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Muss es denn immer sein?
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Letzte Woche wurden Scribblenauts 2 und Portal 2 angekündigt, Fortsetzungen zu zwei Spielen, die durchaus in ihrer Machart einzigartig waren und gerade dafür großes Lob eingeheimst haben. Und beides Spiele, bei denen meiner Meinung nach ein Sequel nicht unbedingt notwendig wäre.
Bei Scribblenauts 2 sehe ich das Problem, dass der Vorgänger erst vor kurzem erschienen ist, teilweise sehr spaßig war, aber nach dem Spielen hatte ich kein Bedürfnis noch mehr davon zu sehen. Der Nachfolger verspricht zwar eine bessere Steuerung -- wehe wenn das Dpad nicht zum Einsatz kommt! -- aber klingt ansonsten einfach nur nach einem Erweiterungspack. Es wird zwar einen Leveleditor geben und man wird Wörter mit Adjektiven modifizieren können, aber das ist auch schon der Weisheit letzter Schluss. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Entwickler sich mehr Zeit genommen hätten, um die Grundidee, die ohne Zweifel super ist, vielleicht in einem etwas anderen Gewand zu präsentieren.
Portal ist ein anderer Fall, denn hier hatte man nach dem Spielen die Lust auf mehr. Das lag aber zum Einen daran, dass das Spiel schön kurz gehalten wurde und zum Anderen durchgehend genug Abwechslung bot. Jedes Portal-Rätsel stellte den Spieler vor eine neue Herausforderung, die einen neuen Denkansatz erforderte, um zur Lösung zu gelangen. Dass Portal 2 nun zu einem "richtigen" Spiel mit vollem Umfang ausgebaut werden soll, finde ich leicht bedenklich. Kann man das Spiel auch frisch halten, wenn man plötzlich eine Spielzeit von 10 - 15 Stunden zu füllen hat? Wenigstens hat man sich aber hier etwas mehr Zeit gelassen und die eierlegende Wollmilchsau nicht gleich ein paar Monate nach Release angesteckt. Zudem klingt der Coop-Modus nach einer tollen, neuen Komponente.
Es gibt aber natürlich noch eine Menge mehr Beispiele, wie etwa auch die CoD-Serie, die von unterschiedlichen Entwicklern alle zwei Jahre erscheint und langsam entwickelt sich auch ein Halo irgendwie zu einem jährlichen Titel.
Ausgerechnet hierbei sollten sich Entwickler einfach mal ein Beispiel nehmen an 2K Games, einem Sportspielehersteller, die beschlossen haben einige ihrer Sportserien nicht mehr jährlich rauszubringen, was für mich und meinen Geldbeutel vollkommen in Ordnung ist. Es müssen doch nicht immer strenge Erscheinungsrhythmen vorherrschen... Evil
Bei Scribblenauts 2 sehe ich das Problem, dass der Vorgänger erst vor kurzem erschienen ist, teilweise sehr spaßig war, aber nach dem Spielen hatte ich kein Bedürfnis noch mehr davon zu sehen. Der Nachfolger verspricht zwar eine bessere Steuerung -- wehe wenn das Dpad nicht zum Einsatz kommt! -- aber klingt ansonsten einfach nur nach einem Erweiterungspack. Es wird zwar einen Leveleditor geben und man wird Wörter mit Adjektiven modifizieren können, aber das ist auch schon der Weisheit letzter Schluss. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Entwickler sich mehr Zeit genommen hätten, um die Grundidee, die ohne Zweifel super ist, vielleicht in einem etwas anderen Gewand zu präsentieren.

Portal ist ein anderer Fall, denn hier hatte man nach dem Spielen die Lust auf mehr. Das lag aber zum Einen daran, dass das Spiel schön kurz gehalten wurde und zum Anderen durchgehend genug Abwechslung bot. Jedes Portal-Rätsel stellte den Spieler vor eine neue Herausforderung, die einen neuen Denkansatz erforderte, um zur Lösung zu gelangen. Dass Portal 2 nun zu einem "richtigen" Spiel mit vollem Umfang ausgebaut werden soll, finde ich leicht bedenklich. Kann man das Spiel auch frisch halten, wenn man plötzlich eine Spielzeit von 10 - 15 Stunden zu füllen hat? Wenigstens hat man sich aber hier etwas mehr Zeit gelassen und die eierlegende Wollmilchsau nicht gleich ein paar Monate nach Release angesteckt. Zudem klingt der Coop-Modus nach einer tollen, neuen Komponente.
Es gibt aber natürlich noch eine Menge mehr Beispiele, wie etwa auch die CoD-Serie, die von unterschiedlichen Entwicklern alle zwei Jahre erscheint und langsam entwickelt sich auch ein Halo irgendwie zu einem jährlichen Titel.
Ausgerechnet hierbei sollten sich Entwickler einfach mal ein Beispiel nehmen an 2K Games, einem Sportspielehersteller, die beschlossen haben einige ihrer Sportserien nicht mehr jährlich rauszubringen, was für mich und meinen Geldbeutel vollkommen in Ordnung ist. Es müssen doch nicht immer strenge Erscheinungsrhythmen vorherrschen... Evil
Rian am 08.03.2010 um 16:49 Uhr
Nex am 09.03.2010 um 12:53 Uhr
Also gegen Scribblenauts 2 habe ich nichts, außer dass es wirklich zu früh kommt. In zwei Jahren oder so hätte man gesagt: "Achja, das coole Spiel von damals. Ja, warum nicht!"
Portal 2 ist allerdings vollkommen überflüssig.
Portal 2 ist allerdings vollkommen überflüssig.


Liebe Spielehersteller: Wir wissen, dass ihr auch nur Geld verdienen wollt, aber lasst gute Spiele, die keine Fortsetzung brauchen, doch bitte in Ruhe.