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Eine Lehrstunde für Boll
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Nachdem ich euch schon das tolle Gameswipe präsentiert, die erste gute Fernsehsendung über Videospiele, hatte, wird es Zeit euch den ersten guten Film über Videospiele zu zeigen -- Press Start.
Als waschechte Parodie ist selbst die Story so klischeebeladen, dass jeder JRPG-Fan frohlocken würde. Eine antike Prophezeiung spricht von einem jungen Helden, der als Einziger die Welt vor einem grausamen Diktator retten kann. Dieser grausame Diktator ist Count Vile, ein universell verabscheuter Schurke, der so fies ist, dass er sogar die Tetrisklötze getötet und ihre Überreste versteinert hat! Die letzten überlebenden Mitglieder der Resistance machen sich auf den Weg, um den Hoffnungsträger ausfindig zu machen.
Zack Nimbus ist dieser tolle Hecht mit einer Frisur, die sogar Cloud Strife neidisch machen würde. Er lebt ein ziemlich normales Leben in einer Videospielwelt: Um das Badezimmer zu erreichen muss er erst etwas vor einen Sensor am anderen Ende des Raumes schieben, auf seiner Straße wirft ein Paperboy allerlei Leuten Zeitungen gegen den Kopf und er kriegt regelmäßig Briefe, die ihm seine Level Ups verkünden. Und als er die letzten Überlebenden Mitglieder des Widerstandes trifft, den hitzköpfigen Ninja Lin-Ku und die Weltraumsoldatin Sam, die ihm davon berichten, dass er der Auserwählte ist, hat er so gar keine Lust den Helden zu spielen.
Doch nachdem Monster eine unschuldige Dame im Wald überfallen und er vom Widerstand erfährt, dass die Kinder seines Dorfes unter Viles Herrschaft zu schrecklicher Anwaltsarbeit verdammt sein würden, beschließt er, doch für das Gute zu kämpfen. Vile zu besiegen ist jedoch nicht einfach, da er in einer magisch geschützten Festung lebt und der Zauberspruch nur mithilfe von drei Relikten umgekehrt werden kann.
Der Händler, der natürlich ÜBERALL einen Laden hat.
Doch da hören die Parodien nicht auf. Denn selbstverständlich sind die drei Reliquien alte Gamecontroller, Count Vile hat in seinem Kellerlabyrinth ein kleines Pac Man-Problem und bei Kämpfen gegen Monster wird brav auf den Zug des jeweils anderen gewartet. Sogar die Pesina-Brüder, die ein paar der Mortal Kombat-Charaktere in den guten alten Spielen verkörpert haben, geben sich die Ehre. Die Gagdichte ist unheimlich hoch und teilweise muss man genau aufpassen um nicht die ein oder andere Anspielung und Persiflage zu übersehen.
Zum Film gibt es außerdem noch eine animierte Webserie: Press Start Adventures. Die spielt vor sowie nach dem Film und ist unterhaltsam, aber nicht ganz so witzig wie der Hauptstreifen. Zur Überbrückung bis zum zweiten Teil, der den tollen Titel Press Start 2 Continue trägt, sind die kurzen Filmchen super geeignet.
Allerdings ist das gut im einleitenden Abschnitt wirklich nur als ein "gut" zu lesen, wenn man ein Videospielfan ist, bevorzugt mit einer ordentlichen Kenntnis der 8- und 16-bit Zeit. Denn nimmt man dem Film den Humor, bleibt nicht mehr so viel übrig. Der Streifen hat nämlich kein Budget und das sieht man ihm an. Die verwendeten Requisiten sind meist schäbig, die Schauspielkunst nur in sehr geringen Mengen vorhanden, die Kampfszenen schlecht choreographiert und ist wohl noch so ziemlich jedes andere Übel, was man mit Trash-Filmen verbindet, vollständig vorhanden. Aber Press Start ist ja auch eine Independent-Produktion, da sind die Standards niedriger. Und Hollywood könnte sich ruhig mal eine Scheibe von dem Film abschneiden, anstelle immer wieder aufs neue erbärmliche Videospielverfilmungen auf die Menschheit loszulassen. Evil
Als waschechte Parodie ist selbst die Story so klischeebeladen, dass jeder JRPG-Fan frohlocken würde. Eine antike Prophezeiung spricht von einem jungen Helden, der als Einziger die Welt vor einem grausamen Diktator retten kann. Dieser grausame Diktator ist Count Vile, ein universell verabscheuter Schurke, der so fies ist, dass er sogar die Tetrisklötze getötet und ihre Überreste versteinert hat! Die letzten überlebenden Mitglieder der Resistance machen sich auf den Weg, um den Hoffnungsträger ausfindig zu machen.

Zack Nimbus ist dieser tolle Hecht mit einer Frisur, die sogar Cloud Strife neidisch machen würde. Er lebt ein ziemlich normales Leben in einer Videospielwelt: Um das Badezimmer zu erreichen muss er erst etwas vor einen Sensor am anderen Ende des Raumes schieben, auf seiner Straße wirft ein Paperboy allerlei Leuten Zeitungen gegen den Kopf und er kriegt regelmäßig Briefe, die ihm seine Level Ups verkünden. Und als er die letzten Überlebenden Mitglieder des Widerstandes trifft, den hitzköpfigen Ninja Lin-Ku und die Weltraumsoldatin Sam, die ihm davon berichten, dass er der Auserwählte ist, hat er so gar keine Lust den Helden zu spielen.
Doch nachdem Monster eine unschuldige Dame im Wald überfallen und er vom Widerstand erfährt, dass die Kinder seines Dorfes unter Viles Herrschaft zu schrecklicher Anwaltsarbeit verdammt sein würden, beschließt er, doch für das Gute zu kämpfen. Vile zu besiegen ist jedoch nicht einfach, da er in einer magisch geschützten Festung lebt und der Zauberspruch nur mithilfe von drei Relikten umgekehrt werden kann.
Der Händler, der natürlich ÜBERALL einen Laden hat.
Doch da hören die Parodien nicht auf. Denn selbstverständlich sind die drei Reliquien alte Gamecontroller, Count Vile hat in seinem Kellerlabyrinth ein kleines Pac Man-Problem und bei Kämpfen gegen Monster wird brav auf den Zug des jeweils anderen gewartet. Sogar die Pesina-Brüder, die ein paar der Mortal Kombat-Charaktere in den guten alten Spielen verkörpert haben, geben sich die Ehre. Die Gagdichte ist unheimlich hoch und teilweise muss man genau aufpassen um nicht die ein oder andere Anspielung und Persiflage zu übersehen.
Zum Film gibt es außerdem noch eine animierte Webserie: Press Start Adventures. Die spielt vor sowie nach dem Film und ist unterhaltsam, aber nicht ganz so witzig wie der Hauptstreifen. Zur Überbrückung bis zum zweiten Teil, der den tollen Titel Press Start 2 Continue trägt, sind die kurzen Filmchen super geeignet.

Allerdings ist das gut im einleitenden Abschnitt wirklich nur als ein "gut" zu lesen, wenn man ein Videospielfan ist, bevorzugt mit einer ordentlichen Kenntnis der 8- und 16-bit Zeit. Denn nimmt man dem Film den Humor, bleibt nicht mehr so viel übrig. Der Streifen hat nämlich kein Budget und das sieht man ihm an. Die verwendeten Requisiten sind meist schäbig, die Schauspielkunst nur in sehr geringen Mengen vorhanden, die Kampfszenen schlecht choreographiert und ist wohl noch so ziemlich jedes andere Übel, was man mit Trash-Filmen verbindet, vollständig vorhanden. Aber Press Start ist ja auch eine Independent-Produktion, da sind die Standards niedriger. Und Hollywood könnte sich ruhig mal eine Scheibe von dem Film abschneiden, anstelle immer wieder aufs neue erbärmliche Videospielverfilmungen auf die Menschheit loszulassen. Evil
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