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Gears of War 2
Weil es so gut war und es keinen Artikel gab
Kann man's glauben? Rian und ich haben damals still und heimlich Gears of War 2 durchgespielt und einfach keinen Artikel geschrieben. Okay, damals war das DPad gerade im Remake zu Version 2.0, aber das ist ja wohl kein Grund! Daher muss ich das dringend nachholen, bevor der dritte Teil gemacht wird, was das Ende des Spiels schon vermuten lässt.

Die nächste Frage wäre: Darf ich über indizierte Spiele überhaupt schreiben? Ich finde, diese Frage überspringen wir und kommen zur nächsten: Interessiert mich das? Leute, ihr lest das DPad - und wir sind nicht für unsere Regelkonformität bekannt. Naja, zur Sicherheit werde ich die krassen Ab-18-GORE-Bilder so zensieren, dass sie jugendfrei sind. Natürlich werde ich das Spiel in keiner Weise bewerben. ABER ES IST SAUGEIL, IMPORTIERT ES!

Ich komme jetzt erstmal mit jeder Menge Inhalt, gefasst in ein bisschen Form, wobei der Inhalt immer wieder von der Form abweicht oder umgekehrt (aber keine Angst, die Website fängt jetzt nicht an zu wabern und zu morphen). Wie schon einst bei Evil zu lesen war, ist die Story hinter Gears of War nicht die tiefschürfendste. Wie allerdings bei Jozu zu lesen war, geht es manchmal auch einfach nicht darum, sondern um eine glaubwürdige, spannende und echte Welt. Und während Teil eins noch kackschwer war, ist GoW2 richtig fair und menschlich (der Hardcore-Modus ist etwa so schwer wie "Normal" beim ersten Teil). So kommt man auch viel mehr in den Genuss seiner wirklich gut in Szene gesetzten Umwelt. Außerdem hat man im zweiten Teil schon versucht, mehr persönliche Bindungen an die Charaktere zu knüpfen (es gibt Episoden aus Doms Leben, die sich insbesondere um seine Frau Maria drehen) und so auch neue Facetten des Mainplots aufzudecken. Allerdings fällt mir auf, dass die Welt als solche und auch als Kriegsschauplatz enorm authentisch und atmosphärisch inszeniert ist. Die atemberaubende Grafik, die im Übrigen locker noch als Referenz für diese Generation gelten darf, tut ihren Teil dazu.

Die beiden mögen Rotkohl

Das Gameplay ist erneut Koop at it's best. Nur wenige Spiele machen das so gekonnt wie die GoW-Reihe: Es gibt immer wieder Passagen, in denen man getrennte Wege geht, sich aber auf diesen indirekt unterstützen muss (Schalter betätigen, den Rücken freihalten usw.) - doch auch im normalen Spielfluss ist die Interaktion zwischen den Spielern gefragt. Wer nimmt die Shotgun, wer das Sniper-Gewehr? Wer kümmert sich um welche Feindwelle? Hat noch einer Granaten? Und wer macht das Loch zu? (zum Glück gibt es nicht mehr so oft diese blöden Löcher, aus denen Feinde krabbeln, bis man sie zumacht) Und wenn einer stirbt, muss er vom Mitspieler wiederbelebt werden. Neu ist allerdings, dass man als "Gefallener" nicht mehr völlig unfähig herumliegt, sondern aus eigener Kraft noch herumkriechen kann. Wenn man sich dabei nicht von den Feinden erwischen lässt, die einem dann gern den Kopf eintreten, kann man sich bis zu seinen Koop-Kollegen vorarbeiten. Häufig sind die nämlich so beschäftigt damit, sich die Feinde vom Leib zu halten, dass sie's nicht auch noch schaffen zu einem hinzulaufen. Aber sogar die CPU-Mitglieder des Teams bemühen sich um Heilung der anderen und verhalten sich im Kampf einigermaßen schlau! So macht das Spiel auch endlich mal alleine Spaß!

Da war irgendwie überall Blut. Aber mit Kätzchen ist es viel niedlicher!

Auch wenn der VS-Multiplayer durchaus seine Fan-Kreise hat, würde ich diesen Teil des Spiels nicht zum Hauptmerkmal von Gears of War 2 zählen. Der Fokus liegt klar auf der Kampagne und dem kooperativen Spiel (das sich natürlich auch im Team-Deathmatch und Horde-Modus zeigt). Und ich finde es wirklich erstaunlich, dass wir hier eine Reihe haben, bei welcher der zweite Teil nochmal viel besser als der erste ist, obwohl der schon sehr erfolgreich war. Ich würde mir sehr wünschen, dass auch Teil drei dem Ganzen noch einen drauf setzen kann. Für Koop-Freaks, Shooter- und Gore-Fans ist Gears of War 2 geradezu Pflicht, auch wenn man um den Kauf im Ausland nicht umher kommt. Sicher ist der Anteil von Gewalt sehr hoch, aber den erwachsenen Spielern unter euch traue ich das einfach mal zu, was unser Staat leider nicht tut.. dennoch ist das alles kein Weltuntergang, wofür gibt es Online-Shops? Nex
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