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Insane in the Membrane
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CellCraft ist ein Spiel über Zellbiologie. Das klingt zwar zuerst langweilig! Aber! Es ist eigentlich ziemlich spannend. Baut eure Zelle auf! Bewegt eure Zelle und sammelt Glukose! Bekämpft Viren! Und nebenbei lernt ihr so einiges über die Zelle. Biologisch betrachtet ist das Spiel eine sehr gute Abbildung der tatsächlichen Vorgänge auf zellularer Ebene. Das Ganze fällt unter Educational Gaming und ist zudem völlig kostenlos für PC und Mac zu haben. [Download]
Alles beginnt mit dem Zellkern, der die vollständige DNA des Organismus enthält. Die DNA ist sowas wie ein Bauplan der Zelle, mit dem sich unzählige, verschiedene Proteine herstellen lassen. Das sind sehr fleißige kleine Racker! Sie transportieren wichtige Stoffe für den Organismus und stellen beispielsweise auch die Immunabwehr zur Verfügung. So ziemlich alles ist aus Proteinen aufgebaut.
Jetzt muss die Zelle dafür sorgen, dass anhand der Baupläne auch die entsprechenden Proteine hergestellt werden. Dazu wird eine Kopie des Plans angefertigt (wir wollen ja das Original nicht verlieren, das ist schließlich wichtig!), welche die Zelle verlässt. Außerhalb des Zellkerns befinden sich überall die Ribosomen. Diese sind dafür zuständig, anhand der Bauplankopie das Protein zu basteln. Dabei platzieren sich direkt am Bauplan bereits die nötigen Einzelteile für das Endprodukt und das Ribosom braucht sie nur noch zusammenzufügen und anschließend als fertiges Produkt zu entlassen. Fast wie in einer Fabrik. Allerdings brauchen solchen komplizierten Vorgänge natürlich auch Energie, sonst geht gar nichts! Die Energie in der Zelle heißt ATP und ist ein besonders aufgeladener Stoff, der bei ensprechenden Reaktionen seinen Kraftstoff abgibt, wo er gebraucht wird. Um ATP zu gewinnen braucht die Zelle allerdings erst mal Rohstoffe, zum Beispiel Glukose! Zucker ist ein sehr energiereiches Molekül. Die Kraftwerke der Zelle heißen Mitochondrien, sie gewinnen die Power für die Zelle.
Im Spiel ist das ungefähr so wie bei Command & Conquer, nur dass die Basis Zellkern heißt und die Kraftwerke Mitochondrien. Wenn diese Gebäude stehen, beginnt man als nächstes damit, Einheiten zu bauen! So ist es auch in der Zelle. So bietet es sich an, kleine Abwehrkörperchen zu bauen, wenn die Basis von Viren angegriffen wird! Die Viren schädigen der Zellmembran, die eure Zelle umhüllt (die Energie der Membran darf nicht auf 0 sinken, sonst habt ihr natürlich verloren!). Außerdem beginnen Viren sich durch eure Zelle zu vermehren, wenn sie bis zum Kern vorstoßen können. Dadurch werden es nicht nur mehr, es schadet auch eurem Kern - und seine Energie darf ebenfalls nicht aufgebraucht werden! Zuerst müssen die Viren abgewehrt werden, dann regeneriert sich die Zelle von selbst. Natürlich kostet auch das ATP-Energie, aber wenn man fleißig Glukose sammelt, kommt man da in keine Nöte.
Je weiter ihr im Spiel fortschreitet, desto mehr Zellorganellen (=Gebäude) könnt ihr bauen. Auch die Funktionen der einzelnen Organellen können über die Zeit noch erweitert werden. Ähnlich wie bei Trauma Center bekommt der Spieler in jedem Abschnitt Hilfe von Außen - durch Wissenschaftler -, die einem neue Funktionen erklärt, die demnächst relevant werden. Erklärungen zum Spiel werden dabei subtil durch biologische Informationen ergänzt, sodass man nicht umher kommt, hier und da etwas Neues zu lernen. Zwischen den Abschnitten wird über das Spiel hinweg auch eine kleine Geschichte erzählt, in der man mehr über die Wissenschaftler und ihre Aufgabe erfährt. Sprachausgabe gibt es keine, der Comicstil und die Dialoge sind allerdings ziemlich witzig und nehmen die Wissenschaft auch mal auf die Schippe.
Nicht nur für Biologen interessant! Der bunt-fröhliche Stil des Spiels macht Spaß und vermittelt Wissen spielerisch und leichtfüßig. Wer sich zudem für die Zelle interessiert oder sich bewusst weiterbilden möchte, findet hier das richtige Spiel! Nex
Alles beginnt mit dem Zellkern, der die vollständige DNA des Organismus enthält. Die DNA ist sowas wie ein Bauplan der Zelle, mit dem sich unzählige, verschiedene Proteine herstellen lassen. Das sind sehr fleißige kleine Racker! Sie transportieren wichtige Stoffe für den Organismus und stellen beispielsweise auch die Immunabwehr zur Verfügung. So ziemlich alles ist aus Proteinen aufgebaut.
Jetzt muss die Zelle dafür sorgen, dass anhand der Baupläne auch die entsprechenden Proteine hergestellt werden. Dazu wird eine Kopie des Plans angefertigt (wir wollen ja das Original nicht verlieren, das ist schließlich wichtig!), welche die Zelle verlässt. Außerhalb des Zellkerns befinden sich überall die Ribosomen. Diese sind dafür zuständig, anhand der Bauplankopie das Protein zu basteln. Dabei platzieren sich direkt am Bauplan bereits die nötigen Einzelteile für das Endprodukt und das Ribosom braucht sie nur noch zusammenzufügen und anschließend als fertiges Produkt zu entlassen. Fast wie in einer Fabrik. Allerdings brauchen solchen komplizierten Vorgänge natürlich auch Energie, sonst geht gar nichts! Die Energie in der Zelle heißt ATP und ist ein besonders aufgeladener Stoff, der bei ensprechenden Reaktionen seinen Kraftstoff abgibt, wo er gebraucht wird. Um ATP zu gewinnen braucht die Zelle allerdings erst mal Rohstoffe, zum Beispiel Glukose! Zucker ist ein sehr energiereiches Molekül. Die Kraftwerke der Zelle heißen Mitochondrien, sie gewinnen die Power für die Zelle.

Im Spiel ist das ungefähr so wie bei Command & Conquer, nur dass die Basis Zellkern heißt und die Kraftwerke Mitochondrien. Wenn diese Gebäude stehen, beginnt man als nächstes damit, Einheiten zu bauen! So ist es auch in der Zelle. So bietet es sich an, kleine Abwehrkörperchen zu bauen, wenn die Basis von Viren angegriffen wird! Die Viren schädigen der Zellmembran, die eure Zelle umhüllt (die Energie der Membran darf nicht auf 0 sinken, sonst habt ihr natürlich verloren!). Außerdem beginnen Viren sich durch eure Zelle zu vermehren, wenn sie bis zum Kern vorstoßen können. Dadurch werden es nicht nur mehr, es schadet auch eurem Kern - und seine Energie darf ebenfalls nicht aufgebraucht werden! Zuerst müssen die Viren abgewehrt werden, dann regeneriert sich die Zelle von selbst. Natürlich kostet auch das ATP-Energie, aber wenn man fleißig Glukose sammelt, kommt man da in keine Nöte.
Je weiter ihr im Spiel fortschreitet, desto mehr Zellorganellen (=Gebäude) könnt ihr bauen. Auch die Funktionen der einzelnen Organellen können über die Zeit noch erweitert werden. Ähnlich wie bei Trauma Center bekommt der Spieler in jedem Abschnitt Hilfe von Außen - durch Wissenschaftler -, die einem neue Funktionen erklärt, die demnächst relevant werden. Erklärungen zum Spiel werden dabei subtil durch biologische Informationen ergänzt, sodass man nicht umher kommt, hier und da etwas Neues zu lernen. Zwischen den Abschnitten wird über das Spiel hinweg auch eine kleine Geschichte erzählt, in der man mehr über die Wissenschaftler und ihre Aufgabe erfährt. Sprachausgabe gibt es keine, der Comicstil und die Dialoge sind allerdings ziemlich witzig und nehmen die Wissenschaft auch mal auf die Schippe.
Nicht nur für Biologen interessant! Der bunt-fröhliche Stil des Spiels macht Spaß und vermittelt Wissen spielerisch und leichtfüßig. Wer sich zudem für die Zelle interessiert oder sich bewusst weiterbilden möchte, findet hier das richtige Spiel! Nex
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