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Back to the roots
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Ich war nicht einmal halb so alt wie nötig, als ich zum ersten Mal Mord and Kombat spielte. Es war irgendwann Mitte der 90er und ein Freund besaß den ersten Teil auf dem Mega Drive. Damit habe ich nicht nur meine ersten Erfahrungen mit virtuellen Blutspritzern gesammelt, sondern wurde auch in die Welt der Beat 'em Ups eingeführt. Seitdem habe ich mit Freunden jeden Teil der Serie gesuchtet, ganz egal wie gut oder schlecht die Spin-Offs auch wurden.
Die Geschichte ist dabei wirklich super in Szene gesetzt und macht von Anfang bis Ende Spaß. Das Beste: Es gibt keine einzige Ladezeit. Die Cutszenes gehen direkt in die Kämpfe über und die Kämpfe dann in die nächste Cutszene. Einziger Nachteil ist, dass man diese nicht skippen oder pausieren kann. Wenn man die Story später mal weiterspielt, muss man sich die letzte Sequenz nochmal ansehen, aber das ist nicht wirklich schlimm. Eine Kapitelauswahl wäre auch nicht schlecht gewesen, fehlt aber leider.
Die Fighting-Engine hat sich seit den Vorgängern enorm verbessert. Es gibt natürlich wieder die charakteristischen Super-Attacken wie Feuer- und Eisbälle, Kicks über den ganzen Bildschirm und andere Verrücktheiten. Insgesamt ist es aber deutlich Kombo-lastiger geworden. Viele Kombinationen sind gar nicht so einfach, aber geschicktes Jonglieren des Gegners wird in der Regel mit viel Schaden belohnt. Besondere Tiefe bringt aber die Spezialleiste ins Spiel. Diese füllt sich, wenn man Schaden bekommt oder austeilt, in drei Stufen. Mit der ersten Stufen kann man seine Super-Angriffe verstärken. Dann verschießt man drei Feuerbälle statt nur einem oder gleich einen ganzen Eisstrahl. Mit Stufe zwei erhält man den Kombo-Breaker. Dieser ist die mächtigste Defensivwaffe für jeden Kämpfer. Wenn man gerade fies in der Luft jongliert wird, kann man sich von jetzt auf gleich aus der Kombo befreien. Stufe drei schaltet dann den X-Ray-Angriff frei - das sind die mächtigsten Angriffe im Spiel. Und die schmerzhaftesten, von den Fatalities mal abgesehen. Hierbei zoomt die Perspektive direkt unter die Haut, damit man die verheerenden Angriffehautknochennah erleben kann. Ziemlich böse. Allerdings muss man sich überlegen, ob man seine Leiste wirklich bis Stufe drei füllen möchte. Versiebt man den Angriff, hat man seine ganze Spezialenergie auf einmal ins Leere geschossen.
Was mich an Mord and Kombat besonders beeindruckt ist der gewaltige Umfang. Es gibt unzählige Modi und jede Menge Extras freizuspielen. Neben der Story kann man natürlich den klassischen Arcade-Modus spielen. Neu hinzu kommt die Möglichkeit, im Tag-Team zwei gegen zwei zu spielen. Und das Ganze natürlich auch online oder zuhause auf der Couch. Für den Einzelgänger gibt es dann noch den Challengetower. Hier muss man eine Reihe unterschiedlicher Aufgaben erledigen, um mit jeder eine Stufe weiter nach oben zu gelangen. Das reicht von einfachen Kämpfen bis hin zu abgefahrenen Minigames. Und einige Aufgaben sind nicht nur schwer, sondern schier unfair - aber das ist okay. Mord and Kombat darf etwas imbalanced sein. Und zwischendurch gibt es alte und neue Challenges: Test Your Might kehrt zurück, in Test Your Sight folgt man der Nuss unter einem Hütchen und dann gibt es noch Test Your Luck (das ist so genial, dazu komme ich gleich separat). In allen Modi verdient man sich dann Tokens, die man in der Krypta für Zeug ausgeben kann: Neue Fatalities, Kostüme, Artworks und so weiter.
Der wahre Spaß kommt aber erst im Multiplayer auf! Wenn man erst mal anfängt den Cursor bei der Charakterwahl auszuschalten, damit der andere nicht mitbekommt, welchen Kämpfer man auswählt, geht es erst richtig los! Und dann gibt es eben noch Test Your Luck. Hierbei werden eine Reihe zufälliger Modifikatoren aktiviert, die das Spielbesser verrückter machen. Erwischt man Armless Kombat, muss man eben nur mit den Beinen auskommen, Psychotic dreht den Bildschirm um 180 Grad auf den Kopf und beim Meteor Kombat muss man aufpassen, was so von oben kommt. Es gibt Unmengen weiterer Modifikatoren - manchmal positiv, aber meistens nicht. Die treten dann auch noch in verrückten Kombinationen auf (bis zu sieben Stück auf einmal sind möglich) und sorgen für immer wieder neue, abgefahrene Kämpfe. Und niemand ist böse, wenn er verliert, weil es oftmals von vornherein unfair ist. Der Spaß steht da ganz klar im Vordergrund!
NetherRealm Studios machen mit dem neuen MK alles richtig! Die alte Brutalität kehrt über alle Maßen zurück. Ihr wollt eure Mitbewohner und Freunde schocken? Zeigt Ihnen Mileenas Fatality. Das 2D-Gameplay ist wieder da! Es gibt alle wichtigen Charaktere aus den ersten drei Teilen! Jeder hat vier Fatalities! Der ganze Story-Modus ohne Ladezeiten! TEST YOUR MIGHT! Online- und Offline-Multiplayer der unvergesslichen Sorte! Test Your Luck wird euch lange Freude bereiten! Ihr mögt Beater? Ihr wollt endlich wieder ein waschechtes Mord and Kombat-Game? Hier wird jeder zufrieden gestellt. Nex

Ready? Fight!
Ein anderer Freund kam mit dem Titel in Berührung, bevor er überhaupt lesen konnte. Seine Info über den Namen des Spiels hatte gerade Mal phonetische Basis: Mord and Kombat. Ich brauche nicht zu erwähnen, was sich dahinter verbirgt. Außerdem darf ich das gerade nicht!
Wer sich an die alte 2D-Ära noch gut erinnern kann, wird sich freuen. Nachdem die letzten Titel der Serie als 3D-Beater daherkamen, ist das Gameplay endlich wieder in der zweiten Dimension angekommen. Auch ansonsten ist das neue Mord and Kombat als Reboot der Reihe zu verstehen. Mit Armageddon war die Story eigentlich abgeschlossen - und alle Charaktere tot. Zum Glück kann man mit Zeitreisen jeder alten Geschichte zu neuen Weichen verhelfen, das hat vor einiger Zeit Star Trek im Kino anschaulich bewiesen. Kurz bevor Shaoh Kahn Raidens Kopf mit seinem Hammer zertrümmert, sendet dieser eine Nachricht durch die Vergangenheit an sich selbst! Die Schreckensvision alarmiert den Donnergott der Vergangenheit und veranlasst ihn, die Geschichte zu verändern. So geht die Story beim ersten Teil wieder los - wenn auch mit leichten Unterschieden.
Die Geschichte ist dabei wirklich super in Szene gesetzt und macht von Anfang bis Ende Spaß. Das Beste: Es gibt keine einzige Ladezeit. Die Cutszenes gehen direkt in die Kämpfe über und die Kämpfe dann in die nächste Cutszene. Einziger Nachteil ist, dass man diese nicht skippen oder pausieren kann. Wenn man die Story später mal weiterspielt, muss man sich die letzte Sequenz nochmal ansehen, aber das ist nicht wirklich schlimm. Eine Kapitelauswahl wäre auch nicht schlecht gewesen, fehlt aber leider.

Test Your Might!
Die Fighting-Engine hat sich seit den Vorgängern enorm verbessert. Es gibt natürlich wieder die charakteristischen Super-Attacken wie Feuer- und Eisbälle, Kicks über den ganzen Bildschirm und andere Verrücktheiten. Insgesamt ist es aber deutlich Kombo-lastiger geworden. Viele Kombinationen sind gar nicht so einfach, aber geschicktes Jonglieren des Gegners wird in der Regel mit viel Schaden belohnt. Besondere Tiefe bringt aber die Spezialleiste ins Spiel. Diese füllt sich, wenn man Schaden bekommt oder austeilt, in drei Stufen. Mit der ersten Stufen kann man seine Super-Angriffe verstärken. Dann verschießt man drei Feuerbälle statt nur einem oder gleich einen ganzen Eisstrahl. Mit Stufe zwei erhält man den Kombo-Breaker. Dieser ist die mächtigste Defensivwaffe für jeden Kämpfer. Wenn man gerade fies in der Luft jongliert wird, kann man sich von jetzt auf gleich aus der Kombo befreien. Stufe drei schaltet dann den X-Ray-Angriff frei - das sind die mächtigsten Angriffe im Spiel. Und die schmerzhaftesten, von den Fatalities mal abgesehen. Hierbei zoomt die Perspektive direkt unter die Haut, damit man die verheerenden Angriffe

Test Your Sight!
Was mich an Mord and Kombat besonders beeindruckt ist der gewaltige Umfang. Es gibt unzählige Modi und jede Menge Extras freizuspielen. Neben der Story kann man natürlich den klassischen Arcade-Modus spielen. Neu hinzu kommt die Möglichkeit, im Tag-Team zwei gegen zwei zu spielen. Und das Ganze natürlich auch online oder zuhause auf der Couch. Für den Einzelgänger gibt es dann noch den Challengetower. Hier muss man eine Reihe unterschiedlicher Aufgaben erledigen, um mit jeder eine Stufe weiter nach oben zu gelangen. Das reicht von einfachen Kämpfen bis hin zu abgefahrenen Minigames. Und einige Aufgaben sind nicht nur schwer, sondern schier unfair - aber das ist okay. Mord and Kombat darf etwas imbalanced sein. Und zwischendurch gibt es alte und neue Challenges: Test Your Might kehrt zurück, in Test Your Sight folgt man der Nuss unter einem Hütchen und dann gibt es noch Test Your Luck (das ist so genial, dazu komme ich gleich separat). In allen Modi verdient man sich dann Tokens, die man in der Krypta für Zeug ausgeben kann: Neue Fatalities, Kostüme, Artworks und so weiter.

Test Your Luck!
Der wahre Spaß kommt aber erst im Multiplayer auf! Wenn man erst mal anfängt den Cursor bei der Charakterwahl auszuschalten, damit der andere nicht mitbekommt, welchen Kämpfer man auswählt, geht es erst richtig los! Und dann gibt es eben noch Test Your Luck. Hierbei werden eine Reihe zufälliger Modifikatoren aktiviert, die das Spiel
NetherRealm Studios machen mit dem neuen MK alles richtig! Die alte Brutalität kehrt über alle Maßen zurück. Ihr wollt eure Mitbewohner und Freunde schocken? Zeigt Ihnen Mileenas Fatality. Das 2D-Gameplay ist wieder da! Es gibt alle wichtigen Charaktere aus den ersten drei Teilen! Jeder hat vier Fatalities! Der ganze Story-Modus ohne Ladezeiten! TEST YOUR MIGHT! Online- und Offline-Multiplayer der unvergesslichen Sorte! Test Your Luck wird euch lange Freude bereiten! Ihr mögt Beater? Ihr wollt endlich wieder ein waschechtes Mord and Kombat-Game? Hier wird jeder zufrieden gestellt. Nex
Rian am 26.04.2011 um 23:51 Uhr
Das Spiel ist super, ich weiß wirklich nicht, was ich noch dazu schreiben sollte. Ich war zuerst sehr skeptisch, da das letzte Mord and Kombat, das ich gespielt habe, der Nachfolger von Deadly Alliance war und der war zwar auch umfangreich, allerdings auf billige Weise. Dieser Teil jedoch ist sehr ehrlich mit seinem Umfang, gibt viele Stunden guter, brillant umgesetzter Story und hervorragendem Gameplay.
Quis am 27.04.2011 um 00:56 Uhr
Verstörend.
Rian am 28.04.2011 um 00:02 Uhr
Aber guuuuuuut.
mkvreak am 31.05.2011 um 12:40 Uhr
Hm, und leider erneut ein Beat ’em Up, das nicht für den PC verfügbar ist. Früher gab es Mortal Kombat doch auch (und gerade) dafür. Heute sind keine Spiele dieser Art mehr aufzutreiben (oder doch?) Ist es so aufwendig, noch eine Portierung zu erstellen? Gibt es angeblich zuwenig Nutzer in der Zielgruppe? Ich hab einen xbox-Controller und würde gerne mal wieder sowas spielen. Aber nochmal 250 Euro für eine XBox nur für diese Art von Spiel ist mir zuviel Geld.
Nex am 01.06.2011 um 00:09 Uhr
Capcom portiert regelmäßig die Konsolentitel auch auf den PC (es gibt beispielsweise Street Fighter 4 als Games for Windows-Titel). Von den meisten Beatern sieht man auf dem PC aber wenig - vermutlich auch deshalb weil Controller kein Standard-Equipment sind wie auf den Konsolen. Leider sieht es für Mortal Kombat daher recht schlecht aus.
Unter den 2D-Beatern gibt es aber beispielsweise die Guilty Gear-Reihe, die auch Ableger auf dem PC bekommen hat. Für Fans des 2D-Bereichs sind die definitiv zu empfehlen!
Unter den 2D-Beatern gibt es aber beispielsweise die Guilty Gear-Reihe, die auch Ableger auf dem PC bekommen hat. Für Fans des 2D-Bereichs sind die definitiv zu empfehlen!
mkvreak am 01.06.2011 um 09:28 Uhr
Die Controller sind kein Standard-Equipment, dennoch kommt es einen PC-Spieler günstiger, selbst für nur ein oder zwei Spiele sich diesen Controller anzuschaffen. Der kostet keine 40 Euro. Das finde ich günstiger als dieselbe Variante andersherum mit 250 Euro (ok, inklusive Controller, aber den kann man dann ja nicht am PC nutzen).
(Warum man zumindest den Wireless-PC-Controller nicht an der xbox verwenden kann, ist mir auch ein Rätsel, aber egal. Produktpolitik …)
Street Fighter 4 sieht gut aus. Das wäre mal einen Versuch wert. Guilty Gear sieht aus wie Mortal Kombat 2 in bunt und auf japanisch.^^ Aber gefällt mir irgendwie. Danke für die Tipps. :-)
(Warum man zumindest den Wireless-PC-Controller nicht an der xbox verwenden kann, ist mir auch ein Rätsel, aber egal. Produktpolitik …)
Street Fighter 4 sieht gut aus. Das wäre mal einen Versuch wert. Guilty Gear sieht aus wie Mortal Kombat 2 in bunt und auf japanisch.^^ Aber gefällt mir irgendwie. Danke für die Tipps. :-)
KenDeep am 04.06.2011 um 16:21 Uhr
Naja, SF4 auf PC portiert wurde sehr schnell bereut, und die neuen Versionen (SF4AE/SSF4) wird es nicht mehr für PC geben, die Guilty Gear Reihe wurde schon längst erneuert, und die aktuelle Version gibt es ebenso wenig für PC. Das Problem ist einfach, dass es keine brauchbaren Kommerziellen Arcadesticks für PC gibt, und wenn, dann sind sie bereits mit PS3 und xBox 360 kompaktibel. Die Hersteller haben im BeMu Bereich immer die Hardcore spieler im Hinterkopf, und für Turniere schleppen leute kein PC rum - eine xBox oder eine PS3 ist da schon viel einfacher und auch leichter im Rahmen zu halten.



