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Smash Up!
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Ich dachte mir: Hey, mal wieder ein Turtles-Spiel! Sogar ein Beater! Außerdem mache ich dann mal wieder meine Wii an. Und sowieso: I like Turtles. Vielleicht ist es ja ganz witzig, dachte ich weiter. Doch ehrlich gesagt schmeckte dieses "vielleicht" ein bisschen nach "vielleicht auch nicht". Aber es stand Ubi drauf, also war schonmal keine Vollkatastrophe zu erwarten. Und die Serie früher war ja auch witzig! Sogar die ersten Filme waren gut. Also Los! Cowabunga!
Nachdem ich das Spiel nur fünf Minuten eingelegt hatte, wurde mir sofort klar, was das war. Hier wurde ziemlich offensichtlich ein Schema verfolgt. Das ist nicht irgendein Beater, das ist dreister Klau! Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll... ES IST SMASH BROS. MIT DEN TURTLES. Jetzt ist es raus. Es ist wirklich das gleiche Prinzip, nur ohne Prozente und Rauskicken aus dem Ring. Doch Steuerung und Spielprinzip sind identisch: Steige mit bis vier Spielern in den Ring, ein Knopf zum Schlagen, einer für Spezielle Techniken, einer zum Springen und dann das Blocken! Man kann sich aus dem Block sogar rollen und die gleichen Ausweichmanöver ausführen wie bei Smash-Bros. Die Spielmodi sind ebenfalls dem Original entliehen: Es gibt einen Arcade-Modus, bei welchem man nacheinander gegen einen oder mehrere Feinde antritt und zwischendurch gilt es, Minispiele zu gewinnen (Pizzen einsammeln oder bis zum Ende eines Levels laufen - kommt euch das bekannt vor?). Außerdem gibt es einen Mission Mode, bei dem man Kämpfe unter ganz besimmten Voraussetzungen gewinnen muss (auch dies kennen wir bereits aus Smash Bros.). Sogar der Name "Smash Up" ist ganz eindeutig eine Anlehnung an Nintendos Prügelspiel. Vielleicht will Entwickler Game Arts nicht einfach ein Plagiat liefern, sondern eine Homage.
So, jetzt hab ich mich genug über die Parallelen zu Smash Bros. ausgelassen, kommen wir zum Spiel selbst! Es beginnt mit anderthalb Händen voller Kämpfer, plus Chance auf weitere durch Freischalten. Sogar Meiser Splinter ist dabei, yeah! Shredder muss allerdings erst friegespielt werden. Alle Charaktere haben ein mehr oder weniger einzigartiges Move-Set, die Luftangriffe sind jedoch übergreifend gleich. Die Spezialangriffe sind etwas weniger originell als bei Smash Bros., doch zumindest individuell für jeden Kämpfer. Außerdem gibt es Ninja-Powerups (Wurfsterne, Feuerangriffe, etc.), die in Smash Up die Items repräsentieren. Zudem kann man sich als Ninja natürlich an Wänden festhalten und davon abspringen oder direkt angreifen, was wirklich eine nette Komponente im Gameplay ist. Außerdem gibt es Angriffe, die den Feind kurzzeitig betäuben und Blocks durchbrechen (was Griffe selbstverständlich auch tun!). So bringt das Gameplay hier sogar ein paar eigene Komponenten.
Im Arcade-Modus kann man auf fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden die kurze, laue Story durchspielen. Das dauert etwa eine Viertelstunde und wird alle paar Kämpfe durch ein paar schwarz-weiße Comic-Bilder unterbrochen, die mit müder Sprachausgabe unterlegt sind. Man verpasst hier nichts, wenn man die Sequenzen skipt, zumal es immer dieselben sind, egal mit welchem Charakter man spielt. Hat man die Leistung vollbracht, diesen Spielmodus zu beenden, darf man sich eine Trophäe aus Meister Splinters Sammlung aussuchen - diese schaltet anschließend einen Charakter oder andere Gewinne frei. Natürlich holt sich jeder als erstes Shredder, ist ja klar!
Die Charaktersammlung lässt sich bis auf 15 aufstocken, darunter sind sogar welche von Ubis Rabbids, die heute irgendwie in jedem ihrer Spiele auftauchen. Mit all diesen Kämpfern kann man natürlich auch in den freien Kampf einsteigen, entweder allein gegen CPU-Gegner oder aber mit bis zu drei Freunden. Das Ganze geht sogar online! Allerdings scheinen nicht sonderlich viele Menschen diesen Titel zu spielen - mein Matchmaking über die Nintendo WFC war fünfzehn Minuten lang erfolglos, bis ich es dann abgebrochen hab. Natürlich gibt es auch wieder Freundescodes auf der Wii, aber da ich auch sonst niemanden mit diesem Spiel kenne, konnte ich noch nicht herausfinden, ob und wie flüssig es sich über Netz spielt.
Insgesamt ist Smash Up bei weitem kein Top Titel, wirklich schlecht ist es aber auch nicht. Für Fans der grünen Kanalbewohner ist es sicher eine kleine nette Abwechslung zu Smash Bros., bietet bei Weitem jedoch nicht die Qualität und den Umfang. Grafisch ist der Titel definitiv in der letzten Generation hängen geblieben und kann hier keine Punkte abräumen. Ein Plus gibt es allerdings für das Leveldesign: Hier ist alles in Bewegung und bietet jede Menge, auch optische, Abwechslung. Das verwöhnte Spielerauge kommt allerdings zu keiner Zeit auf seine Kosten. Auch der Sound kann hier nichts rausreißen, neben 08/15-Klängen gibt es nur eine mäßige Sprachausgabe, die ziemlich blechern daherkommt. Es ist zwar witzig, aber man darf hier keine Ansprüche stellen! Ist also wie Fußballgucken mit dem Controller. Nochmal: Das ist ja nicht zwingend etwas Schlechtes. Nex

Mit den Turtles in den Ring!
Nachdem ich das Spiel nur fünf Minuten eingelegt hatte, wurde mir sofort klar, was das war. Hier wurde ziemlich offensichtlich ein Schema verfolgt. Das ist nicht irgendein Beater, das ist dreister Klau! Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll... ES IST SMASH BROS. MIT DEN TURTLES. Jetzt ist es raus. Es ist wirklich das gleiche Prinzip, nur ohne Prozente und Rauskicken aus dem Ring. Doch Steuerung und Spielprinzip sind identisch: Steige mit bis vier Spielern in den Ring, ein Knopf zum Schlagen, einer für Spezielle Techniken, einer zum Springen und dann das Blocken! Man kann sich aus dem Block sogar rollen und die gleichen Ausweichmanöver ausführen wie bei Smash-Bros. Die Spielmodi sind ebenfalls dem Original entliehen: Es gibt einen Arcade-Modus, bei welchem man nacheinander gegen einen oder mehrere Feinde antritt und zwischendurch gilt es, Minispiele zu gewinnen (Pizzen einsammeln oder bis zum Ende eines Levels laufen - kommt euch das bekannt vor?). Außerdem gibt es einen Mission Mode, bei dem man Kämpfe unter ganz besimmten Voraussetzungen gewinnen muss (auch dies kennen wir bereits aus Smash Bros.). Sogar der Name "Smash Up" ist ganz eindeutig eine Anlehnung an Nintendos Prügelspiel. Vielleicht will Entwickler Game Arts nicht einfach ein Plagiat liefern, sondern eine Homage.

Natürlich ist Shredder auch mit von der Partie!
So, jetzt hab ich mich genug über die Parallelen zu Smash Bros. ausgelassen, kommen wir zum Spiel selbst! Es beginnt mit anderthalb Händen voller Kämpfer, plus Chance auf weitere durch Freischalten. Sogar Meiser Splinter ist dabei, yeah! Shredder muss allerdings erst friegespielt werden. Alle Charaktere haben ein mehr oder weniger einzigartiges Move-Set, die Luftangriffe sind jedoch übergreifend gleich. Die Spezialangriffe sind etwas weniger originell als bei Smash Bros., doch zumindest individuell für jeden Kämpfer. Außerdem gibt es Ninja-Powerups (Wurfsterne, Feuerangriffe, etc.), die in Smash Up die Items repräsentieren. Zudem kann man sich als Ninja natürlich an Wänden festhalten und davon abspringen oder direkt angreifen, was wirklich eine nette Komponente im Gameplay ist. Außerdem gibt es Angriffe, die den Feind kurzzeitig betäuben und Blocks durchbrechen (was Griffe selbstverständlich auch tun!). So bringt das Gameplay hier sogar ein paar eigene Komponenten.
Im Arcade-Modus kann man auf fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden die kurze, laue Story durchspielen. Das dauert etwa eine Viertelstunde und wird alle paar Kämpfe durch ein paar schwarz-weiße Comic-Bilder unterbrochen, die mit müder Sprachausgabe unterlegt sind. Man verpasst hier nichts, wenn man die Sequenzen skipt, zumal es immer dieselben sind, egal mit welchem Charakter man spielt. Hat man die Leistung vollbracht, diesen Spielmodus zu beenden, darf man sich eine Trophäe aus Meister Splinters Sammlung aussuchen - diese schaltet anschließend einen Charakter oder andere Gewinne frei. Natürlich holt sich jeder als erstes Shredder, ist ja klar!

4-Spieler Versus-Mode ganz im Stile von Smash Bros.
Die Charaktersammlung lässt sich bis auf 15 aufstocken, darunter sind sogar welche von Ubis Rabbids, die heute irgendwie in jedem ihrer Spiele auftauchen. Mit all diesen Kämpfern kann man natürlich auch in den freien Kampf einsteigen, entweder allein gegen CPU-Gegner oder aber mit bis zu drei Freunden. Das Ganze geht sogar online! Allerdings scheinen nicht sonderlich viele Menschen diesen Titel zu spielen - mein Matchmaking über die Nintendo WFC war fünfzehn Minuten lang erfolglos, bis ich es dann abgebrochen hab. Natürlich gibt es auch wieder Freundescodes auf der Wii, aber da ich auch sonst niemanden mit diesem Spiel kenne, konnte ich noch nicht herausfinden, ob und wie flüssig es sich über Netz spielt.
Insgesamt ist Smash Up bei weitem kein Top Titel, wirklich schlecht ist es aber auch nicht. Für Fans der grünen Kanalbewohner ist es sicher eine kleine nette Abwechslung zu Smash Bros., bietet bei Weitem jedoch nicht die Qualität und den Umfang. Grafisch ist der Titel definitiv in der letzten Generation hängen geblieben und kann hier keine Punkte abräumen. Ein Plus gibt es allerdings für das Leveldesign: Hier ist alles in Bewegung und bietet jede Menge, auch optische, Abwechslung. Das verwöhnte Spielerauge kommt allerdings zu keiner Zeit auf seine Kosten. Auch der Sound kann hier nichts rausreißen, neben 08/15-Klängen gibt es nur eine mäßige Sprachausgabe, die ziemlich blechern daherkommt. Es ist zwar witzig, aber man darf hier keine Ansprüche stellen! Ist also wie Fußballgucken mit dem Controller. Nochmal: Das ist ja nicht zwingend etwas Schlechtes. Nex
23.01.2010 | Nex | I like Turtles
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