ja ruhig beim US PSN-Store bedienen. Umgerechnet knapp 35€ für ein Spiel solch hoher Klasse ist es durchaus wert. Evil
Größte Auffälligkeit ist, dass man nun nicht mehr frei herumlaufen kann. Gab es auf der PS2 ordentlich Kilometergeld zu sammeln bei der Erforschung von Stadt und Schule, sieht man bei der PSP die Lokalitäten alle in einer isometrischen Perspektive und kann mit einem Cursor alles Interessante anklicken. Puristen könnten die Nase rümpfen, aber insgesamt fällt diese andere Art der Fortbewegung in den Gebieten abseits des Dungeons nicht negativ ins Gewicht. Ich persönlich bevorzuge diese Variante sogar, da sie um einiges schneller funktioniert.

Im Tartarus und anderen Kampfgebieten an sich darf dann wieder normal gelaufen werden, dafür hat sich dort aber etwas anderes Aufgrund von PSP-Limitationen verändert: die grafische Qualität. Die Charakter werden aus um einiges weniger Polygonen dargestellt, was das Spiel eher wie einen späten Dreamcast-Titel aussehen lässt.
Die kleine UMD-Speicherkapazität macht sich schließlich auch darin bemerkbar, dass das Spiel auf Videosequenzen verzichtet. Stattdessen erzählen nun Bildergeschichten die Story des Spiels. Dafür fallen aber, zumindest bei UMD-Installation oder Kauf über den PSN-Store, die Ladezeiten fast vollkommen weg.

Schade finde ich allerdings, dass man nicht den Content aus dem Update Persona 3: FES übernommen hat. Dafür gibt es jedoch die Möglichkeit einen weiblichen Hauptcharakter zu haben, was im Original nicht ging. Das hat zwar keine Lesbo-Social-Links zur Folge, kann aber doch eine frische Perspektive auf die Story verleihen, inklusive der Möglichkeit, ein paar der männlichen Charaktere zu daten!
Auch als jemand, der Persona 3 gespielt hatte, konnte ich mit Persona 3 Portable viel Spaß haben. Atlus hat sich wirklich Mühe gegeben das Spiel so gut wie möglich auf die PSP zu porten und das macht sich durchaus bezahlt. Ob und wann das Spiel nach Europa kommt steht dabei zwar noch in den Sternen, aber der geneigte Fan kann sich ja ruhig beim US PSN-Store bedienen. Umgerechnet knapp 35€ für ein Spiel solch hoher Klasse ist es durchaus wert. Evil
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