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Star Successor
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Treasure ist bekannt für zwei Dinge: Ausgefallene Action und kackschwere Shooter. Meistens beides auf einmal. Gunstar Heroes dürfte Shooter-Fans noch ein Begriff sein - seinerzeit ein technischer und spielerischer Leckerbissen. Etwas weniger bekannt, aber nicht weniger genial ist Treasures Rail-Shooter Sin and Punishment. Der Titel erschien vor rund zehn Jahren auf dem Nintendo 64, allerdings nur in Japan. Erst 2007 gab es einen weltweiten Release von Sin and Punishment für die Virtual Console auf der Wii.
Die Fanbase gründet dabei nicht nur auf der erstklassigen Optik, die alles aus dem N64 herauskitzelte, oder die verwirrende Story des Spiels. Rang und Namen erhielt es vor allem durch seine großen Actionszenen und das fordernde Gameplay. Aber unter uns: Die Steuerung war für den Po! Auf Sin and Punishment 2 lastete wegen seines erfolgreichen Vorgängers jedoch enormer Erwartungsdruck. Dem wollte ich gern etwas Luft machen! Aber! Obwohl das Spiel bereits seit letzten Oktober in Japan zu haben ist, wurde der Release für die westliche Welt erneut verschoben. Die wollen mich vom Testen abhalten! Aber nicht mit mir! Habe mir jetzt einfach die japanische Version geholt, die (noch immer) konfuse Story ignoriert und munter drauf losgespielt.
Bei einem Rail-Shooter kann man sich für gewöhnlich voll auf's Zielen konzentrieren, weil sich alles ganz automatisch fortbewegt und alle Feinde brav ins Bild wandern, um abgeschossen zu werden. Dieser House-of-the-Dead-Idylle folgt Sin and Punishment allerdings nicht so ganz. Stattdessen bekommt man auch eine Spielfigur an die Hand, die man durch einen Haufen Scheiße von Feinden und Schüssen navigieren muss, während sich das Level in guter Railgun-Manier immer weiter forterzählt. Ausweichen kann man den unzähligen Gefahren durch Ausweichrollen oder Springen, während man Dauerfeuer auf alles gibt, was sich bewegt. Als besonderes Gimmick gibt es sogar ein Jetpack oder Hoverboard, das man jederzeit zum Schweben benutzen kann. Kommen Feinde doch mal zu nahe, kann man sie auch durch Nahkampf-Angriffe mit dem Schwert erledigen. Davon sollte man auch tunlichst Gebrauch machen, denn es geht äußerst schnell, macht viel Schaden und erfordert kein genaues Zielen. Für Gegnerhorden gibt es zudem einen Lock-On, der reichlich Flächenschaden verursucht. Dieser muss allerdings erstmal aufgeladen werden und braucht nach dem Einsatz nochmal kurze Erholung.
Die Levels sind schnell, bunt und äußerst abwechslungsreich. Mal läuft man einen Highway entlang, ein anderes mal hovert man mit dem Jetpack durch eine Stadt oder fällt kilometertief durch Schächte mit Spinnen-Endgegnern (verdammt, was haben alle immer mit Riesenspinnen?!). Pausen gibt es da selten. Hat man einen Abschnitt geschafft, indem man einen Engegner gerade so noch besiegt hat, kann es gut sein, dass der nächste Level einfach mit einem neuen Boss beginnt. Und so Bosse haben Raketen, Flammenwerfer, Laser und Schlimmeres. Die sieht man... und dann stirbt man. Oft. Aber da muss man durch.
Sin and Punishment 2 braucht sich mit seinem Gameplay nicht hinter dem Vorgänger zu verstecken, sondern kann locker mithalten. Zudem hat man an alle Spieler gedacht, was die Steuerung angeht: Neben klassischer Steuerung mit Gamecube- oder Classic-Controller kann man auch mit Wiimote und Nunchuck oder sogar mit Wii Zapper spielen. Da sollte sich jeder irgendwie wiederfinden. Und wer sich nicht gern allein wiederfindet, kann sogar im Co-op-Modus zu zweit auf Highscorejagd gehen. Der Mitstreiter steuert zwar keine zweite Figur, kann den ersten Spieler aber durch Ballern unterstützen. Ständiger Motivator für das viele Schießen sind natürlich Highscores! Da es aber Online-Leaderboards gibt, wird das nur für Enttäuschung sorgen, weil man sich ständig mit koreanischen Maximalscores vergleichen muss. Nichtsdestotrotz bietet Sin and Punishment 2 ein geniales Punktesystem: Euer Multiplikator steigt für Abschüsse, sinkt aber umso stärker, wenn ihr getroffen werdet. Es ist also ein ständiger innerer Kampf zwischen ausweichen wollen (und müssen) und dem Drang möglichst viele Feinde zu erwischen, um den Multiplikator hoch zu halten. Nur um nochmal den Anspruch deutlich zu machen: Der Multiplikator beginnt bei 0,1 (ausgeschrieben: Null Komma Eins) und steigt in Zehnteln. Erst ab einem Zehnfach-Multiplikator kommt das Ding auch ganzzahlig in Fahrt - aber da muss man erstmal hinkommen!
Sin and Punishment 2 ist definitiv einer der besten Vertreter seines Genres und verdient eigentlich viel mehr Hype als ihm zukommt. Zu empfehlen für alle Anhänger des Vorgängers, Fans von Treasure, Highscore-Jäger und natürlich die Masochisten unter euch. Nex
Die Fanbase gründet dabei nicht nur auf der erstklassigen Optik, die alles aus dem N64 herauskitzelte, oder die verwirrende Story des Spiels. Rang und Namen erhielt es vor allem durch seine großen Actionszenen und das fordernde Gameplay. Aber unter uns: Die Steuerung war für den Po! Auf Sin and Punishment 2 lastete wegen seines erfolgreichen Vorgängers jedoch enormer Erwartungsdruck. Dem wollte ich gern etwas Luft machen! Aber! Obwohl das Spiel bereits seit letzten Oktober in Japan zu haben ist, wurde der Release für die westliche Welt erneut verschoben. Die wollen mich vom Testen abhalten! Aber nicht mit mir! Habe mir jetzt einfach die japanische Version geholt, die (noch immer) konfuse Story ignoriert und munter drauf losgespielt.

Bei einem Rail-Shooter kann man sich für gewöhnlich voll auf's Zielen konzentrieren, weil sich alles ganz automatisch fortbewegt und alle Feinde brav ins Bild wandern, um abgeschossen zu werden. Dieser House-of-the-Dead-Idylle folgt Sin and Punishment allerdings nicht so ganz. Stattdessen bekommt man auch eine Spielfigur an die Hand, die man durch einen Haufen Scheiße von Feinden und Schüssen navigieren muss, während sich das Level in guter Railgun-Manier immer weiter forterzählt. Ausweichen kann man den unzähligen Gefahren durch Ausweichrollen oder Springen, während man Dauerfeuer auf alles gibt, was sich bewegt. Als besonderes Gimmick gibt es sogar ein Jetpack oder Hoverboard, das man jederzeit zum Schweben benutzen kann. Kommen Feinde doch mal zu nahe, kann man sie auch durch Nahkampf-Angriffe mit dem Schwert erledigen. Davon sollte man auch tunlichst Gebrauch machen, denn es geht äußerst schnell, macht viel Schaden und erfordert kein genaues Zielen. Für Gegnerhorden gibt es zudem einen Lock-On, der reichlich Flächenschaden verursucht. Dieser muss allerdings erstmal aufgeladen werden und braucht nach dem Einsatz nochmal kurze Erholung.

Cave-Diving auf dem Hoverboard!
Die Levels sind schnell, bunt und äußerst abwechslungsreich. Mal läuft man einen Highway entlang, ein anderes mal hovert man mit dem Jetpack durch eine Stadt oder fällt kilometertief durch Schächte mit Spinnen-Endgegnern (verdammt, was haben alle immer mit Riesenspinnen?!). Pausen gibt es da selten. Hat man einen Abschnitt geschafft, indem man einen Engegner gerade so noch besiegt hat, kann es gut sein, dass der nächste Level einfach mit einem neuen Boss beginnt. Und so Bosse haben Raketen, Flammenwerfer, Laser und Schlimmeres. Die sieht man... und dann stirbt man. Oft. Aber da muss man durch.

Spinne. Ich sag's doch.
Sin and Punishment 2 braucht sich mit seinem Gameplay nicht hinter dem Vorgänger zu verstecken, sondern kann locker mithalten. Zudem hat man an alle Spieler gedacht, was die Steuerung angeht: Neben klassischer Steuerung mit Gamecube- oder Classic-Controller kann man auch mit Wiimote und Nunchuck oder sogar mit Wii Zapper spielen. Da sollte sich jeder irgendwie wiederfinden. Und wer sich nicht gern allein wiederfindet, kann sogar im Co-op-Modus zu zweit auf Highscorejagd gehen. Der Mitstreiter steuert zwar keine zweite Figur, kann den ersten Spieler aber durch Ballern unterstützen. Ständiger Motivator für das viele Schießen sind natürlich Highscores! Da es aber Online-Leaderboards gibt, wird das nur für Enttäuschung sorgen, weil man sich ständig mit koreanischen Maximalscores vergleichen muss. Nichtsdestotrotz bietet Sin and Punishment 2 ein geniales Punktesystem: Euer Multiplikator steigt für Abschüsse, sinkt aber umso stärker, wenn ihr getroffen werdet. Es ist also ein ständiger innerer Kampf zwischen ausweichen wollen (und müssen) und dem Drang möglichst viele Feinde zu erwischen, um den Multiplikator hoch zu halten. Nur um nochmal den Anspruch deutlich zu machen: Der Multiplikator beginnt bei 0,1 (ausgeschrieben: Null Komma Eins) und steigt in Zehnteln. Erst ab einem Zehnfach-Multiplikator kommt das Ding auch ganzzahlig in Fahrt - aber da muss man erstmal hinkommen!
Sin and Punishment 2 ist definitiv einer der besten Vertreter seines Genres und verdient eigentlich viel mehr Hype als ihm zukommt. Zu empfehlen für alle Anhänger des Vorgängers, Fans von Treasure, Highscore-Jäger und natürlich die Masochisten unter euch. Nex
Rian am 01.05.2010 um 14:50 Uhr
Ich fand's nun nicht so schlimm ohne Gefahr, ein Leben zu verlieren, mitzuspielen als 2nd Player. Ganz im Gegenteil: Man ist unterstützend für den ersten Spieler da und so können selbst Leute, die eher auf der Casual-Achse wandern, ein bisschen in ein Core-Game reinwurzeln.
Nex am 01.05.2010 um 21:54 Uhr
Okay, als Einstieg für Casual-Gamer ist das bestimmt ganz gut. Die Level sind auch ganz gut schaffbar, aber die Bosse stinken ziemlich rum.




