Homefront
Go Koreans!
Es sieht nicht gut aus für die Amerikaner, jedenfalls wenn es nach Kaos Studios Zukunftsszenario in Homefront geht. Amerikas Wirtschaft geht langsam aber sicher den Bach runter, während in Nordkorea Kim-Jong-Il stirbt und sein Sohn an die Macht kommt. Dieser vereint das Land und führt es in bessere Zeiten. Gleichzeitig bedrohen sie ein paar Nachbarländer mit ihren Atomwaffen und zwingen sie in die Große Koreanische Republik - als erstes erwischt es da Japan und später noch ein paar Inselstaaten. Währenddessen geht es der US of A immer schlechter und es kommt zu Revolten in der Bevölkerung. Das Kriegsrecht wird ausgeeufen und der Staat ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Dann im Jahre 2025 schickt die Große Koreanische Republik einen Satelliten in den Orbit, der per EMP kurzerhand mal die Vereingten Staaten ohne Strom dastehen lässt - nur zwei Jahre später kontrolliert die GKR den Westen Amerikas und das einzige, was sich ihnen entgegenstellt, ist eine eher schlecht als recht organisierte Guerilla-Armee.

Damit steht schon mal das unverbrauchte Szenario des Spiels fest. Bei dem Gameplay sieht das etwas anders aus, denn das ist hypergenerisch. Keine Besonderheiten hier (außer die Drohnen, die sie schon in Frontlines hatten) - man läuft durch einen Schlauchlevel und ballert auf Gegner. Das Ganze soll aber sehr, sehr gut inszeniert sein, viel Action und Geschwindigkeit beherbergen und das Spiel wird allgemein eher von seinem Szenario und der Inzenierung leben als von einem besonderen Spielprinzip - wobei das ja nicht schlecht ist, sondern einfach nur generisch. Relativ neu ist vor allem, dass der Krieg mal IN Amerika stattfindet und man einen Guerilla spielt, statt irgendwelche Supersoldaten auf ihrem Kreuzzug für Demokratie.

Pyew!

In den Rebellionslagern und auch ansonsten soll ein glaubwürdiges Bild vom Widerstand und dem Krieg gezeichnet werden. So findet man überall in den Lagern auch viele Zivilisten, die ihren Teil tun, oder auch spielende Kinder. Auch wird deutlich, das man immer damit rechnen muss, schnell zu fliehen und das Lager woanders neu aufzubauen, z.B. haben die Leute ihre Nutzpflanzen in Kübeln, damit man sie schnell mitnehmen kann und im neuen Lager nicht von vorne anfangen muss. Die Charaktere selbst verfügen auch über verschiedene Ansichten, sind nicht nur von ihrem Hurra-Patriotismus getrieben, sondern wollen einfach frei sein und überleben.

Neben der Kampagne wird es auch einen Multiplayer-Modus geben, wie sich das für einen Shooter gehört, zu dem sich die Entwickler aber noch etwas bedeckt hielten. Was man weiß ist, dass es wahrscheinlich größere Schlachten geben wird als man es sonst von dieser Art Spiel gewohnt ist (also mehr als mal 16 Leute auf dem Spielfeld).


Ich blicke dem Ganzen zwar schon irgendwie gespannt entgegen, weil ich glaube, dass sie das Szenario sehr glaubwürdig und lebendig rüberbringen können und ich das Setting jetzt schon liebe, aber bald kommt Reach und jeder andere Shooter wird leider dafür weichen müssen. Mein Studium wohl auch. Auch Ihr - Jozu
30.07.2010 | Jozu | Vorfreude
4 Kommentare
» Kommentare
Dreed am 30.07.2010 um 21:44 Uhr
das hört sich ja mal ziemlich geil an^^
gefählt mit...wann kommt es raus?
Nex am 31.07.2010 um 00:28 Uhr
Release ist für irgendwann 2010 angesetzt, was Genauers gibt es derzeit leider nicht.
Dreed am 31.07.2010 um 01:32 Uhr
soo lange haben wir ja nicht mehr 2010... müsst ja bald kommen^^
Jozu am 31.07.2010 um 18:45 Uhr
Also einigen Gerüchten zufolge kann es auch sein, dass es 2010 nicht mehr kommt.
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