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SHAAAAAAAAUUUUUUUN!
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Ein Tag down, eine Menge Loot eingesackt, aber zu erzählen gibt es immer noch viel. Folgt mir und den anderen auf Schritt und Tritt durch die meisten unserer besonderen Erlebnisse auf der größten Spielemesse Europas und erlebt wie die Meister looten, denn neben dem Klönen mit Molyneux und anderen Schwergewichten der Industrie steht ganz klar der idealistische Materialismus!
Der Samalooter
Nachdem ich meinen The Witcher 2-Termin hatte, bin ich noch ein bisschen durch die Gänge der Businesslounge gelaufen, wo mir eine nette Frau eines tollen Accessoire-Ladens ein Pixel-Design-Hardcase für iPhones in die Hand drückte. Ich konnte damit zwar nichts anfangen, aber ich hab's dann Nex gegeben. Tja, so bin ich: Teile mein Loot.
Mariohorden
Schlimmer als eine Rattenplage präsentiert sich die Infizierung durch tollwütige Marios: Sie schleichen sich an unachtsame Messebesucher heran, springen ihnen auf den Kopf und binnen Minuten verwandeln die sich selbst in Marios. Zumindest denke ich mir das so, weil es die plausibelste Antwort auf die Frage ist, warum so verdammt viele Marios in den Hallen herumlaufen. Man kann ja nicht mal zu Microsoft gehen ohne einem fetten Italiener über den Weg zu laufen - und dann sind da auch noch Marios!
SHAUUUUN!
Jozu und ich sind einmal quer durch den Hauptgang gelaufen und ich habe dabei immer wieder SHAUUUN! gerufen. Vielleicht habt ihr uns ja gesehen oder gehört?
Das Lootwerk
Es ist wichtig, seine Mitstreiter über Loot auf dem Laufenden zu halten, denn dann tun sie dasselbe auch für einen. In unserem Falle haben wir ein gewieftes Netzwerksystem eingerichtet, um uns gegenseitig über Goodie-Hotspots zu informieren und Information Sharing zu betreiben. Also, eigentlich schreiben wir uns nur SMS, aber mit "Information Sharing" klingt das Ganze doch wesentlich professioneller. "Hey, Jozu! Da kommt ein Catgirl auf dich zu, halte dich bereit!"
Genitalhumor
Eine merkwürdige Sache: Vor Jozu und mir ruft jemand etwas, Jozu fragt laut "Hat da jemand Penis gerufen?" und keine zwei Schritte von uns entfernt dreht sich eine Frau verwirrt mit suchendem Blick um und schaut leicht aufwärts. Da hat jemand ganz klar übertriebene Erwartungen.
Other Looters
Wir sind vielleicht nicht die einzigen Looter, aber ganz sicher die dreistesten. Wir erinnern uns: Letztes Jahr hat Jozu einen Bioware-Mitarbeiter um seine Dragon Age: Origins-Tasse gelabert. Aber auf der GamesCom 2010 haben sich schon ein paar andere, freche Gemüter herauskristallisiert. Hier ein Beispiel für einen werdenden Loot-Waschbären:
Jozu und ich bekamen jeweils eine Tüte vom POPCORN-Magazin in die Hand gedrückt, wo neben besagtem Heftchen auch noch ein bisschen Nippes dabei war. Egal, Loot. Habe das Zeug in meinem Rucksack verstaut, das Heft in der Tüte gelassen und die Tüte auf einen Tresen gelegt, Müll halt, dann ging ich Jozu hinterher. Da sah ich, wie er im Magazin auch noch Loot entdeckt, also laufe ich zur Tüte zurück und nehme das Loot heraus. Ich stecke das Heft in die Tüte zurück, währenddessen kommt ein Mann zielstrebig auf die Tüte zugegangen. Er nickt mir zu, verwirrt nicke ich zurück, ich wende mich von der Tüte ab und er fängt an sie zu durchsuchen. Tja, der muss schon früher aufstehen!
Der PR-Mann
Als ich bei Square-Enix war, kam ich mit dem Pressesprecher Sebastian Weidenbeck, den ich auch vorher schon von Sega kannte, ins Gespräch. Es ist witzig, was für Formen solche Pläusche annehmen: Erst ging es ums neue Deus Ex, dann über Entscheidungen in Spielen, dann habe ich mich darüber aufgeregt, wie in Vampire: Bloodlines eigentlich alles toll war, bis ich mit meinem Schleich-Laber-Malkavianer den Endkampf bestreiten musste, er offenbarte mir, dass er das Pen & Paper spielte, ich erzählte ihm vom Pen & Paper Savage Worlds, dann sind wir irgendwie zu Munchkin und Munchkin Cthulhu gekommen und er war ganz begeistert, weil er ja ein riesiger Lovecraft-Fan sei und ich habe ihm dann von Arkham Horror erzählt. Aber dann war seine Pause auch leider schon wieder vorbei und ich musste sowieso langsam weiter. Tja, ein unerwarteter Diskussionsverlauf, aber schön, dass es in Firmen nicht nur Roboter gibt, sondern auch Leute, die zeigen, dass sie Menschen sind.
Ein Riesen-Event: Street Fighter x Tekken sollte heute, für Zivilisten zugänglich, vorgestellt werden. Als ich eine halbe Stunde vor Einlass ankam (es wurden T-Shirts versprochen, wie konnte ich dort nicht hingehen?), hatte sich schon eine dicke Schlange vor dem Pressezentrum gebildet, wo sich der Konferenzraum befand. Leider durften die Normalsterblichen nicht vor Einlass rein, ich aber schon, also hielt ich meinen Ausweis hoch und dann so: "Lassen Sie mich durch, ich bin vom DPad!"
Ja, als dann endlich Einlass war, gab es ein blaues Shirt für Street Fighter-Fans und ein rotes Shirt für Tekken-Leute. Ich habe mir ein Street Fighter-Shirt geschnappt, dann ein wenig abseits gestellt und während ein Mann im Anzug direkt neben mir laut ins Mikrofon sprach, man solle doch bitte die Shirts anziehen und sich auf die entsprechende Seite setzen, habe ich das Ding in meinen Rucksack gestopft und bin zum Tekken-Stand gegangen, wo ich mir das rote Exemplar holte. Dann bin ich wieder gegangen, weil ich meinen Termin bei Daedalic hatte.





Hörensagen
Wusstet ihr, dass Realtime Worlds, die Macher von Crackdown und APB, insolvent angemeldet haben? Ich auch nicht! Aber es lohnt sich, sich ins Businesszentrum zu setzen und den ganzen Developern, Publishern und PR-Menschen bei Gesprächen zuzuhören, da kriegt man so einiges mit.
Press-Kit!
Als ich heute bei einem Publisher in der Lounge saß, lag eine CD ohne Beschriftung in einer Plastikhülle neben Squenix-Visitenkarten und -Broschüren. Ich habe sie betrachtet und mir gedacht: "Hm, muss ein Press-Kit sein." Also einfach mal eingesteckt. Zu Hause in meinen Mac gesteckt, war nur eine Datei drauf mit Namen "Presentation July 2010 GamesCom" oder so. Hm. Vermisst die jemand? Rian
Der Samalooter
Nachdem ich meinen The Witcher 2-Termin hatte, bin ich noch ein bisschen durch die Gänge der Businesslounge gelaufen, wo mir eine nette Frau eines tollen Accessoire-Ladens ein Pixel-Design-Hardcase für iPhones in die Hand drückte. Ich konnte damit zwar nichts anfangen, aber ich hab's dann Nex gegeben. Tja, so bin ich: Teile mein Loot.
Mariohorden
Schlimmer als eine Rattenplage präsentiert sich die Infizierung durch tollwütige Marios: Sie schleichen sich an unachtsame Messebesucher heran, springen ihnen auf den Kopf und binnen Minuten verwandeln die sich selbst in Marios. Zumindest denke ich mir das so, weil es die plausibelste Antwort auf die Frage ist, warum so verdammt viele Marios in den Hallen herumlaufen. Man kann ja nicht mal zu Microsoft gehen ohne einem fetten Italiener über den Weg zu laufen - und dann sind da auch noch Marios!
SHAUUUUN!
Jozu und ich sind einmal quer durch den Hauptgang gelaufen und ich habe dabei immer wieder SHAUUUN! gerufen. Vielleicht habt ihr uns ja gesehen oder gehört?
Das Lootwerk
Es ist wichtig, seine Mitstreiter über Loot auf dem Laufenden zu halten, denn dann tun sie dasselbe auch für einen. In unserem Falle haben wir ein gewieftes Netzwerksystem eingerichtet, um uns gegenseitig über Goodie-Hotspots zu informieren und Information Sharing zu betreiben. Also, eigentlich schreiben wir uns nur SMS, aber mit "Information Sharing" klingt das Ganze doch wesentlich professioneller. "Hey, Jozu! Da kommt ein Catgirl auf dich zu, halte dich bereit!"
Genitalhumor
Eine merkwürdige Sache: Vor Jozu und mir ruft jemand etwas, Jozu fragt laut "Hat da jemand Penis gerufen?" und keine zwei Schritte von uns entfernt dreht sich eine Frau verwirrt mit suchendem Blick um und schaut leicht aufwärts. Da hat jemand ganz klar übertriebene Erwartungen.
Other Looters
Wir sind vielleicht nicht die einzigen Looter, aber ganz sicher die dreistesten. Wir erinnern uns: Letztes Jahr hat Jozu einen Bioware-Mitarbeiter um seine Dragon Age: Origins-Tasse gelabert. Aber auf der GamesCom 2010 haben sich schon ein paar andere, freche Gemüter herauskristallisiert. Hier ein Beispiel für einen werdenden Loot-Waschbären:
Jozu und ich bekamen jeweils eine Tüte vom POPCORN-Magazin in die Hand gedrückt, wo neben besagtem Heftchen auch noch ein bisschen Nippes dabei war. Egal, Loot. Habe das Zeug in meinem Rucksack verstaut, das Heft in der Tüte gelassen und die Tüte auf einen Tresen gelegt, Müll halt, dann ging ich Jozu hinterher. Da sah ich, wie er im Magazin auch noch Loot entdeckt, also laufe ich zur Tüte zurück und nehme das Loot heraus. Ich stecke das Heft in die Tüte zurück, währenddessen kommt ein Mann zielstrebig auf die Tüte zugegangen. Er nickt mir zu, verwirrt nicke ich zurück, ich wende mich von der Tüte ab und er fängt an sie zu durchsuchen. Tja, der muss schon früher aufstehen!
Der PR-Mann
Als ich bei Square-Enix war, kam ich mit dem Pressesprecher Sebastian Weidenbeck, den ich auch vorher schon von Sega kannte, ins Gespräch. Es ist witzig, was für Formen solche Pläusche annehmen: Erst ging es ums neue Deus Ex, dann über Entscheidungen in Spielen, dann habe ich mich darüber aufgeregt, wie in Vampire: Bloodlines eigentlich alles toll war, bis ich mit meinem Schleich-Laber-Malkavianer den Endkampf bestreiten musste, er offenbarte mir, dass er das Pen & Paper spielte, ich erzählte ihm vom Pen & Paper Savage Worlds, dann sind wir irgendwie zu Munchkin und Munchkin Cthulhu gekommen und er war ganz begeistert, weil er ja ein riesiger Lovecraft-Fan sei und ich habe ihm dann von Arkham Horror erzählt. Aber dann war seine Pause auch leider schon wieder vorbei und ich musste sowieso langsam weiter. Tja, ein unerwarteter Diskussionsverlauf, aber schön, dass es in Firmen nicht nur Roboter gibt, sondern auch Leute, die zeigen, dass sie Menschen sind.
Daily Loot: Torchlight-Tasche (von Jozu), Street Fighter-Shirt, Tekken-Shirt, A New Beginning-Soundtrack x2, ganz viele Buttons, The Witcher 2: Papercraft of Kings (mit einer geilen Pappbox, einer Kurzgeschichte, Papercraft und einem Ringbuch mit vorgedruckten Präsentationsnotizen - praktisch!), POPCORN-Gimmick-Shit, Torchlight-Mousepad (von Nex)
Street Fighter x Tekken
Ein Riesen-Event: Street Fighter x Tekken sollte heute, für Zivilisten zugänglich, vorgestellt werden. Als ich eine halbe Stunde vor Einlass ankam (es wurden T-Shirts versprochen, wie konnte ich dort nicht hingehen?), hatte sich schon eine dicke Schlange vor dem Pressezentrum gebildet, wo sich der Konferenzraum befand. Leider durften die Normalsterblichen nicht vor Einlass rein, ich aber schon, also hielt ich meinen Ausweis hoch und dann so: "Lassen Sie mich durch, ich bin vom DPad!"
Ja, als dann endlich Einlass war, gab es ein blaues Shirt für Street Fighter-Fans und ein rotes Shirt für Tekken-Leute. Ich habe mir ein Street Fighter-Shirt geschnappt, dann ein wenig abseits gestellt und während ein Mann im Anzug direkt neben mir laut ins Mikrofon sprach, man solle doch bitte die Shirts anziehen und sich auf die entsprechende Seite setzen, habe ich das Ding in meinen Rucksack gestopft und bin zum Tekken-Stand gegangen, wo ich mir das rote Exemplar holte. Dann bin ich wieder gegangen, weil ich meinen Termin bei Daedalic hatte.
Hörensagen
Wusstet ihr, dass Realtime Worlds, die Macher von Crackdown und APB, insolvent angemeldet haben? Ich auch nicht! Aber es lohnt sich, sich ins Businesszentrum zu setzen und den ganzen Developern, Publishern und PR-Menschen bei Gesprächen zuzuhören, da kriegt man so einiges mit.
Press-Kit!
Als ich heute bei einem Publisher in der Lounge saß, lag eine CD ohne Beschriftung in einer Plastikhülle neben Squenix-Visitenkarten und -Broschüren. Ich habe sie betrachtet und mir gedacht: "Hm, muss ein Press-Kit sein." Also einfach mal eingesteckt. Zu Hause in meinen Mac gesteckt, war nur eine Datei drauf mit Namen "Presentation July 2010 GamesCom" oder so. Hm. Vermisst die jemand? Rian
20.08.2010 | Rian | GamesCom 2010
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