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Der Klassiker auf dem Game Boy
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Ich spaziere vor kurzem so über den Flohmarkt, freue mich über die Auswahl an gebrauchten Super Nintendo-Spielen, da schimmert mir plötzlich ein verblichenes Cover aus der Modul-Kiste eines südländisch anmutenden Verkäufers entgegen: Donkey Kong. Das habe ich damals auf dem Game Boy (dem dicken, alten, grauen Ding mit den vier Grünstufen) gespielt als ich gefühlte drei Jahre alt war und, völlig frustriert von Link's Awakening, ein neues Spiel brauchte.
Drei Euro. Gekauft! Zuhause gleich davor gesetzt und losgedaddelt. Viele wissen ja gar nicht, dass man bei dem klassischen Donkey Kong Mario spielt. In der Tat hatte Mario sogar sein Debut auf dem Arcade-Donkey Kong! Damals hatten Spiele noch fingerkuppengroße Pixel, mit Details war also nicht viel. Daher entschied man sich für eine Mütze bei der Spielfigur, Haare konnte man einfach nicht animieren. Mario war geboren (damals hieß er noch Jumpman)! Er hatte schon immer einen Faible für Prinzessinen, so galt es auch in Donkey Kong stets eine Prinzessin zu retten. Damals war es noch nicht Peach, sondern Pauline (fragt mich nicht, wer sich den Namen ausgedacht hat).
Der Game Boy-Ableger erschien 1994 und basiert auf dem Arcade-Original. Es beginnt mit den ursprünglichen vier Leveln, geht allerdings est dann richtig los: 96 weitere Stages voller Schmerzen erwarten den Hardcore-Zocker. Ich hatte damals ständige Sorgen, bei dem dämlichen Spiel nicht zu verrecken! Donkey Kong ist nämlich kackschwer! Eine Berührung, tot. Zeit abgelaufen, tot. Verwirrt vom Level, tot. Dabei ist das Ziel des Spiels denkbar einfach: In jedem Level ist ein Schlüssel, den muss man finden und damit zur verschlossenen Tür laufen. Alle paar Level erscheint Donkey Kong und wirft Dinge auf Mario. Erreicht man den Affen auf seiner erhöhten Plattform - die Prinzessin zum Greifen nahe -, so verzieht sich das Ungetüm samt Pauline und es geht ins nächste Level.
Als ich noch klein und dumm war, hatte ich auch noch nicht alle Techniken von Anfang an begriffen. Mario besitzt nämlich schon in diesem uralten Spiel sehr ausgefeilte Sprungtechniken: Rennt man in eine Richtung und drückt dann schnell in die andere, so kann man den bis heute existierenden Seitwärts-Salto ausführen. Eine lebensrettende Technik! Donkey Kong liebt es nämlich, mit Fässern um sich zu werfen (Hobby #2 nach Prinzessinen entführen). Fässer sind groß und schnell. Fässer töten Mario. Wir wollen Fässer nicht berühren. Mit dem Seitwärtssprung kann man den Fässern elegant ausweichen. Außerdem kann Mario sich auf den Kopf stellen! Könnt ihr's glauben? Das ist insofern sinnvoll als dass Mario mit seinen Füßen Fässer aufhalten kann ohne jämmerlich zu verrecken. Ihr seht schon, im Kampf gegen Donkey Kong macht sich Wissen über Fässer sehr bezahlt.
Achja: Für so ein altes Spiel ist das Gameplay ziemlich ausgefuchst! Es gibt jede Menge knifflige Puzzle- und Hüpf-Passagen. Beispielsweise kann man Brücken und Leitern durch Aktivieren von Kästchen an beliebigen Stellen im Level bauen, um an andere Orte vorzudringen. Allerdings nur für kurze Zeit, dann veschwinden die Bauwerke wieder! Sowieso ist die Zeitbegrenzung der Level eine ernstzunehmende Komponente: Wenn man nicht schnell rausbekommt, wie man das Level lösen soll, verreckt man verwirrt in irgendeiner Ecke. Zwischen den Levels gibt es kleine Minigames, falls man innerhalb einer Stage alle drei Spezialgegenstände eingesammelt hat. Hier kann man dann zusätzliche Leben gewinnen. Das ist die einzige Oase, die euch vor dem Game Over bewahrt! Als dummes Kind habe ich die Gegenstände häufig übersehen, keine Bonus-Leben bekommen und bin dauernd gestorben! Macht niemals diesen Fehler.
Ich habe mich sehr gefreut, diesen Klassiker für ein paar Kröten erstanden zu haben. Es ist übrigens das erste Spiel mit vollständiger Super Gameboy-Unterstützung und ist daher ziemlich gut koloriert. Der alte Puzzle-Hüpfer macht auch heute noch Spaß und bietet gerade in den späteren Stages ein paar harte Nüsse, die man gerne knackt. Nex


Der Game Boy-Ableger erschien 1994 und basiert auf dem Arcade-Original. Es beginnt mit den ursprünglichen vier Leveln, geht allerdings est dann richtig los: 96 weitere Stages voller Schmerzen erwarten den Hardcore-Zocker. Ich hatte damals ständige Sorgen, bei dem dämlichen Spiel nicht zu verrecken! Donkey Kong ist nämlich kackschwer! Eine Berührung, tot. Zeit abgelaufen, tot. Verwirrt vom Level, tot. Dabei ist das Ziel des Spiels denkbar einfach: In jedem Level ist ein Schlüssel, den muss man finden und damit zur verschlossenen Tür laufen. Alle paar Level erscheint Donkey Kong und wirft Dinge auf Mario. Erreicht man den Affen auf seiner erhöhten Plattform - die Prinzessin zum Greifen nahe -, so verzieht sich das Ungetüm samt Pauline und es geht ins nächste Level.
Als ich noch klein und dumm war, hatte ich auch noch nicht alle Techniken von Anfang an begriffen. Mario besitzt nämlich schon in diesem uralten Spiel sehr ausgefeilte Sprungtechniken: Rennt man in eine Richtung und drückt dann schnell in die andere, so kann man den bis heute existierenden Seitwärts-Salto ausführen. Eine lebensrettende Technik! Donkey Kong liebt es nämlich, mit Fässern um sich zu werfen (Hobby #2 nach Prinzessinen entführen). Fässer sind groß und schnell. Fässer töten Mario. Wir wollen Fässer nicht berühren. Mit dem Seitwärtssprung kann man den Fässern elegant ausweichen. Außerdem kann Mario sich auf den Kopf stellen! Könnt ihr's glauben? Das ist insofern sinnvoll als dass Mario mit seinen Füßen Fässer aufhalten kann ohne jämmerlich zu verrecken. Ihr seht schon, im Kampf gegen Donkey Kong macht sich Wissen über Fässer sehr bezahlt.

Achja: Für so ein altes Spiel ist das Gameplay ziemlich ausgefuchst! Es gibt jede Menge knifflige Puzzle- und Hüpf-Passagen. Beispielsweise kann man Brücken und Leitern durch Aktivieren von Kästchen an beliebigen Stellen im Level bauen, um an andere Orte vorzudringen. Allerdings nur für kurze Zeit, dann veschwinden die Bauwerke wieder! Sowieso ist die Zeitbegrenzung der Level eine ernstzunehmende Komponente: Wenn man nicht schnell rausbekommt, wie man das Level lösen soll, verreckt man verwirrt in irgendeiner Ecke. Zwischen den Levels gibt es kleine Minigames, falls man innerhalb einer Stage alle drei Spezialgegenstände eingesammelt hat. Hier kann man dann zusätzliche Leben gewinnen. Das ist die einzige Oase, die euch vor dem Game Over bewahrt! Als dummes Kind habe ich die Gegenstände häufig übersehen, keine Bonus-Leben bekommen und bin dauernd gestorben! Macht niemals diesen Fehler.
Ich habe mich sehr gefreut, diesen Klassiker für ein paar Kröten erstanden zu haben. Es ist übrigens das erste Spiel mit vollständiger Super Gameboy-Unterstützung und ist daher ziemlich gut koloriert. Der alte Puzzle-Hüpfer macht auch heute noch Spaß und bietet gerade in den späteren Stages ein paar harte Nüsse, die man gerne knackt. Nex
AsgarZigel am 15.08.2010 um 20:35 Uhr
Jop hab ich damals auch immer sehr gerne gespielt. Und es ist wirklich recht schwer, vor allem später im Spiel.



