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DIE, DIE, DIEEEEE!
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Wir haben schon oft genug alle Vorurteile gegenüber Gamern durchgekaut und dazu zählte unter anderem ja auch, dass man im "RL" eher zu den "Losern" gehört, was natürlich Ansichtssache ist. So empfinden sich 14jährige mopsige BLINGBLING-Tussis ja oft als Mittelpunkt der Welt und überaus begabt, dementsprechend kann man also überlegen, inwieweit es jetzt schlimm ist von Menschen dieser Kategorie als Loser bezeichnet zu werden. Aber das ist eine andere Geschichte. Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass viele Gamer bisweilen nicht viel zu sagen haben. Somit stauen sich Frust und Machtfantasien an - Heutzutage gibt es dafür Spiele wie Black and White 2, Die Sims 3 oder Fable, in denen man als übermächtige Figur über Leben und Tod von allen Lebewesen entscheiden kann. Früher hatten wir Lemmings.
Ach ja, diese kleinen Punks mit ihren grünen Haaren. Wie ich sie gleichzeitig geliebt und gehasst habe. Einerseits war man für sie verantwortlich und sie kamen ohne einen nicht zurecht - wie Haustiere oder Kinder - andererseits war man für sie verantwortlich und sie kamen ohne einen nicht zurecht. Mal ehrlich, wer hat sich nicht schon gefragt, warum man diese ganze Arbeit des Rettens für eine Gruppe merkartiger Leute, die ganz offensichtlich einfach nicht überlebensfähig sind, auf sich nimmt. Da kann man doch einfach mal die natürliche Auslese walten lassen. Außerdem hatte man doch diese tolle Atombomben-Taste - warum wird sie einem gegeben, wenn die in keinster Weise dem Spieler dabei hilft, das Ziel zu erreichen? Weil man sich besser fühlt und es Frust abbaut, wenn man diesen degenerierten Haufen per Knopfdruck einfach mal ausradieren kann - BOOM!
Aber das Spiel wird natürlich langweilig, wenn man einfach wartet, bis alle gespawnt sind, und dann die Bombe zündet. Irgendwann hat man davon genug und möchte die Lemminge in ihr Zuhause (was hoffentlich keine Klippen, Gruben oder Seen hat) geleiten. In gewisser Weise ist das auf Dauer auch viel befriedigender - schließlich sieht man auf diese Weise viel mehr Level und hat das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Und das ist es ja, was viele zum Spielen bringt - Erfolgserlebnisse. Neben dem ursprünglichen Lemmings gab es ja auch noch stumpfe Fortsetzungen (wovon eine 3D und grottig war) und Lemmings Paintball. Von den reinen Lemmings-Teilen fand ich den ersten mit Abstand am besten, während die anderen sich nur wie Geldhäscherei anfühlten. Allerdings war Lemmings Paintball durchaus amüsant und auch mal was Anderes. Hierbei spielte man in einer isometrische Ansicht und hat sich per Mausklick durch die Level bewegt und geschossen, später dann auch in Gruppen von bis zu vier Lemmingen, zwischen denen man switchen konnte. Aber man konnte nicht einfach dauerklicken, sondern musste schon etwas überlgen und ein gewisses Maß an Geschick an den Tag legen - was wahrscheinlich der Grund dafür war, dass es wenig erfolgreich wurde. Und man hatte ein Zeitlimit. Immer.
Auf jeden fall kann ich den ersten Lemmings-Teil jedem mal ans Herz legen, der ihn noch nicht gespielt hat, denn er hat wirklich etwas Wichtiges verpasst. Das ist wie Space Invaders, Tetris oder Pong nicht gespielt zu haben. Und Lemmings Paintball ist ein Geheimtipp von meiner Seite - Ich hatte damals echt Spaß damit.
Auch Ihr - Jozu

Lemminge in freier Laufbahn
Ach ja, diese kleinen Punks mit ihren grünen Haaren. Wie ich sie gleichzeitig geliebt und gehasst habe. Einerseits war man für sie verantwortlich und sie kamen ohne einen nicht zurecht - wie Haustiere oder Kinder - andererseits war man für sie verantwortlich und sie kamen ohne einen nicht zurecht. Mal ehrlich, wer hat sich nicht schon gefragt, warum man diese ganze Arbeit des Rettens für eine Gruppe merkartiger Leute, die ganz offensichtlich einfach nicht überlebensfähig sind, auf sich nimmt. Da kann man doch einfach mal die natürliche Auslese walten lassen. Außerdem hatte man doch diese tolle Atombomben-Taste - warum wird sie einem gegeben, wenn die in keinster Weise dem Spieler dabei hilft, das Ziel zu erreichen? Weil man sich besser fühlt und es Frust abbaut, wenn man diesen degenerierten Haufen per Knopfdruck einfach mal ausradieren kann - BOOM!
Aber das Spiel wird natürlich langweilig, wenn man einfach wartet, bis alle gespawnt sind, und dann die Bombe zündet. Irgendwann hat man davon genug und möchte die Lemminge in ihr Zuhause (was hoffentlich keine Klippen, Gruben oder Seen hat) geleiten. In gewisser Weise ist das auf Dauer auch viel befriedigender - schließlich sieht man auf diese Weise viel mehr Level und hat das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Und das ist es ja, was viele zum Spielen bringt - Erfolgserlebnisse. Neben dem ursprünglichen Lemmings gab es ja auch noch stumpfe Fortsetzungen (wovon eine 3D und grottig war) und Lemmings Paintball. Von den reinen Lemmings-Teilen fand ich den ersten mit Abstand am besten, während die anderen sich nur wie Geldhäscherei anfühlten. Allerdings war Lemmings Paintball durchaus amüsant und auch mal was Anderes. Hierbei spielte man in einer isometrische Ansicht und hat sich per Mausklick durch die Level bewegt und geschossen, später dann auch in Gruppen von bis zu vier Lemmingen, zwischen denen man switchen konnte. Aber man konnte nicht einfach dauerklicken, sondern musste schon etwas überlgen und ein gewisses Maß an Geschick an den Tag legen - was wahrscheinlich der Grund dafür war, dass es wenig erfolgreich wurde. Und man hatte ein Zeitlimit. Immer.

Lemmings Paintball - pyew pyew pyew!
Auf jeden fall kann ich den ersten Lemmings-Teil jedem mal ans Herz legen, der ihn noch nicht gespielt hat, denn er hat wirklich etwas Wichtiges verpasst. Das ist wie Space Invaders, Tetris oder Pong nicht gespielt zu haben. Und Lemmings Paintball ist ein Geheimtipp von meiner Seite - Ich hatte damals echt Spaß damit.
Auch Ihr - Jozu
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